Kurzes Bonmot in Vertretung

fMFA: „Wer ist denn der Kinderarzt sonst?“
Mutter mit Kind in Vertretung: „Der Herr Minnesang in Liedern.“
fMFA: „Aha. Das ist ja ein bisschen weiter weg, ist das ein Kinderarzt?“
Mutter: „Jaja, der untersucht auch Kinder. Hat auch selbst welche.“
fMFA: „Ich finde den jetzt gar nicht in meiner Liste, also richtiger Kinderarzt mit Ausbildung?“
Mutter: „Nee, ich glaub´ nicht, der ist nur Normalarzt.“

Advertisements

28 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Van Lure
    Jul 17, 2014 @ 12:03:11

    tja… aber er hat doch auch Kinder!;)

    Antwort

  2. Anonymous
    Jul 17, 2014 @ 12:28:12

    und was ist das Problem?

    Antwort

  3. kelef
    Jul 17, 2014 @ 13:09:09

    passt doch eh super: unser ex-finanzminister kriegt im urlaub ein attest vom kinderarzt, dass er wegen einer lungenentzündung nicht bei gericht erscheinen kann: http://www.heute.at/news/wirtschaft/art23662,1041295
    woanders macht halt der normalarzt die kinderuntersuchungen.

    demnächst dann: mehl kaufen beim kohlenhändler.

    Antwort

  4. Linda
    Jul 17, 2014 @ 13:25:08

    Hier in England geht man mit Kindern immer ersty zum, ormalarzt. Erst wenn die nicht weiter wissen gibst eine Ueberweisung zum Kinderarzt in der Krankenhausambulanz. Ich war auch erst skeptisch, kann aber bis jetzt nichts Negatives berichten, ausser das es umstaendlicher ist. Vielleicht nur ein Luxusproblem fuer mich, die immer Zugang zu Fachaerzten in Deutschland gewohnt war?

    Antwort

    • kinderdok
      Jul 17, 2014 @ 18:29:35

      Es ist sehr problematisch.
      Das Primärarztsystem drohte auch den Deutschen durch Hausarztverträge, Praxisgebühr und seit Jahrem betriebene Abwertung der Kinderheilkunde durch Lobbyisten.
      Dank des guten Leumund und der Medienpräsenz des BVKJ, aber auch eines anderen Ausbildungssystems in Dtschl konnte bisher die „Kinderarzt ist der Hausarzt der Kinder“-Schiene weiter gefahren werden.

      ich habe in England gearbeitet. Es ist ein Graus, was da teilweise falsch oder verspätet durch die GPs bei den Pediatricians überwiesen wurde.

      Kinderheilkunde bedeutet immerhin mindestens fünf Jahre Weiterbildung im Krankenhaus ausschließlich mit Kinder- und Jugendlichenpatienten, ganz abgesehen von der alltäglichen Erfahrung.

      Antwort

      • Linda
        Jul 17, 2014 @ 22:54:38

        Ich habe nur aus meiner eigenen Erfahrung gesprochen, mit dem Glueck Kinder zu haben, die selten krank sind bzw. nie etwas Ernsteres oder Spezielleres hatten. Und wahrscheinlich Glueck beim GP, der eher zu der vorsichtigeren Sorte gehoert. Mir fehlt also der Ueberblick, den Sie haben.
        Allerdings fand ich schwanger sein mit meinem dritten Kind hier alles andere als entspannt nach zwei Schwangerschaften in Deutschland. Einen Gynaekologen habe ich nicht einmal zu Gesicht bekommen. Fuer eine besorgtere Schwangere wie mich ein Graus, fuer Andere voellig in Ordnung. Hier waere ich schon gerne einfach mal zum Facharzt gegangen und habe ueber das Gesundheitssystem hier geschimpft.

        Antwort

        • M
          Jul 17, 2014 @ 23:59:45

          Je mehr ich über das englische System höre desto froher bin ich, hier in Deutschland zu leben…

  5. Linda
    Jul 17, 2014 @ 13:27:14

    *Normalarzt

    Antwort

  6. Christine
    Jul 17, 2014 @ 15:00:56

    Genau DAS habe ich heute auch gehört! 🙂

    Antwort

  7. errollbundelfeuerstein
    Jul 17, 2014 @ 15:45:25

    Aber: Wer ist schon normal? *grübel* Hat bestimmt nicht viel Zulauf…

    Antwort

  8. A.F.
    Jul 17, 2014 @ 17:32:46

    Wer oder was ist ein Normalarzt? Ist es ein Allgemeinmediziner, ist es ein Internist, Anästhesist, Gynäkologe ähm und was es noch nicht so alles gibt. Und noch viel wichtiger was ist so unnormal am kinderdoc? Obwohl sind wir nicht alle ein bisschen unnormal?

    Antwort

  9. Carrrie
    Jul 17, 2014 @ 20:50:52

    ich gestehe, ich geh auch zur Hausärztin, relativ kurze Wartezeiten, wenn nicht Anruf und Vorwarnung, ich komm ohne Auto hin, zeitnahe Termine

    Antwort

    • sakasiru
      Jul 18, 2014 @ 12:09:26

      Und es gibt keinen Kinderarzt in deiner Nähe, der ähnliches bietet? Ich bin mit meinem Hausarzt auch sehr zufrieden, aber mit meinen Kindern gehe ich trotzdem zu einer Kinderärztin. Ich bekomme zeitnah Termine ohne Wartezeiten, dass ich das Auto brauche stört mich nicht, und vor allem kümmert sie sich wirklich gut um die Gesundheit und Entwicklung meiner Kinder. Ich denke, ein Kinderarzt hat einfach einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Viel mehr Vergleichsmöglichkeiten, viel mehr Erfahrung mit speziellen Kindererkrankungen und Entwicklungsproblemen, Kontakte zu speziellen Kindertherapeuten etc. Das bedeutet ja nicht, dass ein Allgemeinmediziner ein schlechter Arzt ist, aber bevor der vertraute Arzt dann meine Kinder im Zweifelsfall zu einem Unbekannten überweisen muss nutze ich lieber die Möglichkeit gleich zu einem Facharzt zu gehen, der dann eine Beziehung zu ihnen aufbaeun und ihre Entwicklung überblicken kann.

      Antwort

  10. Jeb
    Jul 17, 2014 @ 22:22:25

    Gegenteil: Mein eines Kind hatte sich mal eine Zecke eingefangen. Ich damals noch jung und unerfahren (1. Kind noch) wollte damit mal eben zum ortsansässigen Hausarzt. Die Arzthelferin hat mich abgebügelt: Das könne, würde und wollte der Herr Doktor nicht machen, er wäre schließlich kein Kinderarzt!
    Konnte ich dann tatsächlich 20km weit gurken für…

    Antwort

  11. Lea
    Jul 18, 2014 @ 01:35:07

    Ich wurde mit 4 zum Hausarzt gewechselt. Meine Eltern fürchteten, dass sich die Angst vor den wöchentlichen Blutentnahmen, vom Kinderarzt auf mich überträgt;-)
    Komisch ist, dass auf der Webseite des Hausarztes nicht steht, dass er eine Zusatzausbildung hat. Trotzdem wurde er für den obligatorischen Schuluntersuch empfohlen, neben dem Regionalen Kinderarzt (mit Nadelangst) und dem anderen Hausartz im Dorf.

    Antwort

    • kinderdok
      Jul 18, 2014 @ 12:00:57

      Welche Zusatzausbildung soll das auch sein? Es gibt keine.

      Antwort

      • Lea
        Jul 18, 2014 @ 15:15:29

        In der Scheiz folgt nach einem 6 Jähriges Grundstudium, die Fachartz Ausbildung. Insbesondere Allgemeinmediziner (Hausärzte) machen oft noch eine zweite Facharzt Ausbildung. Meine Hausärztin ist zB. Allgemein- und Reise/Tropenmedizinerin. Die Praxis teilt sie mit einem Allgemein- und Präventivmediziner.

        Antwort

  12. Aleonor (@AleonorAqui)
    Jul 18, 2014 @ 12:55:33

    Ich glaub ich bin mit 10-12 zum Hausarzt gewechselt .. irgendwas um den Dreh.

    Antwort

  13. Beatrix
    Jul 18, 2014 @ 13:37:57

    Bei uns ist auch der Allgemeinmediziner der Normalarzt 😉
    Unsere Hausärztin nimmt aber keine Kinder an, außer im Notfall…

    Antwort

  14. Schnuffy
    Jul 19, 2014 @ 12:36:53

    Mein Hausarzt hat jedenfalls Ahnung vom stillen und Ernährung von Säulingen und behauptet nicht wie meine Kinderärztin, dass die Milch nicht mehr reicht und mein Kind jetzt unbedingt Kuhmilch braucht und Fleisch. Mein Kind ist 7 Monate.
    Ich finde Kinderärzte sehr wichtig aber bitte bitte liebe Kinderärzte haltet euch zurück wenn ihr keine Ahnung vom stillen und Ernährung habt!

    Antwort

    • AucheineMutter
      Jul 19, 2014 @ 13:28:18

      ?! Aber nur weil mein HNO mir eine in meinen Augen schlechte Empfehlung gibt, wechsle ich doch nicht zum Urologen, oder?!

      Antwort

      • Schnuffy
        Jul 19, 2014 @ 17:24:52

        Ich gehe ja auch weiterhin zur Kinderärztin allerdings diskutiere ich weder Ernährung, Schlaf oder Erziehung mit Ihr oder ihren Kollegen. Das tue ich mir nicht mehr an.

        Antwort

  15. AucheineMutter
    Jul 19, 2014 @ 13:36:46

    Mein Hausarzt behandelt keine Kinder, obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) er selbst zwei Kinder hat! Erstens bekäme er in seiner internistischen Praxis gar nicht genug davon mit, was gerade wieder so in den Schulen/Kitas umgeht und ausserdem hätte er in seiner Ausbildung zumindest gelernt, dass man Medikamentendosierungen für Kinder nicht einfach entsprechend Körpergewicht runterrechnen könnte. Daher lässt er davon einfach die Finger. Er ist aber auch sonst einer, der mit den eigenen Grenzen gut umgehen kann und dann an Kollegen überweist oder diese hinzuzieht.

    Antwort

  16. mia
    Jul 19, 2014 @ 16:00:07

    Ich würde gern zu nem richtigen Kinderarzt gehen. Aber hier gibs folgende Problematik:
    es gab 3 Kinderärzte in unserem 33000 Einwohnerstädtchen. Unsere Kinderärztin teilte sich die Praxis mit ihrem Mann, einem normalen Hausarzt. War praktisch, beide kannten mich bereits als Kind, logisch blieb ich dann auch mit meinen Kindern dort.

    Dann starb der Mann durch einen Unfall. Sie versuchte, den Praxisbetrieb noch aufrechtzuerhalten, gab aber dann nach kurzer Zeit verständlicherweise auf.

    Eine Nachfolgerin für die Praxis wurde gefunden, Allgemeinmedizinerin, die jedoch wohl mal in einer Kinder- und Jugendpsychatrie stationär gearbeitet hat und nun auch alle Kinder ab dem zweiten Lebensjahr ebenfalls behandelt, da sie Fortbildungen besucht hat, um dafür die Erlaubnis zu bekommen.

    Ich wollte dennoch wechseln, bekam aber von beiden verbliebenen Kinderärzten gesagt, sie nähmen keine Patienten aus dieser Praxis auf, da es eine Absprache gäbe – sonst bestehe die Gefahr, dass die Praxis zuwenig Patienten hätte.

    Ich gehe nun nur noch in absoluten Notfällen hin, rege mich aber jedesmal wieder drüber auf. Denn: Wartezeiten von bis zu zwei Stunden trotz Termin mit hochfiebernden Kind sind normal. Sie untersucht sehr gründlich, neigt aber auch zu Panikmache (kleines Beispiel: nach ner Impfung rötet sich der geimpfte Bereich etwas, wird ganz leicht dick, mein Kind ist aber topfit, nur extrem gelangweilt, sie sieht die Stelle und bekommt fast einen Herzinfarkt, wir mussten 3 Stunden zur Beobachtung dort bleiben, weil sie Angst vor einem Kollaps hatte)

    In die nächste Stadt zu fahren ist aber bei Notfällen auch nicht näher, da sind wir dann auch ne halbe Stuinde einfache Strecke unterwegs. Also hoffe ich, dass meine Kinder möglichst gesund bleiben. Glücklicherweise sind sie jetzt schon 9 und 6. komplett geimpft und meist auch gesund. Saublöd ist es dennoch..

    Antwort

    • kinderdok
      Jul 19, 2014 @ 16:27:14

      Das ist allerdings grosser Mist, und ich verstehe die KJÄ-Kollegen nicht so ganz, aber naja.
      BTW: „und nun auch alle Kinder ab dem zweiten Lebensjahr ebenfalls behandelt, da sie Fortbildungen besucht hat, um dafür die Erlaubnis zu bekommen.“
      … lasst Euch doch bitte nicht immer so einen Schrott aufbinden. Es gibt keine irgendwelche Fortbildungen, die diese Erlaubnis bringen. Punkt. Entweder hat man eine fünfjährige Facharztausbildung zum KJA oder eben nicht. Die Allgemeinärzte dürfen alles behandeln von null bis Tod, auch wenn sie noch nie ein Baby in der Ausbildung gesehen haben. Für uns ist natürlich ab dem 18. Geburtstag des Patienten Schluß.

      Antwort

      • mia
        Jul 21, 2014 @ 11:05:38

        Sie hat sie definitiv nicht. und Krankenhaus – hier gibt es zwar eins, allerdings ohne Kinderstation – auch bei Notfällen muss man in die nächste Stadt fahren. Aber das ist hier halt Land – krank werden sollte man besser nicht. Mich hat ja vor allem diese Absprache gewundert. bTW – mir ist auch erzählt worden, dass es hier wohl noch einen Kinderarzt gab, der dann seine Praxis an einen Nachfolger abgegeben hat (und wohl damit auch die Zulassung?) dieser wäre nach kurzer Zeit aber in eine andere Gemeinde abgewandert und habe die Zulassung mitgenommen. Soweit das Gerücht-das war noch, bevor meine Kinderärztin ihre Praxis aufgab. Ich weiss nicht, wie sowas möglich sein kann, aber das wäre wohl der Grund, warum es hier nur zwei zugelassene Kinderärzte gibt und kein dritter dazukommen könnte. Alles sehr merkwürdig. Das Nachsehen hat man mit kranken Kindern in jedem Fall.

        Antwort

      • Aponette
        Jul 21, 2014 @ 16:58:44

        Ab achtzehn ist Schluß? Mein Schwager ist Kinderarzt und sagte, er dürfe zehn(?) Prozent Erwachsene als Patienten haben.allerdings ist die Praxis In Rheinland-Pfalz und die Aussage nun schon fast zwanzig Jahre her.
        Ich habe aber glaube ich in meinem Leben nie einen Kinderarzt gesehen (bewußt jedenfalls) sondern wir wurden alle von unserer Hausärztin behandelt, ist aber nun auch schon einige Zeit her – vierzig Jahre so circa …. Oh mein Gott, ich werde alt.

        Antwort

  17. Anonymous
    Jul 20, 2014 @ 15:41:29

    Ich persönlich bin voller Befürworter der Kinderärzte. Ich kenne aber leider eine Mutter, die in folgender Reihenfolge ihre Kinder behandeln lässt: erst Heilpraktiker, dann Allgemeinärztin (die keine Kinderärztin ist, aber sich auf Kinder „spezialisiert“ hat [was auch immer das bei ihr heißt]), letzter Ausweg: Krankenhaus. Der Kinderarzt wird einfach mal übersprungen.

    Antwort

Gib Deinen Senf dazu

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

1. Platz in Kategorie Baby und Kinder bei den Hitmeister Superblogs 2012
%d Bloggern gefällt das: