Gesucht gefunden

Was mal wieder so auf meinem Blog landete – als Suchanfragen. Ein paar Worte dazu:

ständig juckende dinger auf dem kopf – Das sind Läuse, Leute. Ab zum Arzt oder selbst behandeln, nicht googeln.

ergotherapie wegen falscher stifthaltung – … wird hoffentlich niemand verordnen. Die richtige Stifthaltung können der Kindergarten, die Grundschule oder … wow, die Eltern vermitteln. Das ist keine Krankheit. Außerdem: Schau mal Erwachsenen beim Schreiben auf die Finger. Da brauchen noch andere Ergo.

kita zählen salben als medikament – zu Recht. Sind es ja auch in den meisten Fällen. In den anderen gibt es sowieso keine Verpflichtung zur Anwendung. Ganz heißes Eisen: Sonnencremes. Hier gab´s schon Kindergärten, wo die Kinder nicht raus durften, weil die ErzieherInnen sie nicht eincremen wollten.

gebt ihr nachts euren schlafenden kindern auch ein fieberzapfchen – na, hoffentlich nicht. Schlafende Kinder … schlafen. Wozu da Fieber senken?

kind hat eine blume von playmobil gegessen – macht nichts, macht lustige Ausscheidungen.

kind mit hand mund fuss krankheit nach draussen – ja.

wie behandelt man schnullerbiss – Ganz wichtige Maßnahme: Schnuller weglassen. Dann: Mund bei Nichtbenutzen geschlossen halten. Dann wird´s schon.

probleme beim einparken mit suv´s – Wer hat die nicht? Lösung? Die Autos fahren, die man auch einparken kann.

konsistens der kacke bei 2,5 jährigen – pfui Teufel. Antwort erst bei anderer Diktion.

antibiotikum vom apotheker rezept nachreichen und
im nachhinein rezept ausstellen für kind um geld wieder zu kriegen pflicht? – nein, im Gegenteil: Nachträgliche Rezepte dürfen im Kassenarztrecht nicht ausgestellt werden, außer der Arzt hatte telefonischen Kontakt mit dem Apotheker.

darf man umckaloabo und ambroxol zusammen einnehmen ? – Da beides imho keine sinnvollen Mittel sind, um gesund zu werden, darf man beides gerne in der Apotheke stehen lassen.

Gelesen im Januar

Etwas verspätet – dennoch. Meine Lektüren im letzten Monat, diesmal etwas comiclastig:

Der begrabene Riese von Kazuo Ishiguro (übersetzt von Barbara Schaden)
Mein Buch des Januars, vielleicht des Jahres bereits. Ein Märchen aus der Zeit von König Artus, viel Traumphantasien, nebulösen Ideen, Rittern, Edelleuten und dem ganz normalen Volk. Vor allem aber eine Hommage an das Zusammenleben von Mann und Frau, damit der Familie, der Liebe, den Kindern. Ein Buch, das ein zweites Lesen zwingt, um es zu interpretieren, ein Buch für Lesezirkel, fürs Unterhalten darüber. Sensationell. Wenn man sich drauf einlässt. (5/5)

Florian Berg ist sterblich von Janko Marklein
Ja. Ganz nett. Der Typ ist ein Widerling, ich hätte ihm alles Blöde dieser Welt gewünscht, der Stil des Buches flockig, locker, das Setting: Studenten. Kann man lesen, ich wollte, ich hätt´s gelassen. (2/5)

Harold von einzlkind
Da schleicht ein wenig “Harold und Maude” durch die Seiten, bei dem Titel natürlich beabsichtigt, der titelgebende Harold ist genauso einer. Der wiederum trifft auf einen inselbegabten Jungen, beide reisen sie quer durch England auf der Suche nach dem Vater desselben. Da gabs ein paar Plotholes, das nicht überraschende Ende, dass der letzte in der Liste der Namen der Vater sei … oder auch nicht? Unglaubwürdige Geschichten mit allerdings zwei sympathischen Hauptfiguren (die man aber auch irgendwo schon mal gelesen hat). (3/5)

Revival von Tim Seeley und Mike Norton
Soll so was wie “Walking Dead” sein, nur dass hier die Toten wirklich wieder leben. Bisschen langweilig, zuviele Perspektivensprünge, die irritieren und ärgern, dazu etwas zu konventionell, also langweilig gemalt. Splatter alleine reicht nicht. (1/5)

Kinder der Hoffnung von Marc Levy und Alain Grand
Tolles graphic novel über die Resistance, nach einer wahren Geschichte, den Aufzeichnungen von Marc Levys Verwandten und seinen Mitrebellen in Frankreich. Erschreckend schöne Bilder, viel schlimmer die Visualisierung der Verschleppung der gefassten Resistancekämpfer ins KZ. Sehr beeindruckend. (5/5)

Weißer Schatten von Antoine Ozanam und Antoine Carrion
So, wie “Revival” das zweite “Walking Dead” sei, ist dies hier die Version für Arme von “Games of Thrones”. Die Bilder sind ganz schön gruselig und mystisch, die Story aber etwas zu dünn und durchsichtig. (1/5)

Irmina von Barbara Yelin
Und noch ein tolles graphic novel, wieder angesiedelt in der Zeit des Dritten Reiches. Irmina ist ein Mädchen, das kurz vor der Machtergreifung ein Auslandsjahr in London verbringt, sich dort in einen Schwarzen verliebt, zurückkehrt ins Hitlerdeutschland und am Ende einen SS-Offizier heiratet. Und dabei letztendlich ihr eigenes Leben verrät und verkauft an das angepasste Leben in Deutschland. Sehr traurig und ergreifend, immer wartend auf das große happy end, das zwar kommt, aber dann doch auch nicht. Schöne Bilder von London und – ja – auch Deutschland der damaligen Zeit. Viel Luft zum Nachdenken über die Zeit und, wie so oft bei diesen Büchern, darüber, wie man sich selbst verhalten hätte. Oder? (5/5)

[Dieser Text enthält so genannte Affiliate Links – siehe Impressum]

Kontra Pseudomedizin: Homöopathiekritiker tagten in Freiburg

Am letzten Wochenende tagte eine tolle Gesellschaft in Freiburg: Ärzte, Professoren und Wissenschaftler, aber auch Interessierte und die geladene Presse versammelte sich, um einen Anfang zu setzen in Sachen “Homöopathie-Kritik”, offiziell “Erstes Strategietreffen der Homöopathiekritiker“.

Wer war angereist? Beispielsweise (und auch federführend) Kollegin Dr. Natalie Grams (“Homöopathie – neu gedacht“) und der Ingenieur Dr. Norbert Aust (Blog “Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie“), dazu der Medizinjournalist Dr. Christian Weymayr (“Die Homöopathie-Lüge“), der Verbraucherschützer Guido Bockamp, Professor Rudolf Happle (“Marburger Erklärung zur Homöopathie“) oder der Vorsitzende des GWUP-Wissenschaftsrates Prof. Wolfgang Hell. Sie und die anderen verbindet das Interesse an der Aufklärung der Bevölkerung, die Kritik an den Glaubuli und das Heranbringen des “Umdenkens”, zurück zur Vernunft, weg von der Pseudomedizin, hin zur Medizin.

Die Ergebnisse der Strategieplanung können sich sehen lassen:

Gründung eines Netzwerkes Homöopathie (der Titel sei vorläufig – … das denke ich mir)

– Aufbau einer Informationsplattform für Patienten mit Informationen gegen die (üblichen) Argumentationen der Homöopathen, Aufzeigen der inneren Widersprüche der Homöoapthie und Sammlung belegbarer negativer Fallbeispiele

– Initiative, die homöopathischen Medikamente zukünftig mit ihren deutschen Namen zu bezeichnen anstatt mit lateinischen Begriffen

– Erstellung einer Referentenliste, in denen Fachleute genannt werden, die für Vorträge, als Ansprechpartner für Interviews oder Diskussionsteilnehmer zur Verfügung stehen.
– Einwirken auf Änderung der Sprachregelung: Statt des Begriffs ‘Alternativmedizin’ Verwendung der Bezeichnung ‘Pseudomedizin’, ‘Schulmedizin’ wird in Zukunft ‘Medizin’ heißen

Weitere Forderungen aus dem Netzwerk:

– Abschaffung der Apothekenpflicht für Homöopathische Mittel

– Entzug des Titels “Besondere Therapierichtung” (und der damit verbundenen Befreiung von Wirksamkeitsnachweisen)

– Keine akademischen Weihen (durch universitäre Fort- und Weiterbildungen)

– Stärkung der “Sprechenden Medizin”

Bedenklich bleiben außerdem die Finanzierung der Pseudomedizin durch Krankenkassen, die Förderung durch pluralistisch denkende Gesundheitspolitiker und die Darstellung der Homöopathie in Medien als “natürlich”, Anekdoten werden höher bewertet als gründliche Recherche.

Wohlgesteckte, wichtige Ziele. Alles Gute. Ich bin gerne dabei. Lasst wieder Vernunft einkehren. Tschakka!

Interview mit Norbert Aust
Deutsche Apotheker-Zeitung
GWUP dazu
… und sogar die F.A.Z.

Behindern Schnuller den freien Spracherwerb?

window to the soul

Aus der Praxis haben wir Kinderärzte uns das schon immer gedacht: Schnuller behindern möglicherweise das Sprechenlernen.

Eine Beobachtungsstudie aus Kanada lässt die Wissenschaftler philosophieren: Für den guten Spracherwerb eines Kleinkindes braucht es nicht nur ein gutes Gehör, sondern wohl das freie Spiel der Zunge, um Laute besser differenzieren zu können. In der Studie wurden sechs Monate alten Säuglingen Zahnungshilfen wie Beißringe gegeben und beobachtet, wie die Kinder Laute unterschieden konnten – behinderten diese Zahnungshilfen die Zungenbewegungen, konnten die Laute nicht mehr unterschieden werden.

Dr Alison Bruderer, eine der Studienleitungen, formuliert es vorsichtig, wie sich das für einen Grundlagenforscher gehört: Es bedeute nicht, das Eltern nun ihren Kindern Zahnungshilfen oder Schnuller vorenthalten sollten, aber es werfe doch die Frage auf, wieviel Zeit das freie Zungenspiel bei in der Sprachentwicklung befindlichen Kleinkindern benötige, um eine normale Sprachaufnahme zu ermöglichen, so der Artikel.

In der Praxis des Kinderarztes sehen wir das praktischer: Viele Kinder, die mit zwei Jahren noch wenig aktive Sprache produzieren, “hängen” noch an Saugern, Flaschen oder Schnullern. Manche brabbeln daran vorbei, bei manchen stöpselt der Schnuller die Sprache regelrecht zu. Die vorliegende Studie könnte eine grundlegende Erklärung dafür bieten.

Wem die Gründe “Offener Biß”, “Kariesrisiko”, “Zunahme von oberen Luftwegsinfekten und Ohrenentzündungen” nicht ausreicht, denn auch das macht das Schnullern: Für eine gute Sprachentwicklung sollten die Sauger weg.

Empfehlungen aus der Praxis:
– Ein Schnuller im Säuglingsalter ist unproblematisch – Forscher zum Plötzlichen Kindstod empfehlen sogar den Schnuller als Schutzfaktor, wenn das Kind daran gewöhnt ist.
– Ab erstem Geburtstag sollte der Schnuller tagsüber weggepackt werden, jetzt beginnt die wichtigste Zeit des aktiven Spracherwerbs
– Schnullerketten als Unterstützung des Wiederfindens gar nicht erst anfangen
– Bis zum zweiten Geburtstag den Schnuller auch nachts komplett weg lassen

Keine Frage: Es ist schwer, einen Schnuller abzugewöhnen. Aber wie vieles in der Kindererziehung – den Schritt müssen die Eltern tun.

(Danke an @dieterjosef für den Link)

(c) Foto bei Flickr/chris

Süßes für den Homöopathie-Freund

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Ich präsentiere: Mein coolstes Weihnachtsgeschenk.

In meinem Freundeskreis ist es bekannt, wie ich zu Globuli und sonstigen Heilpraktikanten-Therapien eingestellt bin.

Umso mehr freute es mich, dass ich dieses Jahr eine wunderschön liebevoll gebastelte Erste-Hilfe-Box geschenkt bekam. Ich möchte sie Dir, meinem Leser, nicht vorenthalten:

Man beachte die künstlerische Anlehnung an die klassischen Taschenapotheken, die gerne an die Eltern verkauft werden. Man beachte das gelehrtensichere Latinum, die praktischen Zusatz-Gadgets wie Beatmungsmaske (extra klein) und mobiler OP-Leuchte.

Ach, ich habe so tolle Freunde. Danke, I.

 

Kinderärzte aus einer anderen Welt XI

Man kann ja Til-Schweiger-Filme mögen, muß man nicht, jedenfalls sind sie erfolgreich. Vor allem liegt das daran, dass Schweiger eine gute “Buddy-Connection” unter den Schauspielern genießt. In “Honig im Kopf” besetzt er kongenial die Hauptfigur mit dem gealterten Didi Hallervorden. Aber auch eine andere wichtige Rolle, die des Kinderarztes Dr. Ehlers, wird von einem tollen deutschen Schauspieler übernommen.prueckner_lanz2013

Tilo Prückner fristet ein Schauspielerdasein in Nebenrollen, selten, dass er mal in der ersten Reihe des Castings steht, obwohl er dort hingehört. Seine zig Einsätze im Fernsehen sprechen für ihn. Tilo Prückner ist nebenbei selbst der Sohn eines Kinderarztes.

In “Honig im Kopf” hat Dr. Ehlers die Aufgabe, Tilda Rosenbach (Emma Schweiger) die Krankheit ihre Opas, Alzheimer, zu erklären. Die Buch-im-Regal-Metapher ist eine sehr gute Erklärung für das Vergessen der Alzheimer- bzw. Demenzerkrankten. Wieviel Zeit er dem Mädchen dabei gönnt, irritiert manche Kommentatoren bei Youtube, trotzdem spürt der Kinderarzt der Rolle, dass es genau jetzt diese Zeit braucht. Ich mochte den Film von den ganzen Schweiger-Filmen ganz gerne, und genau diese Szene hat mich sehr berührt.

Zum Nachsehen:

Die letzten Folgen dieser Serie:
Dr. Valerie Klein
Tara Knowles
David Norris
Sam Sweeney
Cooper Freedman
Alex Karev
Arizona Robbins
Hannes Fröhlich
Daniel Holbein
Doug Ross

The sun ain’t gonna shine anymore

Langsam hat es ein Ende mit den Nachrufen. 

Anno wasweißich habe ich den Film “Truly madly deeply” in einem kleinen Kino in London gesehen, ich kurz vor meiner ersten Auslandsfamulatur in England, frisch verliebt und empfänglich für jede Art von Schnulzen im Kino. Traf ich auf den coolsten aller britischen Schauspieler. Alan Rickman. Ob Severus Snape oder Sheriff von Nottingham, gerne auch als Midlife Crisis Man in “Love actually”, diese Rolle mochte ich immer am liebsten: Alan Rickman als verstorbene Liebe des Lebens für Juliet Stevenson. Nun ist er irgendwo in dieser anderen Welt.

The sun ain’t gonna shine anymore:


Und wer den Film komplett sehen will:

Life on mars?

Das muß ich heute noch hinterherschieben:

Schon immer mein Lieblingssong.

… und dann natürlich

Online Petition zum Erhalt der Kinderkrankenpflege

Wie bereits berichtet, ist eine Umstukturierung der Ausbildung im Gesundheitswesen geplant, eine Vereinheitlichung i.S. einer Generalausbildung und späterer Spezialisierung. Insbesondere Altenpflege und die Kinderkrankenpflege werden dabei geopfert.

Wen dies genauso vor den Kopf stößt, wie uns Kinderärzte, darf ich bitten, an der Petition zum “Erhalt des eigenständigen Berufsbildes der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege” zu unterschreiben – hier der entsprechende Link. Stichtag ist bereits der 15. Januar, das Quorum liegt bei 50.000 Unterschriften – noch sind wir weit entfernt.

Die Kinderkrankenschwester wird abgeschafft

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass im neuen Pflegeberufegesetz das eigenständige Berufsbild der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erhalten bleibt. Wenn die generalistische Pflegegrundausbildung stattfinden soll, dann muss im Gesetz eine ausreichende Spezialsierung bzw. Schwerpunktsetzung für die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege festgelegt werden, die der aktuellen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Berufe in der Krankenpflege (2003) entspricht.
Begründung
Im bisherigen Entwurf mit der generalistischen Pflegeausbildung wird nicht der Bedarf für die kompetente pflegerische Versorgung von Frühgeborenen bis Jugendlichen und ihren Familien für Deutschland gesichert. Der allgemeinen Pflegegrundausbildung müsste sich eine spezialisierte Weiterbildung anschließen, deren Kosten bisher nicht geklärt und voraussichtlich auch nicht gesichert ist. In Folge dessen würde z.B. für deutsche Kinderkliniken nicht mehr ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen. Eine Auszubildende in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege muss genügend Gelegenheit haben, neben dem entsprechenden spezifischen Unterrichtsangebot ihre pflegerische Handlungskompetenz bei Kindern unterschiedlicher Altersstufen zu entwickeln. Der Gesetzgeber hat die Pflicht, Kinder als die Zukunft unserer Gesellschaft zu schützen. Der bisherige Beruf der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege leistet dazu einen wertvollen Beitrag, der auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben sollte.
Der erhöhte Personalbedarf für die pflegerische Versorgung alter Menschen in unserer Gesellschaft ist gewiss auch mit Erhalt der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu sichern.

Die Kleinen werden so schnell groß

Na, das ging ja schnell – der erste Kalauer des neuen Jahres:

Ich: “Na, biste tapfer für die Impfung?”
Neunjähriger: “Klar!”
Mutter: “Klar, ist er, oder? Was? Mario? Tapfer? DubisttapferDubisttapfer!”
Neunjähriger (irritiert…): “Äh, Ja…?”
Ich: “Na denn, rechts oder links?”
Neunjähriger: “Egal, wie Sie wollen.”
Mutter: “Na rechts bist Du doch immer so empfindlich, ist ja auch Deine gute Seite, alo lieber links? Mmmh? Was meinste? Lieber links? Ja?”
Neunjähriger (schulterzuckend…): “Wurscht.”
Ich: “Also links … einszwodrei.”
Mutter (rutscht auf dem Stuhl herum): “Tut auch gar nicht weh Tut auch gar nicht weh Tut auch gar nicht weh.”
Neunjähriger: “Alles klar…” Krempelt den Ärmel runter.
Ich: “Gut gemacht, super.”
Mutter: “Nicht wahr? Hat er gut gemacht. Gelt, haste gut gemacht, Mario… Ganz tapfer warst Du. Hat auch gar nicht weh getan, oder? Hab ich ja gleich gesagt.”
Neunjähriger: “Mama?”
Mutter: “Ja?”
Neunjähriger: “Das nächste Mal könnte ich auch alleine zum Doktor rein, oder?”

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