Pause.

Tut mir leid, ich nehme ein wenig Auszeit. Jedes Posting on topic des Blogs wäre unwichtig.

Paris

© Foto via Moyan Brenn/flickr

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9 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Name (erforderlich)
    Nov 14, 2015 @ 20:18:31

    Bei aller Anteilnahme, wie Martin Schulz es heute so treffend ausdrückte, „in Aleppo ist das Alltag“.

    Antwort

  2. Bluete
    Nov 15, 2015 @ 10:29:15

    Und nun? Nun können wir uns fragen, warum es gefühlt offensichtlich schlimmer zu sein scheint, wenn Menschen in Paris sterben als in Aleppo oder Kabul oder sonstwo auf der Welt, wo ständig Attentate stattfinden.
    JEDER Getötete ist einer zuviel, ein Menschenleben zuviel, das sinnlos ausgelöscht wurde. Jeder Getötete hat Freunde, Familie, die um ihn trauern und die Angst haben, dass so ein Attentat wieder passieren könnte, deren eigenes Leben bedroht ist. Egal wo auf der Welt das passiert.
    Insofern erschließt sich mir die Dimension von „schlimmer, weil es hier passiert“ nicht. Ein gewaltsamer Tod ist schlimmer als der andere?
    Die einzige Dimension, die mir „logisch“ erscheint ist die: Weil die Attentate näher an meinem Lebenskreis sind, bedrohen sie mich potentiell mehr als die in Aleppo. Also habe ich Angst. Sicher auch zurecht. Aber macht das die Toten in Paris „schlimmer“ als die in Aleppo? Oder zeigt meine Betroffenheit über DIESE Toten letztlich nur, dass ICH mehr Angst habe?
    Ein „Aufrechnen“ welcher gewaltsame Tod „schlimmer“ ist, ob der vor der Haustüre oder der weit weg von uns, empfinde ich persönlich als…. schwierig.

    Antwort

  3. schwesterrabiata
    Nov 15, 2015 @ 12:50:21

    Schön, daß Herr Schulz sich auch mal wieder zu Wort gemeldet hat. Irgendwie erinnert der mich immer an Isnogud, der auch gerne mal Kalif sein möchte. Man kann die Toten nicht aufrechnen.

    Antwort

  4. Paula
    Nov 16, 2015 @ 12:37:00

    Tote in Paris betreffen mehr, da sie durch die Nähe realer wirken. Vielleicht kennt man Menschen in Paris oder war kürzlich dort. Die Gefahr rückt damit gefühlt näher und die Angst wächst, das ist verständlich und natürlich.
    Es ist schrecklich, was passiert ist, keine Frage !!! aber die Reaktionen sind doch teilweise etwas heuchlerisch und fühlen sich eher nach Marketing an. Schnell mal das Facebookbild in die Tricolore hüllen und betroffen schauen.
    Tausende tote Kinder in Syrien intereressieren hier keinen Menschen, bis plötzlich die Syrer vor der Tür stehen und die Dreistigkeit haben, für ihre Kinder ein sicheres Leben zu wünschen. IS ist ein globales Problem und Europa hätte schon vor Jahren reagieren sollen.

    Antwort

    • Solveig
      Nov 17, 2015 @ 09:56:18

      „IS ist ein globales Problem und Europa hätte schon vor Jahren reagieren sollen.“

      Und wie genau hätte Europa das tun sollen? Syrien ist ein eigener Staat mit einer eigenen Regierung, eigenen Gesetzen usw. Hätte Europa da mit Truppen einmarschieren und mal schnell die Regierung da absetzen sollen? Oder alles mit Bomben zupflastern, weil es ohne Überlebenden auch keine überlebenden Fanatiker gibt? (Ironie, falls es jemand nicht verstehen sollte)

      Ganz ernsthaft, was genau hätte Europa tun sollen um die IS zu verhindern ohne die Eigenstaatlichkeit von Syrien und den umgebenden Ländern zu verletzen.

      Die Frage beschäftigt mich selbst schon einige Zeit aber ich finde keine Antwort darauf. Vielleicht bin ich aber auch nur einfach zu dumm weil es ja anscheinend jede Menge Leute gibt die das alles von vorn herein viel besser gewusst hätten. Nur was genau, das schreibt komischerweise niemand.

      Abgesehen davon halte ich es für vermessen, jemandem vorschreiben zu wollen, wann er mehr und wann er weniger betroffen ist. Sicher ist es Mainstream, sein Profilbild einzufärben und ich werde es nicht tun, aber ich werde auch ganz niemandem irgendwas in der Richtung vorschreiben wollen.

      Antwort

    • Ich
      Nov 17, 2015 @ 10:10:17

      Was sich im Irak, in Afghanistan, in Libyen und anderswo in den letzten zehn, fünfzehn Jahren abgespielt hat, zeigt nur, dass so ziemlich jede Reaktion nutzlos ist. Insbesondere ist „der IS“ nicht das Problem, sondern nur ein Symptom.

      Europa tut gut an seiner Zurückhaltung, jedenfalls im Vergleich zum blinden Hau-drauf-Aktionismus der USA, der zum Scherbenhaufen Naher Osten nur noch mehr zerschlagenes Porzellan hinzugefügt hat. Oder wo bitte ist der für den Westen tatsächlich relevante Unterschied zwischen Al Kaida, Taliban und IS?

      Antwort

  5. einsiedler
    Nov 17, 2015 @ 10:04:53

    Antwort

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