PsychCast mit Alexander und Jan


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Die beiden Kollegen vom PsychCast, dem einzig wahren Podcast zur Psychiatrie und Psychosomatik in Deutschland, hatten mich zu ihrer Jubiläumsausgabe No. 50 für ein Interview eingeladen.

Das läuft ja sehr professionell ab: Mit Übungssession eine Woche vorher, mit Abgleich des technischen Equipments, auf ihrer Seite viel High Tech, sicherer Bandbreite, 1A-Mikrofonen, bei mir ein ordentlicher Laptop mit einfachem Mikrofon (immerhin mit Popschutz). Alles wird sicher gut. Dann am Aufnahmetag kriselt es nach wenigen Minuten – die Internetbandbreite auf meiner Seite geht in die Knie… Was soll's, das gute alte Festnetztelefon tut es auch. 😀

Hier nun also der Podcast mit Alexander Kugelstadt und Jan Dreher – wir sprachen über ADHS, der unübersehbaren Schnittstelle der Psychos und des Kinder- und Jugendarzt, Geschwisterrivalität, passenden und unpassenden Schulformen, aufgeregte Eltern und "Wie sage ich es dem Kind". Die Stunde war einszweidrei vorbei, ich glaube, wir hätten noch lange weiterplaudern können.

Viel Spaß beim Zuhören, schaut mal bei den PsychCastern vorbei, Kommentare wie immer gewünscht.

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Ich sage brav Danke! [Werbung]

Ich möchte gerne Danke sagen.
Die Lernplattform Scoyo hat auf ihrer speziellen Eltern-Magazin-Seite meinen Blogpost zum Thema „Hausbesuche“ mit dem „Blogger des Monats Juni“ ausgezeichnet, zusammen mit den Blogs von Nullpunktzwo und Frau Papa, die ich hier ganz besonders gerne miterwähnen möchte.

Sehr lesenswert die zwei!

Dieses Badge bekomme ich – schön, nicht wahr?

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Nochmal: Danke. Ich habe mich sehr gefreut.

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Kinderdok – für Freunde und Sponsoren

Trinkgeld / Tipping

Heute mal in eigener Sache:

Mein Blog wird von wordpress.com gehostet, das ist sehr großzügig, koscht näämlich nix, aber wird „erkauft“ durch Werbung, genau wie die, welche Du hier am Ende dieses Postings vermutlich siehst. Gibt´s eigentlich ab und zu Pop-Ups oder so? (Letzteres weiß ich nicht, weil ich das im Browser abgestellt habe.)

Ich finde Werbung, die nervt, nervig. Ein Blog darf ja erstmal privat erscheinen, als schautest Du mir über die Schulter bei der Arbeit oder beim Lesen oder beim Nachdenken. Klar, ballert einen die Werbung überall zu, gerade im Netz, aber als Arzt möchte ich unabhängig sein – Werbung, die Du von mir hier findest, wird daher immer
– als solche gekennzeichnet
– geht meist über Buchbesprechungen nicht hinaus (ist ja auch Werbung)
– versteckt sich manchmal in den Affiliate Links zu Amazon, aber das schrieb ich hier schon einmal

Sponsored Posts bekomme ich häufiger angeboten, ich tauge aber nicht als Werbeträger, was soll ein Kinderarzt über Wohnungseinrichtungen oder Schlafmittel schreiben (ja, diese Anfragen gab es)? Und wieder nichts mit Unabhängigkeit.

Bleibt die Sache mit der unbeeinflussbaren Bannerwerbung von wordpress.com selbst.
Lösung: WordPress bietet einen verbesserten Service, bessere Pakete, ohne Werbung, mit personalisierter URL und schickerem Design. Des koscht aber was.

Als Doktor habe ich genug Kohle, denkst Du. Ja, stimmt. Brutto kommt ordentlich was rum, Personalausgaben, Miete und Nebenkosten der Praxis und die Steuer schlucken einiges, das Netto dürfte sich im „normalen“ akademischen Rahmen bewegen.
Das Blog ist nicht Teil meiner beruflichen Tätigkeit, ich betreibe es auf rein privater Ebene, deshalb werde ich es auch finanziell komplett von den Praxisausgaben fernhalten.steady_logo_lettering_orange

Und nun kommst Du ins Spiel, treue Leserin und treuer Leser:

Du kennst vielleicht schon „Flattr“, Du hast von Crowdfunding gehört, von „Tipeee“ oder „Patreon“, all diese Plattformen bieten Kleingeldfinanzierung für Blogger, Künstler oder Tüftler. Ich habe mir die Seite „Steady HQ“ ausgesucht, da sie auf deutschem Boden gegründet wurde, sehr bequeme Bezahlungsmöglichkeiten (z.B. paypal) bietet und dem deutschen Steuerrecht unterliegt.

Falls Dir also meine Beiträge hier gefallen, Du gerne kommst und gerne bleibst, Du vielleicht auch schon ein paar Tipps und Einsichten mitgenommen hast:
Über „Steady HQ“ kannst Du einen monatlichen Betrag an den Kinderdok spenden, damit dieses Blog so attraktiv für Dich bleibt wie bisher. Vielleicht schaffe ich dann auch die (immer vorgenommenen) zwei Blogposts pro Woche. Je nach Lust und Laune (und Kleingeld) kannst Du bei Steady HG übrigens unter verschiedenen Modellen wählen. Schau doch mal rein.
Ich würde mich freuen.

Werde Teil der „Kinderdok – Freunde und Sponsoren“!

Dein Kinderdok

Unterstütze mich auf Steady

(c) Bild bei Flickr/Marco Verch (CC Lizenz CC BY 2.0)

MedMen2017

Das Portal DocCheck hatte zu den MedMen2017 geladen und einige sind gekommen: Irgendwie die Industrie, irgendwie Journalisten, irgendwie sonstwie Interessierte und irgendwie dann auch „wir“, die Blogger. Das ganze diente wohl der Zusammenarbeit, dem Kennenlernen und Austauschen der medialen Player rund um den Medizinerzirkus. Gebe ich das so richtig wieder? 

Location? Einmal richtig hipp im Speicher/Industrie-Stil am Ufer des Rheins, das Googlen der Zimmerpreise in diesem Hotel spare ich mir hätte ich besser unterlassen sollen. Und wenn dann noch zwischen C-, B- und A-Klasse-Zimmern unterschieden wird. Wie auch immer, das Flair hat gestimmt, die Klimaanlage funktionierte, was wollen wir mehr?

Das Programm war üppig: Nach einer Keynote über die Plattform „I Had Cancer“ (internationales Flair, aber auch hochinteressant) und einem Roundtable zum Thema Hater in der Medizin (den wir halbverhungerten Blogger lieber dem Thai-Essen in unserem „Zimmer“ opferten), verteilten sich die Besucher auf die verschiedenen „Tracks“ auf verschiedene Hotelgemächer des „Speicher 7“. Unsere Runde war eben den Bloggern gewidmet, so konnte der geneigte Beobachter dem Medizynicus, den Jungs vom PsychCast, Karin von „Kind und Kittel“ (mit funkelnagelneuem Blog) und meinereiner lauschen. Ein toller Austausch, in dem wir sich unsere Vorträge wie von Zauberhand ergänzten.

Am Abend dann ein Get together zur Verleihung des Health Share Awards und ein Ausklingen bei angesagter DJ-Mucke und kleinen Häppchen. Da gab es noch mehr Blogger kennenzulernen – PTAchen und HNOler!

Es hat großen Spaß gemacht, Danke an die Organisation rund um DocCheck, insbesondere Isabell und Mira, aber vor allem den Bloggerkollegen: Ihr wart alle fantastisch, das große Medizinerbloggertreffen irgendwo in einer großen Stadt wird kommen. Ganz sicher. Bis dahin lese ich mal wieder ein paar Blogs und lausche den Podcasts.

(c) der Bilder bei mir. Die Füße bleiben Eure.

Ich bin raus… (bei Facebook)

Thumb down

Unlängst bekam ich per Twitter die freundliche Mitteilung, dass mein kinderdok-Account bei Facebook nicht mehr erreichbar sei. Das ist tatsächlich so – ich komme nicht mehr rein, und meine Follower finden meine Timeline nicht mehr. Warum?

Facebooks Statuten sehen vor, dass hinter jedem Account eine reale Person steht. Dies lässt sich die Firma durch die Übersendung eines Ausweisdokumentes bestätigen. Das finde ich prinzipiell richtig. Auch bei Twitter gibt schon genug Fake-Accounts, dass Du gar nicht mehr weißt, ob das der Real McCoy ist oder nur die B-Ware. Blöd ist, wenn Du Dich, wie ich, für die Anonymität entschieden hast, im Blog, bei Twitter, Instagram und eben bei Facebook. Das wird aber bei letzteren nicht akzeptiert.

Ich bin also raus. Bin ich darüber betrübt? Nicht wirklich. Ich habe Facebook vor allem als Kontaktmöglichkeit für die Leser des Blogs genutzt, die die Nachricht über ein neues Blogpost gerne dort erhalten wollten und nicht über den Newsfeed per e-mail oder via Twitter. Dass ich dann ab und zu in der Facebook-Timeline lustige Katzenvideos geteilt habe, ja, ein nettes Nebenprodukt.

Etwas schade ist, dass ich nun nicht mehr den zahlreichen Gruppen folgen kann. „Dinge, die Heilpraktiker sagen“, „Dinge, die Impfgegner sagen“, diverse Pro-Impfgruppen oder dem „Netzwerk Homöopathie“. Muß ich eben andere Wege finden. Da aber alle beispielsweise Twitter-Accounts pflegen, werde ich wohl nicht so viel verpassen. Denn andererseits, ganz ehrlich: Wenn irgendwann die FB-Seite nur noch voll war von reproduzierten grausigen Schwurbelergüssen aus diversen Elternforen, ach nö, da lese ich lieber gezielter über meine Feedly-, Pocket- und/oder Flipboard-App.

Wer also bisher über Facebook auf meine Blogposts aufmerksam wurde oder jemanden kennt, der das so macht: Bitte weitergeben – nutzt die e-mail Funktion rechts oben oder den Twitter-Zugang. Oder schaut einfach immer mal rein.

Facebook? Good bye. Ich hätte mich gerne freundlich verabschiedet, aber nicht mal das lassen sie mir ;-(

(c) Foto bei Flickr/Vu Tran (CC Lizenz BY-NC 2.0)

Fundsachen

Child laughing

Eine lose aber beliebte Rubrik in den Blogs – wie Googles Suchanfragen auf meinem Blog landen – hier ein paar Schmankerl der letzten Wochen:

impfung für kinder biblisch ok – Interessante Fragestellung, ich bin nicht so bibelfest, aber vermutlich hat Gott nichts dagegen, wenn Kinder überleben. Zumindest neutestamentarisch.

mund hand fuß krankheit darf man raus und darf man mit hustendem kind rausgehen – Ja, warum nicht? (Man darf übrigens immer raus, außer)

erkältungsmittel unaussprechlich – Wohl eher eine Frage an die Apotheke: „Hallo, ich hätte gerne das Erkältungsmittel namens … Mensch, wie hieß das noch … irgendwas mit Napa oder Bini, oder….“

schnulli ofen – Ja, das kann eine Möglichkeit sein, ihn loszuwerden. Das Kind sollte allerdings anwesend sein und zusehen, nur dann ist die pädagogische Wirkung gewährleistet.

smalltalk fuehren mit einer hebamme – Da gibt es sicher Themen: Impfungen, Osteopathie, Kinderärzte… beruflich erfüllender aber sicher Halten des Kindes, Nabelpflege und Stillen. Ansonsten: Das Wetter ist immer ein überbrückendes Thema.

kleinkind sonnenblumenkerne – Nein.

berufswunsch martin luther – Ja, daran habe ich früher auch gedacht. Dann wollte ich Buchhändler werden und schließlich Arzt.

wie oft im quartal muss ich meine krankenversicherungskarte zeigen – Eigentlich nur einmal. Es hat sich aber in der Praxis bewährt, die Karte nochmals ins Kartenlesegerät zu stecken, weil dann die Personenzuordnung von „Müller, Lisa“ leichter fällt. Bei manchen neuen Selektivverträgen mit Krankenkassen ist das Einlesen ebenfalls sinnig. Aber: arzt fordert jedes quartal chipkarte auch ohne behandlung – das ist natürlich illegal. Die Frage ist nur: Ruft der dann zuhause an?

hüftscreening, baby mitbringen – Ja, macht Sinn.

wegen plattfüßen zum osteopath – Klar, kann man machen. Kostet halt Geld. Aber nichts ist umsonst, außer der Behandlung. Achja, konsequenterweise: osteopathie baby kann arzt privatrezept verweigern – Natürlich. Wir sind ja keine Rezeptschreiber, sondern Diagnostiker, und damit Indikationssteller.

kleinkind schaut den ganzen tag tv damit ich ruhe habe – Ist das eine Suchanfrage, eine Feststellung, eine Selbsterkenntnis oder ein Befreiungsversuch?

hustenstiller koi – Ich bin ja nicht so ein Hustensaftfreund, allerdings auch kein Veterinär.

umckaloabo als globuli – Das ist mal ein Geschäftsmodell. Wie nennt man das dann? Hochverdünnte, zum Erdmittel verklopfte afrikanische Zaubermedizin? Umckoquacki?

Noch mehr davon? Hier und hier und hier. Viel Spaß.

(c) Foto bei Flickr/cheriejoyful (CC License BY 2.0)

Die beliebtesten Blogposts 2016

Also gut, das Jahr ist noch nicht zu Ende, aber zurück blicken wir nun schon alle – Best of, Tollste Dies und Beste Das. Sie verfolgen uns auf allen Medienkanälen, also auch beim Kinderdok, Pech gehabt. Hier die Blogposts des Jahres mit dem höchsten Traffic 2016:

10. Mein Kind geht gerne zur Schule!

Gleich einer meiner eigenen Favoriten: Die unvergleichlichen Telefonanrufe mit den fMFA. Respekt meinerseits für all die Geduld, die meine Helferinnen tagtäglich aufbringen.

9. Sleep well … and alone!

Eigentlich gar kein Blogpost meinerseits, sondern „nur“ eine Pressemitteilung des BVKJ, aber wegen des sensiblen Themas vielfach diskutiert.

8. Die Kleinen werden so schnell groß

Aus der Reihe: „Zwiegespräche zwischen alt und jung“. Dieser Junge hat seiner Mutter gezeigt, wie erwachsen er schon ist, und wie peinlich die Mami sei kann.

7. Klare Ansage

Auch dieses Posting hat polarisiert – kann man, oder darf man Kindern Entscheidungen überlassen, sagen wir mal, zu welchem Kinderdoc sie gehen sollen? Die Kommentare waren sich nicht einig und boten noch andere interessante Einblicke.

6. Wie sich ein Kind mal selbst heilte.

Hier gehts um die Helden meiner Praxis. Woran sie leiden, was wir als Eltern und Ärzte tun können, und wie sich alles auch ohne unser Zutun zum Guten wendet.

5. Vom Wechseln des Arztes

Eine Mogelpackung, denn eigentlich geht es im Posting gar nicht ums Wechseln, sondern – wieder einmal – um Schwurbelmedizin.

4. Fakten, die ich schon immer zum Impfen hören wollte

Der Titel erklärt alles. Im Text die gesammelte unimpformierte Wahrheit, zusammengetragen von einer einzelnen Impfgegnermutter.

3. Notdienstzecke 2

Eine Notfallbegegnung mit einem kleinen Tierchen, also eher ohne das kleine Tierchen, denn…, ach, lest selbst!

2. Ei

Mein Lieblingspost dieses Jahr, …weil es mir gelungen ist, das kürzeste Wort der deutschen Sprache als Titel unterzubringen.

1. Was tut Ihr Euren Kindern an?

Die einsame Nummer Eins, der Post mit dem meisten Traffic, den meisten Kommentaren. Highlight und meistgeteilt in den Sozialen Netzwerken. Wieder geht es um das Thema Impfungen. Willst Du polarisieren, poste etwas zu Glaubuli oder Impfungen, DIE Themen für Eltern.

Ups, Geburtstag verpasst.

Nämlich den vom Blog. Entschuldige, liebes Blog, aber manchmal weiß Papa einfach nicht, wo ihm der Kopf steht. Nächstes Jahr wieder pünktlich.

Also: Happy Birthday. Jetzt bist Du schon zehn!

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tenth birthday cake

(c) Bild bei Flickr/normanack

Twitterumfrage

Ich frug letztens auf Twitter, welche Themen auf dem Blog wohl noch polarisieren würden. Geprägt natürlich von den letzten Kontroversen rund ums Schlafen und der Jungenerziehung.

Es kamen natürlich ein paar Vorschläge. Wer von den geneigten Blog-Lesern nicht am Twittern teilnimmt – hier die gesamte Konversation zum Nachlesen.

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Ui, ein langer Post. Aber: So schnell werden wohl die brisanten Themen rund um Kinder nicht ausgehen. Da kann ich mich beruhigt zurücklehnen. Danke allen Tweetern fürs mitmachen.
Noch weitere Ideen – hier Euer Senf:

And the books go to…

Hier kommt die Auflösung (wahnsinnig schwer) und die Verlosung (wahnsinnig spannend) des kleinen Buchquizzzzes zum Welttag des Buches.

Lösung:
1C, 2D, 3B, 4A – echt einfach.

Und gewonnen haben:
Miramar von Nagib Machfus gewinnt Trudi
Fegefeuer von Sofi Oksanen gewinnt Helen.
Baudolino von Umberto Eco gewinnt Nathalie.
Verschlungene Pfade von Anne McCullagh Rennie gewinnt pbcat.

Ich habe Euch soeben per e-mail benachrichtigt – ich hoffe, alles kommt gut an. Herzlichen Glückwunsch und Danke an Allen, die bei dem kleinen Spaß mitgemacht haben. Habt viel Freude mit diesen Büchern und überhaupt den Lektüren.

[Dieser Text enthält so genannte Affiliate Links – siehe Impressum]

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