sexualaufklärung

„herr dokter, wie macht man das denn eigentlich mit der aufklärung bei kindern? der jeremy-jay hat heute immer wieder an seinem schnäpperle rumgespielt. ich habe ihm erstmal ein paar auf die finger gegeben, damit er das lässt. aber dabei kann ich es ja auch nicht belassen.“
nein, weiß gott nicht.
der junge ist drei.

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31 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. luftigo
    Sep 04, 2012 @ 17:41:33

    Welche Sachen kommen als nächstes ?? Wann es aus ihrer Sicht ok ist Sex zu haben … um wieder aufs Thema zu kommen … mit drei ist das wirklich übertrieben. Ist echt unterhaltsam, wie komisch doch manchmal die Menschen sind … machen sie weiter so !

    Antwort

  2. Max Kuckucksvater
    Sep 04, 2012 @ 17:41:34

    Krass, was wird der Junge wohl noch in Zukunft zu erwarten haben? ich befürchte nichts gutes.

    Antwort

  3. zauberstaub
    Sep 04, 2012 @ 17:41:44

    Nicht im Ernst!! :-O

    Antwort

  4. UK
    Sep 04, 2012 @ 17:44:09

    Und ich dachte, die korrekte Schreibweise ist „Schebberle“. Zumindest hier bei uns im Stuttgarter Raum.

    Antwort

  5. Robin Urban
    Sep 04, 2012 @ 17:46:08

    Ganz klar: Schnäpperle ab. Also teilweise. Beschneidung halt. Denn Schmerz ist heilsam und wenns in 10 Jahren so richtig losgeht mit gefährlichen Krankheiten wie Onanie und so, ist dagegen auch schonmal Vorsorge getroffen.

    Neben diesen etwas handfesteren Methoden darf die psychologische Komponente nicht fehlen. Kinder in diesem Alter brauchen unentwegte Belehrung darüber, was für eine unnatürliche und ekelhafte Art der Selbstbefleckung diese widerliche Angewohnheit darstellt. Nur so erlernen sie ein gesundes Schamgefühl, das, sofern die Eltern unermütlich bleiben, auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter noch Bestand hat.

    Das sind Basics, die alle Eltern beherrschen sollten, ohne ihren Kinderarzt um Rat fragen zu müssen. Tze!

    Antwort

  6. Freya
    Sep 04, 2012 @ 19:24:47

    Argh…. manchmal fehlen einem echt die Worte.

    Antwort

  7. Sechstelgott
    Sep 04, 2012 @ 19:32:53

    Bei soetwas frage ich mich dann immer: wie haben die Leute überhaupt Kinder gekriegt. Also außer bei SM Anhängern führt Schläge für’s am Schnäpperle spielen ja nicht gerade zur Fortpflanzung. Sind das Leute die dann hin und wieder im Dunkeln verschämt „sündigen“ oder wie machen die das?

    Antwort

  8. Anke
    Sep 04, 2012 @ 19:34:26

    Bei der BZga (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) gibt es tolle Broschüren zu dem Thema. Für die Altersgruppe 1-6 Jahre wäre es diese: http://www.bzga.de/infomaterialien/sexualaufklaerung/liebevoll-begleiten
    Am besten Sie ordern da mal ein Paket von, und bei der U6 oder U7 geben Sie das Heft als unverbindliche Empfehlung (oder so) den Eltern mit. *g*

    Antwort

    • Clemens
      Sep 04, 2012 @ 20:01:05

      Tolle Idee!! Letztlich war es ja auch nur die Hilflosigkeit, die die gute Frau/den guten Mann umgetrieben hat! Vielleicht nicht bei jedem, aber zumindest bei denen die nachfragen ist es doch ein toller Service 🙂
      Viele sind sich einfach nicht über die Bedeutung dieser „Selbsterkundung“ im Klaren…

      P.S.: Sehr toller Blog, les schon eine Weile mit und freu mich über jeden neuen Eintrag. Weiter so 🙂

      Antwort

  9. Julia M.
    Sep 04, 2012 @ 20:09:59

    Also wir hatten ja „Peter, Ida und Minimum“ zu Hause … manche Leute haben echt ein total Rad ab. Ehrlich.

    Antwort

  10. Wortschätzchen
    Sep 04, 2012 @ 20:10:44

    Bei sowas werd‘ ich sauer.

    Antwort

  11. Julika
    Sep 04, 2012 @ 21:52:46

    „Erstmal ein paar auf die Finger geben“ ist natürlich nicht angesagt, aber wenn man drei Jungen hat, die in regelmäßigen Abständen Taschenbillard spielen, ist das schon nicht mehr so lustig, besonders, wenn es in der Öffentlichkeit stattfindet. Alles schon erlebt. Selbsterkundung – richtig und wichtig, aber auch die Kleinen müssen lernen, dass dieses Herumspielen manche Leute gar nicht gut finden, es weder beim Mittag- oder Abendessen angesagt ist und sich vielleicht doch auf die eigenen vier Wände bezieht (sprich: Dass der Rest der Familie nicht unbedingt beteiligt ist) . Ich finde es gut, dass die Frau gefragt hat. Auch wenn ihre Vorgehensweise bisher doch sehr fragwürdig ist….

    Antwort

  12. arzt4empfaenger
    Sep 04, 2012 @ 21:59:38

    Ach je. 😦 Ich gerate auch gleich ganz in Rage!

    Welcher Elternteil war es denn? Ich meine, es ist in jedem Fall unglaublich, aber irgendwie fände ich es noch schlimmer, wenn das der Vater gesagt hat (bei der Mutter ist es allerdings auch schlimm genug; ich kann es auch kaum glauben, wenn ich von (besorgten, da fragliche Entzündung/Phimose/Jucken) Müttern von Kleinkindern(!!) höre, sie hätten seit XY Jahren nicht mehr auf den Penis ihres Sohnes geschaut, weil, das ja mit der Hygiene bzw. dem Penis an sich ja Vatersache sei).

    Antwort

    • Sechstelgott
      Sep 04, 2012 @ 22:18:13

      Und wenn Penisse reine Männersache sind, wie sind die dann an ihren Sohn gekommen?^^Nee… eigentlich zu traurig zum Lachen.

      Antwort

      • arzt4empfaenger
        Sep 04, 2012 @ 22:36:52

        Na, ich bin sicher, da läßt sich etwas arrangieren, ohne daß „Sie“ den Penis ihres Mannes anfassen oder ansehen (aber „da“ guckt „man“ doch nicht hin?!) „muß“. Das Ganze ist schon traurig, da hast Du Recht.
        Vielleicht hat der Elternteil aus Kinderdocs Geschichte ja auch nur nicht darüber nachgedacht und war durch sanfte Hinweise und z.b. die weiter oben verlinkte Broschüre leicht zu bekehren/aufzuklären… Je nachdem wie viel oder wenig man sich über Körperempfindung, -erkundung und Sexualität Gedanken gemacht hat, wird man eben irgendwann doch mal kalt erwischt und überrascht.

        Mein persönlicher erster Brett-vorm-Kopf-Moment war letzte Woche das beim Windelwechseln verkündete „Penis sauber, daran riechen!“ Da mußte ich auch erst stutzen… für den Kleinen war das nur die logische Folge vom gelegentlichen Schnuppern an gewaschenen Händen, Füßen, Haar, etc. (Habe übrigens rein aus Verdutztheit dankend abgelehnt und nur bemerkt, daß er auf jeden Fall sehr sauber aussehen würde. Dabei bin ich selten perplex, hah. Ich weiß auch immer noch nicht, wie er darauf gekommen ist, denn vorher wurde gar nicht gebadet oder geduscht… ich glaube, ich wurde veräppelt.)

        Antwort

  13. Nessy
    Sep 04, 2012 @ 23:03:30

    Die Frau ist doch nur fürsorglich. Wenn erstmal das Rückgrat des Jungen von zu viel Mütze-Glatze verkümmert ist, ist der Drops gelutscht.

    Antwort

  14. Frau Fröhlich
    Sep 05, 2012 @ 07:18:17

    Mein Gott … schon Drei. Ein bisschen spät für die Aufklärung oder ? 😉 :mrgreen:

    Antwort

  15. Simone
    Sep 05, 2012 @ 10:17:16

    Mir fällt dazu immer wieder der Beitrag von Michael Mittermeier ein. Seine Mutter sagte ihm als Jugendlichem, dass man vom Masturbieren blind wird und bei der nächsten Sichtung eines Blinden war der erste Gedankengang: „Yes, der hat’s durchgezogen“ oder so ähnlich!
    Auf die Finger und damit auch irgendwie auf’s Schnäpperle (so würde ich als Freiburgerin das auch schreiben) zu hauen, geht gar nicht!

    Antwort

  16. die Muschelfrau
    Sep 05, 2012 @ 11:07:23

    die Frau hat ein Rad ab 😦
    Wie reagieren Sie denn darauf, werter Herr Kinderdok??

    Antwort

  17. aucheinemama
    Sep 05, 2012 @ 12:47:18

    *grins* Wie, der Kleine hat das Teil erst mit drei Jahren an sich entdeckt! Spätzünder! 😉

    Sorry, aber Kinder in dem Alter entdecken nunmal den eigenen Körper. Klar sollte ein Kind lernen, dass an sich Rumspielen in der Öffentlichkeit auf wenig Begeisterung stösst. Aber einen Klaps auf die Finger dafür, dass er den eigenen Körper entdeckt?!

    Wobei ich als penis-loses Wesen auch schon den Kinderarzt darauf angesprochen habe, wann sich denn die Vorhaut löst, weil ich eben nicht wusste, wann und wie ich da bei meinem Sohn mit dem sauber machen anfangen muss. 🙂 Ganz sooo unkompliziert fand ich das jetzt auch nicht.

    Antwort

  18. Blogolade
    Sep 05, 2012 @ 17:27:48

    Mit 3 ist die Vorgehensweise, dem Kind eins auf die Finger zu geben und ihm klar zu machen, dass die Hände beim Schlafen über die Decke gehören. 10 Jahre später muss man ihm dann deutlich machen, dass selbstbefriedigung blind und buckelig macht und überhaupt „nach 1000 Schuß ist Schluß“

    Mit 3-4 habe ich meiner Tochter erklärt, dass sie sich gerne da unten anfassen darf, solange das nicht in der Öffentlichkeit geschieht. Am besten macht man das im Bett, da hat man seine Ruhe dazu.

    Antwort

    • Wortschätzchen
      Sep 06, 2012 @ 19:08:17

      Richtig, ganz einfache Erklärung. Genau das haben mir meine Eltern gesagt, als ich anfing meine Geschlechtsorgane zu entdecken und genauso werde ich es an meine Kinder weitergeben. Für mich völlig normal.

      Antwort

  19. Utta
    Sep 05, 2012 @ 22:24:42

    Naja liebe Mit-Kommentatorinnen – die erste Reaktion ist daneben, klar. Aber die zweite Reaktion wohl doch absolut lobenswert!!! Dass mal jemand, der/die beim ersten mal draufhaut, danach doch mal beim Kinderartz nachfragt, ist doch echt super und (leider) sicher nicht die Regel.

    Antwort

  20. Blasenreiz
    Sep 06, 2012 @ 14:55:59

    @Blogolade
    Das hast du ernsthaft zu deiner Tochter gesagt, finde ich total geil 😀

    Antwort

    • tibia
      Sep 16, 2012 @ 22:45:32

      Ich hab zu meiner Dreijährigen auch gesagt, dass man sich an der Scheide nur kitzeln soll, wenn niemand zuguckt. Ihre Antwort: „Dann dreh dich halt um!“ ^^

      Antwort

  21. Karin
    Okt 01, 2012 @ 11:14:09

    Okay die Sexualaufklärung mit 3 Jahren zu beginnen, wäre dann wahrscheinlich doch zu früh. 10 Jahre später halte ich aber für zu spät. Man muss ja nicht sofort alles preisgeben, allerdings sollte man bei eventuellen Fragen ehrlich antworten.

    Antwort

  22. Karin
    Okt 01, 2012 @ 11:16:59

    Ich möchte außerdem noch hinzufügen, dass es für 13-jährige recht gute Seiten, wie z.B. http://harri-wettstein.de/ , auf denen sich die Kinder zusätzlich informieren können. Ein Gespräch danach ist ratsam, um zu sehen, ob das Kind alles verstanden hat.

    Antwort

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