aok füllt das sommerloch

hallo? warum muß die aok eigentlich ständig auf konfrontation mit den ärzten gehen? sitzt die aok etwa in einem so stabilen häuschen, dass sie auf andere einhacken muß? oder profilieren und positionieren sich die neuen führungen auf der oberen ebene mit markigen sprüchen?

nachdem die aok vor wenigen tagen plusterte, ärzte würden zuviel geld verdienen, ein alter hut aus dieser richtung – folgt der schlag in die nächste kerbe, die wartezeiten. achja, da wird gerne dran rumgekrittelt. und dann wird immer wieder das thema bevorzugung der privatpatienten strapaziert und damit letztendlich stimmung gemacht „die aok steht auf der seite der patienten gegen die ärzte“. himmel. und der aktuelle gesundheits-bahr gibt die steilvorlage.

dieses gesundheitssystem kann nur in zukunft ticken , wenn alle gemeinsam arbeiten und nicht die alten gräben neugebuddelt werden. ich schreib hier ja auch nichts zu den hohen verwaltungskosten oder der alles-ohne-kinder-arbeit der aok 😉

jetzt hat sich ein aok-funktionär hingesetzt und sich mal die praxisschilder angesehen und festgestellt, dass wir ärzte ja gar nicht auf unsere wochenarbeitsszeit kämen. neu niedergelassene sollen verpflichtet werden, wenigstens 34 stunden die woche für die patienten da zu sein. und dann der tabubruch: „wieso haben ärzte eigentlich mittwochnachmittag frei?

tja, das frage ich mich auch. deshalb habe ich auch immer dienstag nachmittag frei. so wie mein friseur den ganzen montag. und das rathaus, die sparkasse und der schreibwarenladen die ganze nacht. behördenöffnungszeiten, wollen wir das wirklich mit in die diskussion bringen? als ob wir ärzte schon je stundenweise bezahlt wurden. wenn ich mein praxisschild ansehe, dann kommen da nach sprechzeitenangabe gerade mal 25 stunden pro woche zusammen. aber, herr aok-mensch – erreichbar bin ich laut notdienstverordnung 25 stunden am tag! wie ist das bei ihnen? außerdem bin ich morgens bereits eine stunde vorher da und abends in der regel zwei stunden länger. und die mittagspause ist meist auch nur eine stunde lang. moment: ach guck, da sind wir schon bei … moment, 45 stunden. dann bin ich wenigstens einmal die woche noch länger da, weil der pc mal wieder streikt, oder ich diverse kv-anfragen ausfüllen muß oder ein mitarbeitergespräch ansteht. dazu kommen bei uns acht wochenenddienste im jahr dazu – da sind wir auch wenigstens 12 stunden in der praxis. und nachts in rufbereitschaft.

und dann habe ich noch was vergessen:
mein angestellter kollege – der dank zulassungsstopp keinen eigenen kassensitz hat, weil: es gibt ja auch zuviele ärzte – arbeitet genauso viel wie ich. da sind wir dann schon bei ca. 80-90 mannstunden pro woche. ach, aber das hatte ich vergessen: den bezahlt ja nicht die kv, sondern ich! was sich auf meinen stundensatz wohl eher negativ auswirkt, oder?

liebe aok: doch, ich denke, meine wochenarbeitszeit ist ausreichend. doch, ja, ich habe auch einen guten verdienst. ich bin da wirklich zufrieden. aber ich rechne nicht meine bezahlung pro patient aus, denn da kommt mir das grauen. aber eins habe ich, was du nicht hast: in der summe sehr zufriedene patienten, die gerne kommen, und die ich groß werden sehe, wie sie geboren werden und in den kindergarten und in die schule kommen. und die mit mir lachen und spasshaben. und eltern dazu, die sich auf meine meinung verlassen und mir vertrauen.

das, liebe aok, machst du mir nicht kaputt mit deinen sticheleien.

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47 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. paragraph184abs4reas
    Sep 05, 2011 @ 12:01:08

    Anruf beim fremden Kinder-Doc vor ein paar Tagen – der eigene im Urlaub:

    Arzthelferin: Wie ist ihr Kind versichert?
    Frau: (..) privat
    Arzthelferin: Sie können in einer halben Stunde vorbei kommen.

    Mir fehlen die Worte. Wenn ein Kassenkind akute Probleme hat, kann das dann übermorgen kommen?

    Antwort

    • kinderdok
      Sep 05, 2011 @ 12:21:06

      äh…
      tschuldigung, aber der rückschluss funktioniert nun wirklich nicht.

      da hätte ich doch gerne die kontrollgruppe gesehen, mutter mit aok-versichertem kind ruft an.dann hängt das doch auch davon ab, wann die mutter anruft, wieviel gerade in der praxis los ist usw.
      solche aussagen „kommen sie in einer halben stunde“ gibts bei uns nur früh morgens oder spät abends (wenn die helferinnen heim wollen 😉
      aber akut kranke kinder – die warten nie bis zum nächsten tag.

      Antwort

      • cassa
        Sep 05, 2011 @ 14:51:51

        Ich weiß nicht, ob du das schon mal erklärt hast, aber: Wozu soll die Frage, wie das Kind versichert ist, überhaupt gut sein? Mir wurde die Frage übrigens noch nie gestellt…

        Antwort

        • kinderdok
          Sep 05, 2011 @ 16:56:23

          bei mir wird diese frage nicht gestellt.
          es sind meist die eltern die sagen „wir sind übrigens privatversichert“.

        • Wolf
          Sep 05, 2011 @ 21:38:26

          Mal ab davon, dass diese Frage blöd ist, man darf übrigens, ich weiß total dreist, auf diese Frage antworten:“Ich bin privat versichert.“ und dann locker die GKV Versichertenkarte vorlegen.

    • Sabrinchen
      Sep 06, 2011 @ 19:59:58

      > Wenn ein Kassenkind akute Probleme hat, kann das
      > dann übermorgen kommen?

      Nein, das Kassenkind kann in der übernächsten Woche kommen. Und ein Urlaubsvertretungskassenkind kann kommen, wenn der eigentliche Arzt wieder aus dem Urlaub zurück ist.

      Kürzlich war ein Artikel im örtlichen Käseblatt: Um dem Ansturm Herr zu werden, stuft die Notaufnahme des hiesigen Krankenhauses die Patienten seit einer Weile strikt nach Dringlichkeit ein. Das verstopfende Problem sind die Kassenpatienten, die eigentlich zum niedergelassenen Arzt gehören, aber wer will schon mit einem Problem – Wie sind sie versichert? Gesetzlich? Ja, also, mal sehen … – drei Monate auf einen Termin warten …

      Antwort

      • sechstelgott
        Sep 06, 2011 @ 20:16:09

        Ich sehe Ihr Problem grade nicht so ganz: Soll die Notaufnahme nach irgendetwas anderem sortieren? Wonach hat die das denn vorher gemacht wenn nicht Dringlichkeit? „Tut mir Leid Ihre in den Arm ausstrahlenden Brustschmerzen sind vielleicht schlimm aber der Mann mit der laufenden Nase war früher da.“?
        Wenn es etwas ist womit man auch nur eine Woche auf einen Termin warten könnte ist es ja auch nicht wirklich Notaufnahme „Material“. Ich weiß auch nicht, was das mit dem 3 Monate warten soll. Ist mir noch nie passiert. Kenne auch niemanden bei dem’s so war. Das ist natürlich ein geringes n, aber ich würde dann vielleicht einfach einen anderen Arzt „ausprobieren“, es gibt da ja scheinbar starke Schwankungen von Praxis zu Praxis und nicht unbedingt von Kasse zu Kasse. Wenn man natürlich zu irgendeinem „seltenen“ Spezialisten will, kann es sicher sein, dass der eben wirklich lange im Voraus schon keine Termine mehr hat, aber da kann ja dann nun wirklich niemand was für, oder soll der dann bitte die Nacht durcharbeiten für kürzere Wartezeiten?

        Antwort

      • cassa
        Sep 07, 2011 @ 12:25:07

        Darf man leider nicht. Hab ich neulich gelesen, weiß nur leider nicht mehr wo. :o(
        Aber man kann sich ja immer noch darauf herausreden, dass die Sprechstundenhilfe mein „nein“ wohl fälschlicherweise als „ja“ verstanden hat…

        Antwort

  2. Maufeline
    Sep 05, 2011 @ 12:05:07

    Tjaja, die liebe AOK, da hatte auch ich als patientin so meinen spass mit… gut, dass wechseln so einfach ist 🙂
    schön, dass du dir deine arbeit nicht durch solche deppen vermiesen lässt!!

    Antwort

  3. Renate Richter
    Sep 05, 2011 @ 12:15:43

    Ich würde den Kassenfunktionären mal eine Woche Assistenz in einer Hausarztpraxis verordnen. Für beratungsresistente gibts dann eine „Kur“: Übernahme einer Praxis inkl. aller Verantwortlichkeiten und Formalien inkl. nur solcher Patienten, die gerade davon erfahren haben, wie „faul“ das Leben eines Artzes ist und dementsprechend anspruchsvoll reagieren.
    Dem Kinderdoc wünsche ich ganz viele kleine und große Strahleaugen
    Lg re

    Antwort

  4. Sueder80
    Sep 05, 2011 @ 12:18:59

    Ich frage mich auch was die AOK da errechnet hat. Zu dem ganzen kommen doch auch zum Beispiel noch Stunden die man für die Fortbildung aufwendet.

    Ich finde die Frage nach der Krankenversicherungsarten übrigens auch etwas daneben. Finde das auch irgendwie komisch. Bei Privatpatienten kann es doch durchaus länger dauern bis der behandelnde Arzt sein Geld kriegt da der Patient ja in Vorkasse geht. Bei Kassenpatienten sollte die Bezahlung ja eigentlich garantiert sein.

    Antwort

    • kinderdok
      Sep 05, 2011 @ 12:28:28

      1) achja, die fortbildungen, die hatte ich ganz vergessen, sind uns vor jahren ja auch durch ein sommerloch-gepupse von oben „verordnet“ worden, nachweispflicht . alles auf eigene kosten usw. und übrigens: für kinderärzte schon immer in castrop-rauxel und nicht auf mallorca
      2) tröööt. einspruch. „Bei Privatpatienten kann es doch durchaus länger dauern bis der behandelnde Arzt sein Geld kriegt da der Patient ja in Vorkasse geht.“ das widerspricht sich ja. der patient, der in vorkasse geht, zahlt sofort. meist sind die patienten aber so dreist und warten auf die überweisung durch die pkv, bevor sie an den arzt weiterbezahlen. aber auch bei denen habe ich spätestens im nächsten quartal das geld.
      bei kassenpatienten bekommen wir die abrechnung im übernächsten quartal bezahlt. garantierte bezahlung? theoretisch schon. aber dank regelleistungsvolumina und beschränkung der fallzahlobergrenze wird immer ein teil der arbeit nicht vergütet. heißt: hast du im jahr davor weniger gearbeitet im gleichen quartal, bekommst du in diesem quartal den überstand nur abgestaffelt bezahlt. das „schweinegrippen“quartal war finanziell ein desaster.

      Antwort

      • praline
        Sep 05, 2011 @ 13:23:45

        Das erste Mal muß ich in Ihrem Blog protestieren. Als Privatpatientin bin ich auch meistens so „dreist“ erst die Erstattung meiner Kassen abzuwarten. Da ich chronisch krank bin, kommen bei mir recht stolze Beträge zusammen, die ich nicht vorfinanzieren kann, zumal ich in der Apotheke immer sofort zahlen muß. Meine Rezepte belaufen sich mal ganz schnell auf 500 Euro. Da muß der Arzt dann schon mal 4 Wochen warten, aber dafür bekommt er auch für meine Behandlung mehr als beim Kassenpatienten. Das gleicht sich dann doch aus, oder?

        Antwort

  5. Anonymous
    Sep 05, 2011 @ 12:54:09

    Beim Kinderarzt hatte ich das Privat- und Kassenpatient Problem auch noch nicht, also nicht, seit ich mich erinnern kann und meine Mutter hat auch nie davon erzählt. Ganz anders sieht das jedoch beim Augenarzt aus. Mein Vater ist privatversichert, er musste wegen eines ganz normalen Termins zur Kontrolle zwei Tage warten. Mein Freund, gesetzlich versichert, durfte für den gleichen Termin beim gleichen Arzt direkt mal viereinhalb Wochen warten. Gerade Sachen, die nicht eilig sind, werden wohl bei Augenärzten, die Geschichte habe ich von unterschiedlichen Leuten schon ähnlich erfahren, häufig davon abhängig gemacht, ob man nun privat- oder gesetzlich versichert ist.

    Was die Wochenarbeitsstunden angehen: Da muss ich Ihnen recht geben. Obwohl es auch bei Ärzten fragwürdige Öffnunszeiten gibt.

    Antwort

  6. Frau Jungenmama
    Sep 05, 2011 @ 13:06:52

    So lieber Kinderdoc,
    nun hast Du mir mit Deinem letzten Absatz aber schon die Rührungstränen in die Augen getrieben.

    Weißt Du was??? Ich bin sooo glücklich einen tollen Kinderdoc für meine Jungs zu haben. Seit den Geburten, und ja er opfert auch mal seine Mittagspause für mich, für meinen Sohn, weil eben was akutes seelisches ansteht. Und sowas wird durch eine Krankenkasse nieder gemacht die noch nicht einmal bei Patienten einen guten Ruf hat.

    Lieber Kinderdoc, danke das es so Kinderdocs gibt wie Dich, und hoffen wir Eltern das es so bleibt.

    Antwort

  7. goldfischmama
    Sep 05, 2011 @ 13:20:48

    Meine Kinder sind privat versichert. Aber Vorteile hat mir oder meinen Kindern das m. E. nicht verschafft. Wenn’s Kind krank ist, kann ich gleich kommen. Wenn’s um eine U ging, gab es einen Termin. Je nachdem auch mal erst in vier bis sechs Wochen. Auch werde ich im Wartezimmer nicht vor bereits anwesenden Patienten aufgerufen.
    Unsere Kinderärztin ist meist ab 8:00 Uhr in der Praxis (z. B. für Blutabnahmen, „Routinetermine“ bei chronisch Kranken), obwohl die Sprechstunde erst um 9:00 Uhr beginnt. Gelegentlich bekomme ich als berufstätige Mutter einen Termin in diesem Zeitraum, damit ich pünktlich wieder am Schreibtisch sitzen kann. Den Service kriegen aber auch gesetzlich versicherte berufstätige Eltern.
    Außerdem habe ich für Notfälle sowohl die Mobil- als auch die Privatnummer unserer Kinderärztin bekommen. Das liegt aber wohl nicht an der Versicherungsart sondern an gegenseitiger Sympathie und der Sicherheit, dass ich nicht wegen 38 °C Fieber und Schnupfennase nachts um zwei anrufen würde.

    Antwort

  8. pitdieerste
    Sep 05, 2011 @ 14:21:05

    ich war selbst und mit den kindern schon bei diversen FÄ und noch nie bin ich am telefon vor terminvergabe gefragt worden wie ich denn versichert sei…(abgesehen davon: wer zwingt mich da wahrheitgemäß zu antworten? Kann ich im nachhinein auch einfach falsch verstanden haben die Frage^^)
    ich selbst habe schon in 2 Arztpraxen gearbeitet und bei keiner wurden da unterschiede gemacht. terminvergabe erfolgt beim Augenarzt bei dem ich jetzt bin ausschließlich nach Drnglichkeit, bzw. wie unser Plan grad aussieht. Wenn da grad ein termin abgesagt wurde kann es einem auch bei einem normalen kontrolltermin passieren daß es heißt: kommen sie doch in einer halben Stunde.

    Und wenn der Plan voll ist dann kann jemand noch so privat versichert sein..dann gibts erst dann was wenn was frei ist (sofern eben nix dringliches)…ab und an meint mal jemand „ich bin aber privat“..jo das sind bei uns aber trotzdem Menschen wie die andern auch.

    Einziger unterschied: da man bei privaten manche Untersuchungen abrechenen kann die man beim kassenpatient nicht bezahlt bekommt werden die bei den privaten auch öfter gemacht…ob nu sinnvoll oder nicht…

    Auch in meiner zeit im KH erkannte man die privatpatienten oft an der dicke der Röntgenakte…und ob DAS nu immer zu ihrem Vorteil war?

    Antwort

  9. Anonymous
    Sep 05, 2011 @ 15:12:50

    Ich bin auch chronisch krank und muss des öfteren zum Internisten. Da wird ganz offen gesagt, dass Vormittagstermine für Privatpatienten reserviert sind.
    Einmal bekam ich wohl versehentlich das Merkmal „P“, plötzlich bekam ich wirklich gute TErmine, die auch passten (kaum Wartezeit). Bis der Doc mich fragte „Sind Sie seit neuestem privat?“ Ich verneinte (ich kann nicht lügen) und schwupps hatte ich wieder „normale“ Termine.

    Aber unabhängig dazu zu den Wartezeiten:
    Es ist schon komisch, dass einige Ärzte das im Griff haben und man mit Termin nur 5-10 Minuten wartet und bei anderen sitzt man ne halbe STunde.
    Beim KiDo kommt da öfters mal ein dringender Fall dazwischen, da habe ich Verständnis, aber nicht beim Zahn-, Augen- oder Wasweißicharzt

    Antwort

  10. Jana 9xklug
    Sep 05, 2011 @ 15:16:40

    Ach ja, mein Lieblingsfeind.
    Ich habe mir mal den Spaß gemacht, mir ein T-Shirt drucken zu lassen. Hellgrün. Das AOK-Logo darauf und der Schriftzug: „Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden“.
    Den Spaß haben die leider NICHT verstanden.
    Aber die Blicke war die Investition von kanpp 20€ allemal wert.

    Antwort

    • kinderdok
      Sep 05, 2011 @ 17:06:20

      das interessiert mich jetzt näher: was war dein ansatz? rache? schlechte erfahrungen? selber bei der aok? arzt 😉 ?

      Antwort

      • Jana 9xklug
        Sep 05, 2011 @ 21:04:49

        Es ging um Hilfsmittel, die, ohne wirklich Benennung von Gründen, abgelehnt wurden. Schwer in ein paar Worte zu fassen. Ich bekam den ablehnenden Bescheid, rief darauf an und wurde recht böse. Fragte, wer bei denen ungesehen Dr. Men*ele spielt und ungesehen ( ging um meinen Mann, derzeit Pflegestufe III ) über lohnt und lohnt nicht entscheidet. Die Antwort der guten Frau am anderen Ende der Leitung: „Wer ist Dr. M.?“ Naja… langes hin und her und irgendwann hatte ich zu erscheinen und dafür hatte ich mir dann das T-Shirt drucken lassen.
        Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bekam verordnete Hilfsmittel…

        Antwort

  11. Hajo
    Sep 05, 2011 @ 17:30:08

    ach lieber Kinderdok, was stört’s die deutsche Eiche, wenn eine Sau sich an ihr kratzt 😉
    Was ich damit schreiben möchte: es wird immer jemanden geben, der einen anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnt. Das dies ausgerechnet eine „Krankenversicherung“ ist, erscheint wirklich äusserst pikant.
    Im Übrigen habe ich an Deiner Zeitaufstellung nur eines zu bemängeln: der PC hat hier nichts zu suchen, denn: willst Du auch die Zeit aufführen, die Du benötigst, Deinen abgebrochenen Bleistift wieder anzuspitzen?

    Antwort

    • kinderdok
      Sep 05, 2011 @ 17:44:12

      ja sicher.
      der facharzt im krankenhaus betätigt doch auch nicht die stechuhr, wenn er seinen bleistift anspitzt. oder des bäckers arbeitszeit ist es doch auch, wenn er die backbleche säubern muß.
      was ich sagen will: in der selbständigkeit bist du für alles da: auch den kleinmist, wie eben pc reparieren. denn sonst läuft der betrieb nicht weiter.
      für die krankenkasse ist man nur der arzt, der seinen beruf alleine während des patientenkontaktes ausübt.

      und das ist letztendlich des pudels kern: der selbständige muss alles selbst machen oder selbst bezahlen, und das ist auch teil der arbeitszeit. und muß auch vergütet werden.

      Antwort

      • Petra
        Sep 05, 2011 @ 18:48:15

        Neee, Doc – Zum letzten Absatz.
        Als Selbstständiger bekommt man immer nur das bezahlt, was man als „Dienst am Kunden“ bezeichnet. Ein Bauunternehmer bekommt auch nur das Bauen des Hauses bezahlt und nicht das Beschaffen von Baumaterial und das Schreiben von Rechnungen oder seine Buchhaltung. Da geht es anderen nicht besser als den Ärzten. Allerdings bekommt ein Bauunternehmer 2 Häuser bezahlt, wenn er 2 baut und nicht anderthalb.

        Antwort

        • sechstelgott
          Sep 05, 2011 @ 18:54:05

          Und dem Bauunternehmer schreibt niemand vor was für einen Stundenlohn er in sein Angebot und später seine Rechnung schreiben darf. Da kann er nämlich die ganze Arbeit die sonst noch anfällt drauf umlegen.
          Es wäre ja schon ein selten dämlicher Bauunternehmer der die Planung nicht in seine Rechnung mit einbezieht und darauf anteilig drauf schlägt, dass er während der Planung den Computer reparieren muss. Die Flexibilität hat ein niedergelassener Arzt nicht.

        • Hajo
          Sep 06, 2011 @ 08:15:40

          na, das ist aber ein wenig kurz gesprungen: auch ein Selbstständiger in Bereichen, in denen keine Gebührenordnung (o.ä.) besteht, kann nicht immer seinen notwendigen Stundensatz durchdrücken und muss auch mal – „bestenfalls“ – ohne Gewinn arbeiten
          .. was wäre sonst die Alternative?
          (ich weiss, wovon ich schreibe)

        • kinderdok
          Sep 06, 2011 @ 09:28:15

          echt? ein bauunternehmer lässt sich nur bezahlen, was er am bau tut? ich lache ja. jeder der ein haus gebaut hat, weiß, dass die preise hoch genug sind, um auch „kundenfreie zeiten“ abzudecken. natürlich muß ein selbständiger in seine kalkulationen auch nebenarbeiten berücksichtigen.

  12. Tatjana
    Sep 05, 2011 @ 19:06:50

    Ich finde es toll, dass es Ärzte gibt, die alle mit Sicherheit viel arbeiten, aber mit Herzblut dabei sind. Ich gönne ihnen von Herzen jeden verdienten €. Unserem Kinderdoc ist es schon fast peinlich, wenn man ihn smalltalkend nach der letzten Urlaubsdestination fragt und er ein Fernreiseziel nennt – Schade, dass ihm das anscheinend viele neiden, dabei hat er sich den Urlaub wirklich verdient.

    Doch, Privatpatienten werden bevorzugt. Ich hatte mal in einer Privatpraxis für Kinder angerufen, da wurde ich zuerst nach dem Beruf der Eltern gefragt :-O (woraufhin ich das Gespräch schnell beendet habe). Bei unserem jetzigen Kinderdoc wird nicht unterschieden, und wenn es um Kinder geht finde ich das auch richtig. Aber leider gibt es auch Praxen, die es anscheinend anders handhaben:
    Just heute war ich mit meiner Tochter beim Kinderkardiologen. Wir waren knapp 30 Minuten zu früh da, zeitgleich mit uns kam eine Familie mit einem Neugeborenen an, sie waren vor mir an der Anmeldung – Kind in der GKV. Sie wurden ins Wartezimmer gebeten, während wir (PKV) sofort ins Behandlungszimmer durften…..

    Antwort

    • Petra
      Sep 06, 2011 @ 08:52:05

      Ja, das mit dem Bauunternehmer war jetzt nicht das beste Beispiel. Wie wäre es mit einem Hermes-Fahrer???
      Der wird bezahlt nach Anzahl der Pakete, bekommt aber eben nur einen festen Satz, von dem alles bestritten werden muss. Und den Leuten wird auch gesagt, dass sie gut von 120 bis 150 Paketen am Tag leben können (10 Stunden ohne Pause – geteilt durch 120 Pakete, macht 5 Minuten pro Paket).

      Antwort

  13. Blogolade
    Sep 05, 2011 @ 20:26:23

    Der normal denkende Mensch weiß doch, dass Ärzte deutlich mehr arbeiten als die AOK behauptet.
    In meiner Hausarztpraxis ist jeden Morgen schon um 7 Uhr Betrieb. Manchmal kommt der Arzt um 7 vom ersten Hausbesuch zur Sonosprechstunde. Ebenso sitzen um diese Zeit haufenweise Blutabnahmepatienten dort. Nur weil auf dem Schild 8 Uhr steht und das Telefon erst um 8 besetzt ist, heißt das noch lange nicht, dass der Arzt nicht schon lange arbeitet.
    Und doch, wannimmer ich was habe, muss ich nie lange auf einen Termin warten. Meist soll ich noch am selben Tag vorbei kommen, auch wenn es meinetwegen noch ein paar Tage hätte warten können.

    Die Frage nach der Krankenkasse habe ich übrigens auch schon mehrfach erlebt, meist bei Fachärzten. Das ging dann so:
    Blogolade: hallo. Ich brauche einen Termin wegen X
    MFA: ok, dann kommen Sie am Y um Z Uhr vorbei. Wie war ihr Name noch gleich?
    Blogolade: „Blogolade…“
    MFA: dann brauche ich noch Ihre Telefonnummer
    Blogolade: ……1234567890
    MFA und wo sind Sie versichert?
    Blogolade: TK

    Also wars nie ausschlaggebend für die Wartezeit. Oder hätte die mir dann einen früheren Termin angeboten obwohl der andere schon eingetragen war?

    Antwort

  14. frau k.
    Sep 05, 2011 @ 20:35:51

    ich glaube auch, dass privatpatienten in sachen terminvergabe bevorzugt werden. geht mir z.B. bei meinem frauenarzt so. aber das ist okay, denn: der FA bekommt für mich als kassenpatient mickriges geld und kann sich eigentlich kaum zeit für mich nehmen (und wenn er es tut, dann arbeitet er kostenlos). der anteil an privatpatienten, den er behandelt, bringt die kohle rein. wodurch er es sich leisten kann, mit mir länger und ausführlicher zu sprechen, als er es eigentlich abrechnen könnte. find ich legitim, auch wenn jetzt manch einer sagen mag: „der arzt hat dich ausführlich zu beraten, egal ob ers bezahlt bekommt“ der meinung bin ich nämlich nicht. ich bewundere (fast alle) niedergelassenen ärzte, denn es ist bei all dem behördenschei*** und den budgetvorgaben nicht einfach, einen guten job zu machen, OHNE sich dabei selbst kaputt zu machen. also warte ich gern auf einen stinknormalen termin (im notfall bekommt man eh bei jedem arzt, der vernünftig arbeitet einen). meine meinung. ach ja: schwarze schafe gibt es überall, auch unter den ärzten…

    Antwort

  15. McCloud
    Sep 05, 2011 @ 21:39:49

    Hey Kinderdoc, vor vier Wochen waren wir Apotheker bei der AOK dran. Jetzt seid Ihr Ärzte wieder am Zug.
    Wenn wir bösen, geldgierigen Apotheker doch alle die AOK betrügen, dann könnt ihr faulen Ärzte doch auch mal arbeiten. [Ironie off] 🙂

    In vier Wochen ist dann im Turnus wieder die Pharmaindustrie bei der AOK an die Reihe. Ich wette eine gute Flasche Wein darauf!

    Antwort

  16. tastenspringer
    Sep 05, 2011 @ 22:05:11

    Ohne PPs könnten viele Praxen nicht in der Form existieren, wie sie es tun, das ist nun mal Fakt. Also gibt es bei (fast) allen Ärzten neben der bei der KV angegebenen Kassenpatienten-Sprechstundenzeit eine gesonderte PP-SprSt. So wie jede gut organisierte Praxis, egal ob haus- oder fachärztlich arbeitend, ausreichend Zeiten für akut erkrankte Patienten, unabhängig des Versichertenstatus, bereithalten müsste.
    Wer in der GKV will eigentlich genau wissen, warum das Zeitmanagement in den meisten Praxen aus dem Ruder läuft? Ich glaube, daran ist niemand wirklich interessiert. Ich werfe hier nur mal die drei meistgehassten Buchstaben der meisten Ärzte in die Runde: DMP! Bringt Geld, macht auch irgendwo Sinn, nimmt aber einen extrem hohen Anteil der verfügbaren Termine in Anspruch. Termine, die dann eben fehlen. Verfügt eine Praxis über kein gutes Wiederbestellsystem, werden diese DMP-Patienten auch noch in die Akuttermine gequetscht – denn nur eine Fehldokumentation ist erlaubt. So beißt sich die Katze letzendlich in den eigenen Schwanz. Und die Kassen lassen es von den Ärzten ausbaden. Ich bin ja schon auf die angedrohten Sanktionen gespannt!

    Antwort

  17. Bea
    Sep 05, 2011 @ 22:05:56

    Och, bei den Therapeuten (vs. AOK) siehts nicht besser aus.
    Neulich von einem Kollegen gehört, der bekam eine Leistung komplett nicht bezahlt, da der Arzt die Verordnung mit 2 unterschiedlichen Kugelschreibern ausgefüllt hat (*andiestirnklatsch*). Mit der Begründung, ja, das hätte ja auch der Therapeut sein können, der „da einfach weitergeschrieben hat“.

    Antwort

  18. daspossum
    Sep 07, 2011 @ 09:03:19

    Für mich wird immer klarer, dass das System, wie wir es jetzt haben so nicht mehr weiter existieren kann.

    Ärzte sind, die Diskussion hatten wir ja schon mal, für mich Dienstleister wie jede andere auch. Dazu paßt aber nicht, daß ihre Ausgaben gedeckelt werden und keine wirkliche Konkurrenz besteht. Ich meine, die Kassenpatienten sehen ja noch nicht mal, was es kostet, was sie in Anspruch nehmen. Das sehen nur die Privatpatienten. Und natürlich, wenn die da den Satz „2,30“ vor der Summe sehen, dann möchten sie bitte dafür, daß der Arzt über das doppelte abrechnet bitte auch bevorzugt behandelt werden. Auf der anderen Seite sieht der Kassenpatient, wieviel bei ihm monatlich abgeht und verlangt verflucht noch mal eine genausogute Behandlung.

    In unserer Familie existiert beides – Privat- und Kassenpatienten. Bei unserem Kinderarzt bringt es für die Kinder gar nichts, daß sie privat sind. Bei allen Überweisungsärzten sehr wohl. Auf der anderen Seite wurde mir als Kassenpatienten ein Mammographie-Termin irgendwann zwei Quartale später vorgeschlagen. Auf einen Hinweis von Vitamin B hatte ich einen regulären, sprich nicht Nottermin, in der Privatsprechstunde vier Tage später.

    Sowas kann und darf von der Sache her eigentlich nicht sein. Das gibt nur böses Blut, ist aber die Regel in Deutschland. Meines Erachtens müßte das gesamte System von Grund auf reformiert werden, aber die Courage hat hier niemand.

    Antwort

    • kinderdok
      Sep 07, 2011 @ 11:37:56

      „Und natürlich, wenn die da den Satz „2,30″ vor der Summe sehen, dann möchten sie bitte dafür, daß der Arzt über das doppelte abrechnet bitte auch bevorzugt behandelt werden. “

      bitte keine missverständnisse: der so genannte einfachsatz (1,0) ist der gebührenrahmen, der nicht unterschritten werden darf, da sonst unethisch und dumping. er entspricht aber *nicht* dem kassensatz! das wird oft so reininterpretiert.
      anders: setzen wir einen faktor 2,3 an, so erlöst dies in der summe das, was wir für die gleiche leistung bei einem gesetzlich versicherten erhalten würden!

      nochmal anders: 2,3 bedeutet nicht das doppelte des gkv-satzes, sondern nur das doppelte des minimalsatzes.

      das ist den meisten nicht klar!

      Antwort

      • daspossum
        Sep 07, 2011 @ 13:08:52

        Du hast vollkommen recht – das wußte ich nicht, obwohl ich jetzt seit über acht Jahren die Rechnungen vom privat versicherten Teil der Familie mache.

        Ein wunderbares Beispiel im übrigen dafür, wie undurchsichtig das ganze System für den Patienten ist und wie wunderbar sich damit Neid und Mißgunst schüren läßt. Und für die Kassen jedweder Art ist es natürlich viel einfacher, den Informationsstand so zu belassen, wie er jetzt ist. Nur nicht zuviel preisgeben. Bringt nur ärgerliche und hingerfragende Patienten.

        Antwort

  19. mmmr
    Sep 07, 2011 @ 14:17:14

    Gerade habe ich das „Problem“ – ich hätte gern einen Termin beim Neurologen. Mein Orthopäde kommt nicht weiter, vermutet ein neurologisches Problem (vermutet, weil er sich nicht zu weit hinauslegen möchte = V.a.) und schickt mich mit dem Zusatz, dass ich mir einen dringenden Termin holen soll, mit einer Überweisung los. Erste Frage der Arzthelferinnen, nachdem ich gesagt habe, dass ich gern einen Termin hätte: „wo sind sie versichert?“. Danach kam dann der früheste „Notfalltermin“ in 4,5 (!!!) Wochen (ich habe in 4 Praxen angerufen, die Termine waren teilweise erst Mitte November). Ich bin daraufhin in die neurologische Sprechstunde des Krankenhaus meines Vertrauens – gestern Sprechstunde, nächste Woche die Messung und dann sehen wir weiter.
    Glücklicherweise gibt es diese Unterscheidung weder bei meinem jetzigen Hausarzt noch bei unserem Kinderarzt.
    Beim letzten Hausarzt war es dann durchaus so, dass mein Mann (damals noch privatversichert) und ich (schon immer GKV) gleichzeitig in die Praxis kamen, er direkt ins Behandlungszimmer dufte und ich nach 3 (!!!) Stunden Wartezeit dran kam. Nach dieser Erfahrung sind wir beide gewechselt… Ich bin gerne bereit, länger zu warten, mich hetzt ja niemand, auch wenn ich durchaus ordentlich KV-Beiträge zahlen (deutlich mehr als mein Mann zu der Zeit) – aber das war dann doch zuviel. Und auch wenn unser Hausarzt wahrscheinlich ordentlich verdient – ich weiß, dass er sehr viel arbeitet und ich auch bei sehr guter Bezahlung nicht mit ihm tauschen möchte…

    Antwort

  20. Knutschkugel's Mama
    Sep 07, 2011 @ 14:29:07

    Meine Tochter wurd Sonntag krank, also hab ich Montagfrüh um 8Uhr beim Kinderarzt angerufen und haben für um 10Uhr einen Termin bekommen. Das klappt meistens immer so gut und ich geh schon nur hin wenn es wirklich sein MUSS! Sie ist überigends DAK versichert und muss dennoch nicht wochenlang warten ausser bei den ganz normalen Vorsorgeuntersuchungen, die ja aber auch nicht so dringend sind!

    AOK? von denen hab ich noch nie was gutes gehört, selbst in der Zahnarztpraxis nicht wo ich gearbeitet habe 🙂

    Antwort

  21. Tatjana
    Sep 08, 2011 @ 09:10:27

    Ich denke, wenn alle Patienten sehen würden, wieviel Kosten ihre Behandlungen verursachen, würde sehr viel gewonnen werden.

    Ich habe neulich ein OTC-Produkt in der Apotheke gekauft, was 38€ gekostet hat. Auf meine saloppe Bemerkung hin, dass das ja ein teures Vergnügen sei, meinte der Apotheker, ich könne ja auch zum Hautarzt gehen und es mir verschreiben lassen. Die Kosten dafür würden jedoch in etwa in der Höhe des Preises des Produkts liegen, wenn nicht noch drüber. Noch weniger Sinn macht es bei günstigeren Produkten – da gehen manche Leute zum Arzt, um sich Nasentropfen für 5€ verschreiben zu lassen.

    Antwort

  22. Babee
    Sep 08, 2011 @ 11:41:23

    In Essen aben Ärzte übrigens nicht nur Mittwoch-Nachmittags zu, sondern auch Freitag-Nachmittags.
    Und in der verbleibenden Zeit ist sind nicht mal Sitzplätze in den Wartezimmern frei.

    Antwort

  23. Papa (der beiden kleinen Chefs)
    Sep 08, 2011 @ 12:06:16

    AOK? Ist das nicht die Allianz-Versicherung der gesetzlichen Krankenversicherungen? 😉

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  24. Trackback: Was ich loswerden will (60) « Düstere-Grenze

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