blog goes university

doch doch es gab schon andere universitäre arbeiten zu blogs und deren nutzung und schaden? , aber nun gibt es eine mehr auf der psychologisch-verarbeitenden ebene, wie die fragen dort zumindest vermuten lassen. ich hab schon mitgemacht, die suchen aber auch viele leser, die die blogosphäre genießen. also ansichten von innen und außen. bin gespannt, was dabei herauskommt. das ganze ist offiziell anonym, email adressen können müssen aber nicht eingetragen werden.

mal vorbeischauen? http://t.co/lFCuylu

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19 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Rumpelstilzchen
    Mai 18, 2011 @ 09:25:23

    Das ist ja wirklich interessant. Vielen Dank für den Link!

    Antwort

  2. Trackback: Blog goes university « theorieneurose
  3. skizzenblog
    Mai 18, 2011 @ 10:04:49

    und alle fragenseiten durchgehalten? respekt!

    Antwort

  4. Anna
    Mai 18, 2011 @ 11:55:42

    Ich wußte gar nicht, dass ich so viele Blogs lese. Danke für den Link!

    Antwort

  5. Tobias
    Mai 18, 2011 @ 12:30:17

    Auch wieder so eine unausgegorene Umfrage.

    „Wie viel Zeit verbringen Sie täglich online?“
    -> Ich habe ein Smartphone. Bin ich jetzt 24 Stunden online? Oder nur, wenn ich es benutze? Und ab wann benutze ich es denn? Hat der Autor mal „always-on“ gehört?

    „Bitte geben Sie nun an, inwieweit sich die Blogs, die sie regelmäßig lesen, in folgende grobe Kategorien einordnen lassen.“
    -> Wieso kann ich bei jedem der Punkte 100% angeben?

    „Um welche Themengebiete geht es in den Blogs, die Sie lesen?“
    -> Ich lese gut 50 Blogs. Wie soll ich da sinnvoll etwas eintragen? Und worunter fallen Nerdcore, failblog, lamebook, thedailywtf, bildblog, kinderdoc, frau freitag?

    Und das war jetzt nur 1 Seite der Umfrage…

    Antwort

  6. Tobias
    Mai 18, 2011 @ 12:34:15

    Und nachdem sie dann auf der nächsten Seite zu den 5 Themengebieten eine Prozentzahl wollten, und dann 10 URLs wissen wollten — hatte ich nicht etwas von 50 Blogs angegeben? — war es mir dann zu blöd und ich habe es abgebrochen.
    Sind sie selbst schuld.
    Und was ist „Bitte geben Sie an, zu wie viel % es in den Beiträgen über das jeweilige Thema geht?“ denn bitte für eine dumme Frage?

    Antwort

    • kinderdok
      Mai 18, 2011 @ 13:33:47

      tja, weißt, tobias: um ein statistische auswertung machen zu können, muss man statistisch fragen. ein weißes blatt papier würde von uns keiner ausfüllen – und wie soll man das dann auch sinnvoll auswerten. vor allem, wenn nachher n=5000 ist?
      täglich online: naja. auch hier ist wohl nur die aktive online zeit gemeint. mein pc hängt auch per flat ständig dran.

      Antwort

  7. Tobias
    Mai 18, 2011 @ 14:46:47

    Mir ging es darum, dass die Umfrage handwerklich schlecht gemacht ist und dass die Fragen unpräzise sind, bzw. unsinnig.

    Wenn ich schon freiwillig an einer Umfrage teilnehme, dann möchte ich doch bitte das Gefühl haben, dass sich die Ersteller etwas Mühe gemacht haben, und ich nicht bei jedem 2. Punkt darüber nachdenken muss, was denn nun gemeint sein könnte und wie ich wohl meine Antwort in die Felder quetschen kann, so dass es noch irgendwie Sinn ergibt. (Welche der 50 Blogs soll ich z.B. in die 10 URL-Felder schreiben? Die Blogs, in denen am meisten geschrieben wird? Die Blogs, die ich am liebsten lese? Ich wüsste nicht mal, welche das sind.)

    Und anderen wird das ja nicht anders ergehen. Wer hält denn eine solche Umfrage länger als 5 Minuten durch? Die schießen sich doch selbst ins Bein damit.

    Bzgl. Online: Was ist denn „aktive Online-Zeit“? Ich hätte ja nicht gefragt, wenn das so klar abgrenzbar wäre. Ich sitze vor einem Rechner, da läuft ein Mail-Client, Twitter, ein Feedreader und ein Chat. Am Handy ist das nicht anders. Ist das jetzt aktive Online-Zeit? Oder nur, wenn ich gerade etwas in den Chat tippe, bei Twitter lese usw.? Und wie soll ich diese Zeit denn bitte abschätzen? Außerdem, online bin ich ja damit wirklich 24 Stunden. Und das war gefragt.

    Antwort

    • lasse
      Mai 18, 2011 @ 19:54:02

      Man kann es auch abslichtlich nicht verstehen wollen *augenroll*

      Was ist an „aktiver Onlinezeit“ so schwer zu verstehen? Wenn du am PC/Handy whatever etwas tippst/eingibst bzw. etwas liest/anschaust, dann fällt das unter die Zeit. Wenn Twitter und Chat zwar läuft, du dir aber in der Küche ein Brot schmierst oder deiner normalen Arbeit nachgehst, dann nicht.

      Und Zeit abschätzen sollte man doch ganz grob können. Zieh von deinen 24 Stunden einfach die Schlafenszeit ab und eine Pauschale für Essen/Hygiene/etc.pp. Von der Restzeit, die man hat, kann man doch grob schätzen, ob man zur Hälfte/zu zwei Drittel etc. etwas online macht. Dann hast du einen ungefähren Näherungswert. Mehr ist da ja auch nicht gefragt…

      Antwort

  8. Rose
    Mai 18, 2011 @ 19:05:11

    Teilgenommen habe ich auch. Eigen waren einige Fragen schon. Aber was soll’s. War ja anonym. *g*

    Antwort

  9. Klabund
    Mai 18, 2011 @ 19:44:10

    Was mich bei solchen Umfragen generell immer stört, neben den undurchdachten Fragen (hab hier jetzt gleich abgebrochen, weil ich schon die erste Frage nicht beantworten konnte, ich bin sowohl Blogger als auch Leser); man lernt doch in sämtlichen Marketing-Basics, das Umfragen schnell und präzise erledigt werden sollen. Warum nicht auf wenige Kernfragen beschränken, die alle auf einer Seite stehen? Wenn das nicht möglich ist, die Umfrage eben auf mehrere verteilen (so erhält man auch einen besseren Querschnitt von Befragten).

    Bei einer solchen (typischen!!!!) studentischen Umfrage verlieren doch unzählige Leute nach den ersten Seiten die Lust und brechen ab.

    Ich hab für meine eigene Abschlussarbeit selbst eine Online-Umfrage gemacht. Die war auf einer einzigen Website, ohne sich durch zig Seiten durchzuklicken und es haben ohne viel Werbung dafür einigen Tausend Leute mitgemacht. Von solchen Quoten können diese Umfragen-Ersteller sicher nur träumen.

    Antwort

  10. analysed
    Mai 18, 2011 @ 21:38:06

    Ich habe die Umfrage auch abgebrochen, und zwar auf der Seite, auf der ich die URLs angeben sollte. Das war mir dann doch zu privat. Schon die Frage nach den Themen fand ich heikel, weil man durch die spezielle Themenkombination schon sehr viel über einen Menschen erfahren kann.
    Ich stimme Euch zu – der Fragebogen ist handwerklich extrem schlecht konstruiert. Trotz Hochschulabschluss habe ich vor den unlogischen 100%-Schiebereglern kapituliert.
    Schade, dass es nicht die Möglichkeit gibt, auf jeder Unterseite des Fragebogens auf „Abbrechen“ zu klicken und einen Grund anzugeben.

    Antwort

  11. Stefan Mayer
    Mai 19, 2011 @ 17:43:23

    @Klabund: Für genau den Fall Blogger und Leser (was ja doch nicht allzu selten vorkommt 😉 ) steht genau vor der Frage kursiv: »Falls Sie sowohl Autor als auch Leser sind, so wählen Sie bitte zunächst die Option ›Blogger‹.«
    Übrigens ging es hier nicht um eine typische Marketing-Umfrage – es sollten eben nicht nur die typischen Kernfragen gestellt werden, sondern es geht um eine detailliertere wissenschaftliche Ansicht.
    Natürlich gilt: Je kürzer die Umfrage, desto wahrscheinlich ist es, daß viele Mitmachen. Desto eingeschränkter ist aber auch u.U. die Aussagekraft – vor allem, wenn es nicht nur um deskriptive Statistik gehen soll.

    @analysed: Die Angabe der URLs ist natürlich freiwillig. Unabhängig davon geht es uns bei der Umfrage nicht darum, möglichst viel über einen »einzelnen« Menschen zu erfahren – sondern es geht darum, über statistische Analysen der gesamten Stichprobe beispielsweise herauszufinden, inwiefern sich Blogger von Nicht-Bloggern unterscheiden und welchen Einfluss Persönlichkeit auf das Blog-Verhalten selbst hat.

    Trotzdem danke Euch allen fürs Mitmachen – oder zumindest fürs Anschauen 😉

    Antwort

  12. Klabund
    Mai 19, 2011 @ 19:17:27

    Okay mein Fehler, ich reg mich selbst immer über User auf die nicht richtig lesen können 😉
    Aber trotzdem: Wissenschaftlich schön und gut, aber sowas schränkt die Ergebnisse doch auf eine Zielgruppe ein, die äußerst unwissenschaftlich ist: Nämlich auf User, die Unmengen an Geduld haben und sich gerne auspressen lassen. Die Mehrheit der User (die bei einer solchen Umfrage jawohl repräsentativ sein sollte, um sie wissenschaftlich korrekt werden zu lassen) bricht sowas ab.

    Antwort

  13. Stefan Mayer
    Mai 19, 2011 @ 19:21:38

    Natürlich kann man niemals vollkommene Repräsentativität beanspruchen (zumindest nicht im Rahmen einer Diplomarbeit an einer deutschen Universität). Das Problem mit Abbrechern (oder wie es so schön heißt: die Compliance der Teilnehmer) ist natürlich nicht zu unterschätzen (und auch nur teilweise mit statistischen Verfahren zu korrigieren). Genau deshalb hab ich übrigens auch versucht, das Ganze so kurz wie möglich zu halten – Umfragen mit einer Dauer von einer Stunde oder mehr sind hier an der Uni nicht unüblich.

    Antwort

  14. Noga
    Mai 20, 2011 @ 19:19:51

    Bei der Umfrage geht es nur vorgeblich um den Nutzen / Schaden von Blogs. Das kann man mit der Art von Fragen gar nicht rausfinden. Hier geht es um Internetnutzungsverhalten genauer gesagt um Online-Sucht, und dazu nimmt man drei Vergleichsgruppen: Blogger, Blogleser und diejenigen, die weder/noch sind.

    Antwort

    • Stefan Mayer
      Mai 20, 2011 @ 19:36:07

      Es wird zwar in der Tat am Ende auch eine angepaßte Version eines Fragebogens zu Computerspielsucht eingesetzt, aber das ist nur eine Rand-Fragestellung.
      In erster Linie geht es vielmeh um den Zusammenhang von Persönlichkeitskonstrukten, Nutzungsverhalten und Sozialem Netz bei Bloggern und Blog-Lesern. Und um eine sinnvolle Aussage treffen zu können, gibt es eben auch eine Kontrollgruppe, die sich in ähnlicher Weise im Internet bewegt, jedoch weder Blogger noch Blog-Leser ist.

      Antwort

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