Klare Ansage

Ich treffe die Mutter beim Edeka oder Tengelmann oder Rewe-woauchimmer. Normalerweise habe ich immer Probleme, die Gesichter auch den Namen zuzuordnen, aber da die Familie kurz vor Ostern zur U6 (mit einem Jahr) da war…

Ich: „Hallo, Frau Greipel, na, alles klar bei Ihnen?“
Mutter: „Jaja, alles ok. Gut, dass ich Sie treffe.“
Ich: „Ja?“
Mutter: „Ja. Ich wollte nicht so sang- und klanglos verschwinden. Also, die Sache ist die: Wir haben den Arzt gewechselt.“
Ich: „Oh, das tut mir aber leid. Was war denn nicht ok? Gibt´s einen Grund? Vielleicht…“
Mutter: „Ach, alles nicht so schlimm. Ich wäre ja auch nicht gewechselt.“
Ich: „Aha. Standen nicht auch noch ein paar Impfungen an?“
Mutter: „Ja, die hat der neue Kollege gemacht. Also der Grund für den Wechsel ist, naja, die Maja-Luise, die hat gesagt, sie möchte nicht mehr zu Ihnen kommen… Ich habe dann gefragt, ob wir zu einem anderen Onkel Doktor gehen sollen. Da hat sie ja gesagt.“

Na denn.
Achso… Lasst mal kurz rechnen, ja, Maja-Luise ist sechzehn Monate alt.

Mein Kind geht gerne zur Schule!

Ich lausche einem Telefonat an der Anmeldung.
Die üblichen Begrüßungsrituale, dann:
fMFA: „Um was geht es denn bei Ihrer Tochter?“
… (Gemurmel am anderen Ende der Leitung)
fMFA: „Und seit wann hat sie Fieber?“
… (siehe oben)
fMFA: „Wie oft? Also das Erbrechen?“
… (s.o.)
fMFA: „Und sie ist wie alt? Zehn Jahre?“
… (etc.)
fMFA: „Ok, Moment, ja, ich gebe Ihnen einen Termin, Moment.“
… (Mausklicken, Suche im Terminkalender), dann:
fMFA: „Sie können gerne gleich kommen, so gegen 9 Uhr dreißig?“

fMFA: „Wie, in der Schule?“

fMFA: „Aber…, hat sie nicht Fieber und fünfmal gebrochen in der Nacht?“

fMFA: „Sie wollte in die Schule…? Ist das nicht Ihre Entscheidung?“

fMFA: „Aber sie ist doch krank.“

fMFA: „Und andere Kinder anstecken?“

fMFA: „Ja, gut, wenn Ihre Tochter jetzt mit Fieber in der Schule ist… Dann kommen Sie bitte um 14 Uhr fünfzehn, geht das?“ (… oder ist sie da im Ballett?)

fMFA: „Ich möchte Ihnen gerne empfehlen, nach der Schule den Termin wahrzunehmen. 14 Uhr dreißig. Ja? Die Geigenstunde würde ich dann heute mal sausen lassen. Wissen Sie, wegen Krankheit.“

Pointe?
Die Mutter stand um 10 Uhr mit der Tochter – natürlich ohne Termin – in der Praxis. Sie musste sie aus der Schule abholen, weil sie sich, ja, im Unterricht erbrochen hat.

Impfschutz für Eltern

Zur Internationalen Impfwoche nehme sich ein/e jede/r seinen/ihren eigenen Impfpass hervor und schaue nach:

Diphterie: Ist in den letzten 10 Jahren eine Impfung erfolgt?

Keuchhusten: Ist in den letzten 10 Jahren eine Impfung erfolgt?

Tetanus (Wundstarrkrampf): Ist in den letzten 10 Jahren eine Impfung erfolgt?

Poliomyelitis: Wie oft wurdest Du geimpft?
– Viermal? Dann bist Du sicher geschützt.
– Dreimal? Dann bist Du eventuell nicht sicher geschützt – kommt auf den Impfstoff an.
– Zweimal oder weniger? Impfen!

Masern:
– Vor 1970 geboren? oder
– Insgesamt zweimal geimpft? oder
– Als Erwachsener einmal geimpft oder
– Maserntiter nachgewiesen oder
– Vom Arzt bestätigt durchgemachte Masern? – alles klar, sonst impfen!

Das sind die wichtigsten Impfungen, die seitens des RKI für Erwachsene empfohlen werden. Wenn Du Kinder hast, achte auch auf den Impfschutz gegen Windpocken (durchgemacht oder einmal geimpft), eventuell auch gegen Meningokokken C.

Außerdem, wichtiger Tipp: Impformiere Dich über empfohlene Impfungen, Risiken und Nebenwirkungen bei dem Arzt Deines Vertrauens oder vertrauenswürdigen, wissenschaftlich fundierten Seiten im Internet. Meide Elternforen, Schwurbelseiten oder Facebook-Impfkritik-Gruppen.

 

Fragen und Antworten

Wieso ist es besonders für Eltern wichtig, sich impfen zu lassen?
1.) Eltern haben oft engen Kontakt zu Säuglingen, die selbst noch nicht vollständig geimpft sein können und darum besonders gefährdet sind. Keuchhusten z.B. kann für Säuglinge lebensbedrohlich sein.
2.) Junge Erwachsene haben häufig Impflücken.
3.) Erwachsene haben bei bestimmten Erkrankungen z.B. bei Masern ein höheres Risiko für Komplikationen.

Kann es sein, dass der Impfcheck irrt?
Der Impfcheck ist teilweise vereinfacht und ist deswegen nicht in jedem Ausnahmefall korrekt. Im Zweifelsfall halte Rücksprache mit einem Arzt.

Wie gefährlich sind Impfungen?
Impfungen haben auch Nebenwirkungen. Insgesamt ist die Gefahr durch die Krankheit viel höher als die Gefahr durch die Impfung. Auf der Seite http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html finden sich Antworten zu Einwänden gegen Impfungen.

Gilt dieser Impfcheck auch für Kinder?
Nein, dieser Impfcheck gilt nur für Erwachsene.

Muss ich mich regelmäßig impfen lassen?
Gegen Wundstarrkrampf und Diphtherie muss der Impfschutz alle 10 Jahre erneuert werden. Andere Impfungen (z.B. gegen Masern) hinterlassen einen lebenslangen Schutz.

Wo kann ich mich über Impfungen informieren?
Auf der Seite www.impfen-info.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es unabhängige und leicht verständliche Informationen. Auch auf der Webseite des Robert Koch-Institutes finden Sie unabhängige Antworten auf alle Fragen rund ums Impfen: www.rki.de/impfen.

Gegen welche Erkrankungen kann man sich noch impfen lassen?
Es gibt Impfungen gegen viele Erkrankungen. Wenn Sie einer Risikogruppe, z.B. medizinisches Personal angehören empfiehlt die STIKO weitere Impfungen. Schauen Sie hierzu auf die oben angegebenen Seiten.

(nach dem „Impfcheck für Erwachsene“ der Nationale Impfkonferenz Berlin, Berlin, 18.- 19. 06. 2015, (c) Creative Commons CCZero)


Übrigens: Das Spiel zum Welttag des Buches läuft noch😉

Sanfte Medizin

Vater: „Der hustet jetzt seit zwei Wochen.“
Ich: „Kenn ich. Mache ich auch grad durch.“
Vater: „Und, was machen Sie da?“
Ich: „Kamillentee, Lutschbonbons, viel an die frische Luft und früh ins Bett gehen.“
Vater: „Und damit wollen Sie meinen Sohn jetzt abspeisen?“
Ich: „Sie haben gefragt.“

Sonst wird immer gefragt: „Und, würden Sie Ihren Kinder diese Medikamente auch geben, wenn das jetzt Ihr Kind wäre?“
Ja, Mensch, Ja!

Gadgets, die Dein Kind schon immer brauchte

Das letzte Bild in dieser Reihe veranlasste mich zu einer wilden Tour durchs Netz
– was wird alles für Schrott angeboten, um Kinder…, mmh, … zu ärgern?

Viel Spaß:

Interessant dabei: Kinder erlernen auch ohne den ganzen Schund das Laufen.
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Eine Schnullerrunterfallschutzautomatik. Damit der böse böse Schmutz nicht an das Sabberteil kommt. Naja. Besser als Abschlecken.
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Was ist das? Ein Strohhalmverlängerungs-Gadget für das Auto? Oder ein Stillhalte-Immer-was-zum-Saufen-Teil? Oder ein Nonstop-Nieren-Spül-Gerät?
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Das heißt tatsächlich iPotty. Kommentar überflüssig. Fortsetzung am Ende dieses Artikels.
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Hundeleine für große Hunde, also, Kinder. Ich konnte die Variante mit dem Halsband leider nicht finden. Wie schade.
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Ok. Das ist ja prinzipiell nicht übel. Schließlich soll der junge Mann das Zielen üben. Gibts auch in anderen Varianten. Aber, äh, Hallo? Wollten wir nicht, dass sich die Jungs *hinsetzen*?
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Noch was zum Anleinen und „Laufenlernen“. Bitte, Leute: Stützräder fürs Laufen, oder was soll das sein?
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Der Klassiker. Wird hier überall noch verkauft. Sogar unter dem schönen Begriff „Lauflernhilfe“. Ergebnis: Späteres Laufen, Spitzfüße, Stürze auf der Treppe, Querschnittslähmungen (tatsächlich passiert). Abschaffen. Verbieten.
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Und der Auslöser für das Ganze hier. Die iPad-Halterung für die Wippe (die ist alleine schon blöd für die motorische Entwicklung).
Die Amazon-USA-Kommentare schwanken zwischen Entrüstung und Begeisterung (wenn man das Teil für „handicapped“ Kinder einsetzt, für die solche Halterungen ein Vermögen kosten, wenn sie nicht von F.ish.er.Pri.ce sind).
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Ich habe auf die Verkauflinks verzichtet. Spart Euch das Geld. Kauft lieber eine schöne Krabbeldecke. Achja: Und die Schnullerthermometer, die Blumenstirnbänder und Schnullerketten, geschweige denn Bernsteinkettchen habe ich mal gar nicht erst erwähnt… , die mögen nur die Kinderärzte nicht, aber schaden tun sie nicht wirklich.

Ei

Mutter: „Ich möchte keine Flouretten geben, die Hebamme hat gesagt, die Nachbarin warnt im Internet steht, das sei schädlich.“
Ich: „Warum?“
Mutter: „Schließlich ist Fluor ein Nervengift.“
Ich: „Ja, das mag sein, aber Sie geben doch gar kein Fluor.“
Mutter: „… genau, weil die Hebamme …“
Ich: „Sie geben Fluorid.“
Mutter: „Ist das ein Unterschied?“
Ich: „Ja, ungefähr so wie zwischen Schwimmbad und Frühstücksei.“
Mutter: „?“
Ich: „Im Schwimmbad wird das Wasser gechlort, das Gas kann in hohen Mengen schon gefährlich sein. Auf das Frühstücksei machen Sie Chlorid.“
Mutter: „Ich esse mein Frühstücksei mit Salz.“
Ich: „Richtig. Und Speisesalz ist Natriumchlorid. Das ist ein Salz genauso wie Fluorid.“
Mutter: „Achso. Aber ich nehme immer das Himalaya-Salz. Ohne Jod. Und ohne Fluor.“

Ok, ich habe den Dialog etwas komponiert aus zwei Gesprächen mit verschiedenen Eltern. Meist einigen wir uns in solchen Fällen auf
– Fluor mit Vitamin D als Tabletten ab der zweiten Woche, ab dem ersten Zahn putzen der Zähne mit Wasser, sobald das Kind die Zahnpasta ausspucken kann, darf mit fluoridhaltiger Zahnpasta geputzt werden (kinderärztliche Empfehlung) oder
– Vitamin D als Tabletten für zwei Jahre, Fluor in Zahnpasta ab dem ersten Zahn (zahnärztliche Empfehlung) oder Fluoretten.

Wer allerdings weiß, wie effektiv man Kleinkindern die Zähne putzen kann, dürfte die erste Variante die sicherere Fluoridierung der Zähne bringen. Aber die Mär des Nervengiftes geistert weiter durchs Netz.

(Chemiker dürfen in den Kommentaren gerne die genaueren Zusammenhänge darlegen, wir Mediziner belegen da ja nur einen Grundkurs im Vorstudium.)

Empfehlungen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin

Erfahrung des Alters

Die Oma stellt das Enkelkind vor, einen Säugling, er hat einen roten … mmh … Po.

Oma: „Guckense, der Popo ist schon die ganze Woche ganz rot.“
Ich: „Hat da schon jemand was drauf gemacht?“
Oma: „Meine Tochter, ja, irgendso´ne Salbe aus´m Bioladen.“
Ich: „Aber viel ist da ja nicht drauf.“
Oma: „Macht sie immer nur so ein bisschen, ist ja sauteuer, die Salbe.“
Ich: „Das macht aber dann nicht wirklich Sinn. Imgrunde ist die Salbe egal, aber richtig schön dick draufschmieren sollte man das dann schon.“
Da haut die Oma mit der flachen Hand auf den Wickeltisch, das Klein-Fritjof fünf Zentimeter abhebt.
Oma: „Hab ich´s nicht gesagt? Ich hab´s doch gesagt. Ich. Hab´s. Meiner. Tochter. gesagt.“
Ich: „Was?“
Oma: „Dass man Salbe richtig schön dick draufschmieren muß, sonst bringts nichts.“
Ich: „Ja, das ist richtig.“
Oma, kopfschüttelnd beim Einpacken von Klein-Fritjof: „Mannomannomann, dass die junge Leute nicht auf uns hören. Da lesen sie lieber jeden blöden Scheiß aus dem Internet und glauben dann das. So ein Dreck!“

Mäanderne Anamnese abends um 21 Uhr

Neulich im Notdienst.

Mutter: „Ich wollte das Gesicht mal zeigen, diese Pickel.“
Ich: „Hat sie die noch woanders?“
Mutter: „Nein.“
Ich: „Sonst ist sie nicht krank?“
Mutter: „Nein.“
Ich: „Medikamente? Allergien?“
Mutter: „Nein.“
Ich schau mir die Kleine an. Sie hat eine beginnende Impetigo, eine superinfiziert trockene Haut im Gesicht.
Daher, wie immer bei „Haut“: Mal komplett ausziehen.
Ich: „Oh, aber hier an den Handgelenken ist es auch ganz schön entzündet.“
Mutter: „Achja…“
Ich: „Und der Rest der Haut?“
Mutter: „… ist okay.“
Sie zieht währenddessen den Body über Bobeles Kopf.
Ich: „Aber der ganze Körper ist ja gerötet.“
Mutter: „Ja, das ist oft so.“
Ich: „Sagten Sie nicht, die Haut ist sonst in Ordnung?“
Mutter: „Ja, ein bisschen trocken.“
… ist reichlich untertrieben.
Ich: „Aber sonst ist sie gesund?“
Mutter: „Ja, schon.“
Ich: „Schaue ich mir mal noch Rachen und Ohren an.“ Dann: „Oh, das Ohr hier ist aber auch entzündet.“
Mutter: „Ja, das hat die Kinderärztin auch gesagt.“
Ich: „Ach, sie waren heute schon bei der Kollegin?“
Mutter: „Nee, gestern.“
Ich: „Und was sagt die zu der Haut?“
Mutter: „Nichts. Sie meinte, das könne vom Antibiotika kommen.“
Ich: „Welches Antibiotikum?“
Mutter: „… das sie seit gestern kriegt.“
Ich: „Aber gestern war die Haut ja noch in Ordnung, sagen Sie, das konnte die Kollegin ja noch gar nichts zu sagen.“
Mutter: „Doch, das hat die Kinderärztin ja heute gesagt.“
Ich: „Dann waren Sie heute nochmal bei der Ärztin?“
Mutter: „Ja, vor zwei Stunden. Ist aber nicht besser geworden mit der Salbe.“
Ich: „Welche Salbe? Ich dachte, sie kriegt keine Medikamente?“
Mutter: „So eine grün-weiße Verpackung.“
Ich: „Aha. Noch was, was ich wissen muß?“
Mutter: „Nein.
Ich: „Wahrscheinlich hat sich die trockene Haut entzündet mit Bakterien. Da ich nicht weiß, welche Salbe Sie benutzen, schreibe ich Ihnen mal was dafür auf, ja? Das Antibiotikum wird wahrscheinlich auch noch dabei helfen, neben den Ohren.“
Mutter: „Kriegt sie aber nicht mehr.“
Ich: „Was, das Antibiotikum?“
Mutter: „Habe ich weggelassen, weil sie vom Husten immer so gebrochen hat.“
Ich: „Husten tut sie auch?“
Mutter: „Ja, ganz schlimm.“
Ich: „Sagten Sie nicht, sonst ist sie gesund? Gibts denn noch was, was ich wissen muß? Sonst Medikamente? Andere Krankheitszeichen? Irgendwo angesteckt vielleicht?“
Mutter: „Nein, wirklich nicht.“
Also dann noch abgehört, zum Glück „alles frei“, die Kleine (10 Monate oder so) war während der ganzen Aktion am Grinsen und Brabbeln.
Es geht dem Ende der Vorstellung zu. Ich fasse zusammen, händige das Rezept aus.
Mutter: „Und Thymian?“
Ich: „Welches Thymian?“
Mutter: „… das sie als Tropfen kriegt. Wegen dem Husten.“
Ich: „Oh, noch ein Medikament.“
Mutter: „Und das W.ick Vap.o.rub. Auf die Brust. Wegen dem Husten.“
Ich: „Ja, … nun.“
Mutter: „Spielt das eine Rolle, dass ihr großer Bruder letzte Woche Schaalach hatte?“

(Denken Sie sich hier bitte einen großen Seufzer.)
Der nächste Patient und sein Vater, der mir um 21:30 Uhr erzählte, dass sein acht Monate alter Sohn seit „Wochen“ nichts mehr esse, waren dagegen eine Erholung.

Armes Kind

Die U7 ist nicht immer einfach: Best of Zorn, Reste vom Fremdeln und viiiel Ego, das sich Bahn brechen will. Bedeutet für die fMFA und mich viel Motivation, Intuition und … tiefes Durchatmen. Aber wenn’s mal gut läuft, dann macht die Vorsorge auch unendlich Spaß, weil die Kinder noch unverstellt und sie selbst sind. Immerhin sind alle Impfungen bereits vor einem halben Jahr abgearbeitet.

Ryan-Luc war bereits beim Wiegen und Messen skeptisch, probierte zu toben, fing sich wieder, sprach mit der fMFA, wehrte wieder ab, erwartete mich mit einem Blick aus wissenden Augen. Ich sprach mit den Eltern, ließ ihn gewähren, wir thematisierten das Vorbereiten auf den Arztbesuch, Erfahrungen beim Doktor (das leidige Impfen, das doch alle meist schon wieder vergessen haben).

Die Untersuchung ist ein ständiges Hin und Her zwischen körperlichem Checkup, Zulassen und Abwehren, sinnvollem Hinhören und -sehen und ständigen Spielelementen. Ryan-Luc macht sich super, zeigt am Ende alles, was er kann und schenkt mir sogar ein paar seiner besten Wortsatzbruchstücke. Stimmung: Völlig in Ordnung.
Eine der besseren U7.

Sagt der Vater kurz bevor ich durch die Tür gehe: „Na, siehste, Ryan-Luc, alles ok, und jetzt gibt’s noch ’ne Spritze, ja?“

Quickie, zu schade fürs Twittern

Ich: „Und seit wann hat er jetzt die Schniefnase?“
Mutter: „Bestimmt schon den dritten, vierten Tag.“
Ich: „Wie schlimm ist es denn?“
Mutter: „Gestern waren´s noch zwei Packungen Tempo, heute sind wir schon bei drei…“

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