And the books go to…

Hier kommt die Auflösung (wahnsinnig schwer) und die Verlosung (wahnsinnig spannend) des kleinen Buchquizzzzes zum Welttag des Buches.

Lösung:
1C, 2D, 3B, 4A – echt einfach.

Und gewonnen haben:
Miramar von Nagib Machfus gewinnt Trudi
Fegefeuer von Sofi Oksanen gewinnt Helen.
Baudolino von Umberto Eco gewinnt Nathalie.
Verschlungene Pfade von Anne McCullagh Rennie gewinnt pbcat.

Ich habe Euch soeben per e-mail benachrichtigt – ich hoffe, alles kommt gut an. Herzlichen Glückwunsch und Danke an Allen, die bei dem kleinen Spaß mitgemacht haben. Habt viel Freude mit diesen Büchern und überhaupt den Lektüren.

[Dieser Text enthält so genannte Affiliate Links – siehe Impressum]

Impfschutz für Eltern

Zur Internationalen Impfwoche nehme sich ein/e jede/r seinen/ihren eigenen Impfpass hervor und schaue nach:

Diphterie: Ist in den letzten 10 Jahren eine Impfung erfolgt?

Keuchhusten: Ist in den letzten 10 Jahren eine Impfung erfolgt?

Tetanus (Wundstarrkrampf): Ist in den letzten 10 Jahren eine Impfung erfolgt?

Poliomyelitis: Wie oft wurdest Du geimpft?
– Viermal? Dann bist Du sicher geschützt.
– Dreimal? Dann bist Du eventuell nicht sicher geschützt – kommt auf den Impfstoff an.
– Zweimal oder weniger? Impfen!

Masern:
– Vor 1970 geboren? oder
– Insgesamt zweimal geimpft? oder
– Als Erwachsener einmal geimpft oder
– Maserntiter nachgewiesen oder
– Vom Arzt bestätigt durchgemachte Masern? – alles klar, sonst impfen!

Das sind die wichtigsten Impfungen, die seitens des RKI für Erwachsene empfohlen werden. Wenn Du Kinder hast, achte auch auf den Impfschutz gegen Windpocken (durchgemacht oder einmal geimpft), eventuell auch gegen Meningokokken C.

Außerdem, wichtiger Tipp: Impformiere Dich über empfohlene Impfungen, Risiken und Nebenwirkungen bei dem Arzt Deines Vertrauens oder vertrauenswürdigen, wissenschaftlich fundierten Seiten im Internet. Meide Elternforen, Schwurbelseiten oder Facebook-Impfkritik-Gruppen.

 

Fragen und Antworten

Wieso ist es besonders für Eltern wichtig, sich impfen zu lassen?
1.) Eltern haben oft engen Kontakt zu Säuglingen, die selbst noch nicht vollständig geimpft sein können und darum besonders gefährdet sind. Keuchhusten z.B. kann für Säuglinge lebensbedrohlich sein.
2.) Junge Erwachsene haben häufig Impflücken.
3.) Erwachsene haben bei bestimmten Erkrankungen z.B. bei Masern ein höheres Risiko für Komplikationen.

Kann es sein, dass der Impfcheck irrt?
Der Impfcheck ist teilweise vereinfacht und ist deswegen nicht in jedem Ausnahmefall korrekt. Im Zweifelsfall halte Rücksprache mit einem Arzt.

Wie gefährlich sind Impfungen?
Impfungen haben auch Nebenwirkungen. Insgesamt ist die Gefahr durch die Krankheit viel höher als die Gefahr durch die Impfung. Auf der Seite http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html finden sich Antworten zu Einwänden gegen Impfungen.

Gilt dieser Impfcheck auch für Kinder?
Nein, dieser Impfcheck gilt nur für Erwachsene.

Muss ich mich regelmäßig impfen lassen?
Gegen Wundstarrkrampf und Diphtherie muss der Impfschutz alle 10 Jahre erneuert werden. Andere Impfungen (z.B. gegen Masern) hinterlassen einen lebenslangen Schutz.

Wo kann ich mich über Impfungen informieren?
Auf der Seite www.impfen-info.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es unabhängige und leicht verständliche Informationen. Auch auf der Webseite des Robert Koch-Institutes finden Sie unabhängige Antworten auf alle Fragen rund ums Impfen: www.rki.de/impfen.

Gegen welche Erkrankungen kann man sich noch impfen lassen?
Es gibt Impfungen gegen viele Erkrankungen. Wenn Sie einer Risikogruppe, z.B. medizinisches Personal angehören empfiehlt die STIKO weitere Impfungen. Schauen Sie hierzu auf die oben angegebenen Seiten.

(nach dem „Impfcheck für Erwachsene“ der Nationale Impfkonferenz Berlin, Berlin, 18.- 19. 06. 2015, (c) Creative Commons CCZero)


Übrigens: Das Spiel zum Welttag des Buches läuft noch😉

Welttag des Buches

blogger2015v-w-177x300Ein schöner Tag, ein Lesetag, ein Wochenendtag, was will man mehr. Nehmt Euch ein Buch, nehmt Euch selbst oder ein Kind und lest für Euch selbst oder lest vor, genießt das Teilen der Phantasie.

Um diesen schönen Tag ausreichend zu würdigen: Heute gibts im Rahmen der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ (wie auch schon 2014 und 2015) ein paar Bücher zu gewinnen.

Letztes Jahr hatte ich nach dem ersten Satz eines naheliegenden Buchs gefragt und Eurem Buch für die einsame Insel, das war spannend und produzierte diverse Lesetipps.

Heute gibts ein kleines Quiz: Es folgen die ersten Handlungssätze der vier Bücher, die ich verlose – wer mitmachen möchte, muß diese Sätze den verschiedenen Büchern zuordnen (Bei vielen Büchern gibt es Vorsätze, Vorwörter, Widmungen, Pseudokapitel. Ich habe den ersten echten Satz gewählt.)

Hier die Sätze:

1) „Was ist das?“ fragte Niketas, nachdem er das Pergament in den Händen herumgedreht und einige Zeilen zu lesen versucht hatte.
2) „Heute ist es so weit!“, sagte sich Cate Perry begeistert, während sie sich dranmachte, ihre Lieblingsziege zu melken.
3) Aliide Truu starrte die Fliege an, und die Fliege starrte zurück.
4) Alexandria! Endlich! Alexandria, ein Tropfen hellen Taus, Speichel weißer Wolken.

Nicht wirklich schwer, wie mir grade auffällt…:-)

Und hier die Bücher:

A) Miramar von Nagib Machfus (der Nobelpreisträger schreibt die Geschichte einer kleinen Pension – übrigens eine Spende von Frau Kinderdok)
B) Fegefeuer von Sofi Oksanen (eine kleine Saga aus Estland – packend und politisch)
C) Baudolino von Umberto Eco (Historien-Roman des großen Italieners)
D) Verschlungene Pfade von Anne McCullagh Rennie (für die verliebten Träumer – übrigens eine Spende der Schwiegermutter)

– Du musst ansonsten nur Deine E-mail-Adresse und Nickname im entsprechenden Feld und den Buchwunsch (gerne auch “egal”, gewinnen kann jeder aber nur eins…) in der Kommentarzeile hinterlassen. Die E-mail-Adresse ist nur für mich sichtbar und wird – wie auch die postalische Adresse bei Gewinn – später wieder gelöscht. Bitte keine Namensangaben, Adressen oder e-mail-Adressen direkt im Kommentarfeld (= für alle sichtbar) posten. Was Nettes schreiben ist aber immer drin.
– Wer keinen Buchwunsch postet, kriegt irgendein Buch der Liste.
– Es werden nur die Einsendungen berücksichtigt, die unter diesem heutigen Posting stehen, also da unten (⬇️). Das könnt Ihr aber bis zum 27.4.2016/23:59:59 Uhr machen (ich hab den Einsendeschluss etwas verlängert, für alle, die am Wochenende Besseres vorhaben, als Blogs zu lesen).
– Ein paar Tage nach dem 27.4. (sobald ich dazu komme) verlose ich die Bücher mittels random.org.
– Ich benachrichtige Euch per e-mail, eine Erwähnung mit Nickname gibts hier auf dem Blog natürlich auch. And the winner is…
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß, und… schau ruhig in der offiziellen Homepage vorbei, da gibt’s noch mehr zu entdecken.

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FSK hausgemacht

Neulich bei der J1.
Ich: „Und, was spielst Du so auf der Playstation?“
Marcel (12): „…äh,… Call of Duty?“
Ich: „Okay… ist das nicht erst ab sechzehn achtzehn?“
Marcel (12!): „Schon…“
Ich: „Und Deine Eltern?“
Marcel (12 !!): „Die sagen, wenn die Eltern das erlauben, dann dürfen das Kinder auch früher spielen.“

Freiwillige Selbstkontrolle. Freiwillig und Selbstkontrolle, für die Hersteller.

Schlaulicht – neuer Podcast

Sendung mit der Maus, Löwenzahn… Wissenssendungen sind bei Kindern echt beliebt, aber immer mit der Glotze verbunden. Vielleicht kann der neue Podcast „Schlaulicht“ hier Abhilfe schaffen – die drei Gründungsväter André, Olli und Jörg wollen in einer halben bis dreiviertel Stunde interessante Themen für Kinder („sieben bis neunundneunzig“) aufarbeiten und an die Hörer ranquatschen. Das kann man dann abends im Bett hören oder auf der nächsten Autofahrt oder oder oder. v-mkdeaf

Die „Nullnummer“ zur Einführung und das No. 1 „Sprachen“ klingen schon einmal sehr vielversprechend, ich fand´s sehr nett. Vielleicht kriegt Ihr die technischen Probleme noch in den Griff – bei Podcasts mit mehreren Beteiligten finde  ich es immer nervig, wenn die Lautstärken der Teilnehmer unterschiedlich sind. Ich habe den Cast im Auto gehört und war ständig am Regler. Aber der Inhalt: Schön, sehr schön. Mehr davon. Als Doc freue ich mich natürlich auch über gesundheitliche Themen: Impfungen, Antibiotika, Fieber und Grippe, unendliche Weiten…

Hört einmal rein. Schlaulicht!

Schlaulicht – Homepage
Schlaulicht – Twitter
Schlaulicht – Facebook

Schmeckt´s?

Mutter: „Das Ibu.flam hat gar nichts gebracht, ich will wieder das Nu.ro.fen!“
Ich: „Kann ich Ihnen gerne aufschreiben, aber die Wirkung ist die gleiche. Der Apotheker muss das sowieso austauschen, weil Ihre Krankenkasse einen Rabattvertrag mit dem Hersteller hat.“
Mutter: „Ja, genau, das hat mich auch geärgert, das der mir was anderes gegeben hat, als Sie aufgeschrieben haben.“
Ich: „Das muß er eben, liegt an den Krankenkassen.“
Mutter: „Trotzdem: Wie kann das das Gleiche sein, wenn´s nicht wirkt?“
Ich: „Der Wirkstoff ist der gleiche, Ibuprofen. Das heißt nur anders. Wirken tut´s genauso.“
Mutter: „Aha. Aber außerdem schmecken Ibu.flam und Nu.ro.fen verschieden.“
Ich: „Ich weiß. Aber beide sind sonst gleich. Das ist wie Pepsi-Cola und Coca-Cola.“
Mutter: „Das schmeckt doch auch ganz anderster.“
Ich: „Schon. Aber in beidem ist eigentlich das Gleiche drin.“
Mutter, murmelnd: „Cola trinkt der Jan-Luca sowieso nicht“, zu mir: „Jetzt schreiben´s halt das Nu.ro.fen auf, damit er endlich wieder gesund wird!“

Sanfte Medizin

Vater: „Der hustet jetzt seit zwei Wochen.“
Ich: „Kenn ich. Mache ich auch grad durch.“
Vater: „Und, was machen Sie da?“
Ich: „Kamillentee, Lutschbonbons, viel an die frische Luft und früh ins Bett gehen.“
Vater: „Und damit wollen Sie meinen Sohn jetzt abspeisen?“
Ich: „Sie haben gefragt.“

Sonst wird immer gefragt: „Und, würden Sie Ihren Kinder diese Medikamente auch geben, wenn das jetzt Ihr Kind wäre?“
Ja, Mensch, Ja!

Teaser: Welttag des Buches

Ich bin ja kein eigentliches Buchblog, aber mein Autor hier liest schon sehr gerne, und schreibt hie und da bescheidene Rezensionen und diese „Habe ich gelesen in diesem Monat“-Kolumne, also dann trotzdem:

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Wie schon 2014 und 2015 beteilige ich mich auch dieses Jahr wieder an der Aktion „Blogger verschenken Lesefreude“ – zum Welttag des Buches am 23.April 2016. Ich schreibe hier noch ins Unreine, soll nur ein Appetithäppchen sein, deshalb weiß ich nicht, welche Aktion genau am 23.April hier über die Bühne geht. Aber Bücher zu Verschenken gibt´s… auf jeden! Wer solange schmökern will, welche tollen (jahaa: echte Bücher-)Blogs noch so bei der Aktion mitmachen, sei die Teilnehmerliste mit Links (>250) empfohlen.

Also – schaut wieder rein und … Lest!

Gibt’s da nicht auch was von der Homöopathie? Netzwerk geht online.

Mutter: „Und kann man da auch was Homöopathisches geben?“
Ich: „Ganz ehrlich? Das ist nicht meine Medizin. Ich glaube nicht dran.“
Mutter: „Aha. Und wie wirkt das überhaupt?“
Ich: „Die Homöopathen sagen, wenn etwas krank macht, dann kann es in hoher Verdünnung gesund machen.“
Mutter: „Also mit den Globuli?“
Ich: „Ja, man nimmt einen Ausgangsstoff und verdünnt diesen. Gängig ist zum Beispiel einen Tropfen auf eine Badewanne. Oder auch einen Tropfen pro Nordsee oder gleich das Volumen des Universums. Laut den Homöopathen wird dadurch der Wirkstoff verstärkt.“
Mutter: „Wieso verstärkt?“
Ich: „Weil eine Form von Energie auf die Moleküle der Verdünnung übergehen, ein Gedächtnis bleibe erhalten. Sagen die Homöopathen.“
Mutter: „Und was nimmt man da für Wirkstoffe?“
Ich: „Bestimmte Heilpflanzen…“
Mutter: „…ah, natürlich also…“
Ich: „Aber auch Giftstoffe oder auch Sachen wie… Gebärmutterzellen oder Hundemilch. Steht so im Internet. Das kann man kaufen.“
Mutter: „Aber die werden ja verdünnt.“
Ich: „Bis unter die Nachweisgrenze. Chemikalisch.“
Mutter: „Sind in den Verdünnungsmitteln…“
Ich: „Das sind meist alkoholische Lösungen.“
Mutter: „…ja, sind da nicht auch andere verunreinigende Sachen drin?“
Ich: „Ja, aber die spielen wohl keine Rolle, laut den Homöopathen werden diese Stoffe bei der Verdünnung nicht verstärkt, sondern nur die, die verstärkt werden sollen.“
Mutter: „Aha. Das finde ich etwas unverständlich. Und warum wirken dann bei vielen die Globuli, wenn da eigentlich gar nichts drin ist?“
Ich: „Naja, laut den Homöopathen ist da schon etwas drin. Ich denke, dass da vor allem der Placeboeffekt wirkt.“
Mutter: „Ich bekomme etwas von einem Mediziner und erwarte eine Besserung, weil ich ja ein Medikament nehme.“
Ich: „Ja, abgesehen davon, dass Sie kein Medikament einnehmen, sondern nur Zucker, und der Mediziner in den meisten Fällen ein Heilpraktiker ist.“
Mutter: „Oder ein Apotheker. Oder meine Nachbarin. Die hat mir auch schon Sachen empfohlen.“
Ich: „Und, hat’s gewirkt?“
Mutter: „Beim letzten Sturz habe ich Manuel Arnica gegeben. Aber ob das jetzt gewirkt hat oder das Kühlpäckchen oder das Schokoeis, was ich ihm spendiert habe… keine Ahnung. Nach dem Eis war jedenfalls alles gut. Bei den Globuli alleine hat er noch ganz schön geweint*.“

Zugegeben: Der Dialog setzt sich aus mehreren Gesprächen zusammen, die ich in letzter Zeit mit Eltern (ja, auch Vätern) geführt habe. Homöopathie ausprobieren, das machen sicher viele. Auch wir haben der Ersten Glaubuli zum Zahnen gegeben, weil das alle in der Krabbelgruppe so machten, und man möchte ja nichts unversucht lassen. Aber dennoch hinterfragen immer mehr Leute die Homöopathie sehr kritisch. Und kommen davon wieder ab. Ein Zeitenwandel ist zu spüren.
Vielleicht kapieren es jetzt auch noch die Krankenkassen, dass sie diese Glaubensmedizin nicht weiter finanzieren sollten.

Gestern ist das (Informations-)Netzwerk Homöopathie online gegangen, und das gleich mit zwei Seiten:
Die offizielle Homepage des Netzwerks – mit Vorstellung und FAQ rund um die Verdünnungsmedizin, außerdem Schilderung von Positiv- und Negativbeispielen der Behandlung mit Globuli.
Homöopedia – Ein Lexikon der Homöopathie, sukzessive werden hier Informationsartikel zu Einsatzgebieten der Homöopathie, einzelnen Wirkstoffen, aber auch physikalisches Grundwissen und Studien zur Homöopathie präsentiert.

*Erstverschlimmerung…

Vielen Dank an Frau K

Juchhu, ein Geschenk, ein Geschenk! 

Ich danke vielmals Frau Kanne für das Überraschungspäckchen, das via Mittelsmann/frau heute bei mir eintraf:

 Und noch viel größeren Danke für die Blumen über e-mail, deren Komplimente noch mehr mein Herz erzücken als das postalisch Gesendete. Ich nehme all das zum Anlass, mich noch mehr beim Bloggen anzustrengen, auf dass die Leser ihre Freude haben.

Stay tuned.

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