spülimangel

„sagensemal herr dokter, wenn meine tochter immer soviel spüli trinken will – ist das denn nicht ein hinweis für einen mangel? da fehlt ihr doch irgendetwas.“
naja. das ist erstmal ein mangel ihrer sorgfaltspflicht, das spülmittel da hinzuräumen, wo sie drankommt.
„wir sollten das zeugs vielleicht wirklich woanders hinräumen. unten am schrank, wo die ganzen chemikalien stehen, kannse ja auch einfach so ran. hat sie aber noch nie. immer nur das spüli.“
horror.

und nein, es war nicht der drogenpapa von neulich.

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49 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. silbertraeumerin
    Mai 09, 2011 @ 07:35:24

    das kind hat bestimmt einen mangel an bitter-rezeptoren auf der zunge… spüli schmeckt doch so widerlich bitter, das trinkt doch keiner freiwillig *schauder*

    Antwort

  2. Rose
    Mai 09, 2011 @ 07:44:40

    Wow, was es alles gibt. Was hätte sie gefragt, wenn das Kind etwas giftiges einnimmt? Um welchen Mangel sollte es sich dann handeln? Hoffentlich passiert dem Kind nix schlimmeres.

    Antwort

  3. sven
    Mai 09, 2011 @ 08:37:48

    vielleicht hat die Dame dieses Pril mit Hähnchengeschmack im Schrank. Das gab es neulich irgendwo.

    Antwort

  4. maixi
    Mai 09, 2011 @ 10:17:11

    Pril mit Hähnchengeschmack? Bäh. Ich bekomme schon immer zuviel, wenn vor dem Supermarkt der Wagen mit den Flattermännern steht. Das noch freiwillig in der Küche. Puh.

    Antwort

  5. Isabella
    Mai 09, 2011 @ 10:18:33

    Das war doch ein Scherz mit dem Hähnchengeschmack.

    Antwort

  6. Sakasiru
    Mai 09, 2011 @ 10:28:47

    Man sollte ihr statt dessen Kinderschampoo geben. Das gegen Ziep. Da sind auch gleich Betäubungsmittel drin 😉

    Antwort

  7. Blogolade
    Mai 09, 2011 @ 10:41:59

    uaaahhh, nicht ihr Ernst, oder?
    Bitte lieber Kinderdok, sag mir dass das ein Fake ist und die Frau nicht wirklich den ganzen Chemikalienschrank für das Kind erreichbar und offen hat?!

    Die macht sich ernsthaft Gedanken über einen Mangel? Sie sollte sich lieber über ganz andere Sachen Gedanken machen.

    Antwort

  8. Nessy
    Mai 09, 2011 @ 10:55:10

    Solange das Kind keine Seifenblasen ausatmet, ist noch alles im grünen Bereich.

    Antwort

  9. IO
    Mai 09, 2011 @ 11:13:18

    Offener Reinigungsschrank ist der pädagogische Ansatz von survival of the fittest.

    Aber Scherz beiseite, andere Kulturen lassen ihrem Nachwuchs wesentlich mehr Chancen sich selbst zu töten und haben auch keine anderen Ausfallraten, als wir.

    Antwort

    • kinderdok
      Mai 09, 2011 @ 11:18:43

      da hätte ich jetzt aber gerne die entsprechende literatur über diesen gewagten ethnologischen ansatz.
      wenig kulturen haben die möglichkeit, mit so wenig „unnatürlichen“ mitteln wie wir unsere kids zu töten.

      die yamomami kennen nun mal kein cilit bang.

      Antwort

      • IO
        Mai 09, 2011 @ 13:28:25

        Jean Liedlhoff „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“.

        Kann ich leider aber außer diesem Punkt nicht wirklich empfehlen. Ich hatte mal ein anderes Buch über verschiedene Kulturen und deren Umgang mit Kinder geliehen, aber der Titel fällt mir beim besten Willen nicht mehr ein.

        Antwort

  10. Danny Wilde
    Mai 09, 2011 @ 11:49:22

    Eine verschlossene und verbotene Tür ist interessanter als eine offene und erlaubte. Ist die verbotene Tür dann ein einziges Mal offen (was natürlich bei den ganzen Überfliegern nicht vorkommt, denen menschliches Versagen vollkommen fremd ist), wird es erst recht heiß.

    Bei Kindern, die gern mal Spüli probieren, sollten die Chemiewaffen unter Verschluss, keine Frage. Es soll aber Kinder geben, die folgsam und verständig sind. Die es schaffen, die Tür zum Gucken zu öffnen, aber niemals reinzufassen. Die sowieso nie lange genug allein in der Küche sind, um den Geschmack zu testen, weil Mama und Papa hinschauen, was ihre Kinder machen.

    Eltern kennen ihre Pappenheimer doch am besten. Aber es lebe die Pauschalkeule.

    Wie dasselbe Kind mehr als einmal dazu kommt, die Spüliflasche anzusetzen, ist mir allerdings auch ein Rätsel.

    Antwort

    • Franzi
      Mai 09, 2011 @ 13:09:04

      ich vertraue auch meinem kind, aber man weiß ja nie was passiert wenn es mal ganz still wird und vielleicht doch die putzmittel etwas genauer untersucht werden… ich glaube man muss das risiko einfach nicht eingehen und so gehören alle reinigungsmittel einfach nicht in die reichweite von kindern!

      Antwort

    • chilara
      Mai 09, 2011 @ 13:33:00

      Pauschalkeule? Wo siehst du die denn da?

      Im Übrigen ist das natürlich altersabhängig, aber das Gifte aller Art außer Reichweite von Kleinkindern gehören ist doch wohl selbstverständlich??

      Und wenn man sich dann noch mehr Gedanken darüber macht, ob das Trinken einen Mangel zeigt, als über die schädlichen Folgen zeigt das eindeutig einen Mangel an Hirn bei den Eltern!

      Antwort

      • Danny Wilde
        Mai 09, 2011 @ 14:44:03

        Die Pauschalkeule sehe ich da, wo JEDER für dumm erklärt wird, der nicht vor JEDEM Kind alle Gifte wegschließt.

        Unstrittig ist, dass die Einnahme von Gift durch Kinder unter allen Umständen verhindert werden muss. Wie das passiert, ist aber höchst individuell. Jedes Kind ist anders und jedes Elternpaar auch.

        Wegschließen ist für uns nur die zweitbeste Lösung. Die Beste heißt aufpassen und aufklären – weil es zum Kind passt.

        Wer immer wegschließt und dabei ein einziges Mal versagt (was wirklich JEDEM passieren kann), spielt dem Kind etwas in die Hände, das es nicht kennt – und das Neugier weckt.

        Auch beim Aufpassen kann man versagen, dann besteht aber immer noch die Chance, dass die Aufklärung schlimmeres verhindert.

        Ohne Zweifel gibt es natürlich Fälle, in denen Bobele sich beratungsresistent zeigt. Dann braucht es Höhe oder einen Riegel. Was für Bobele gilt, gilt aber nicht automatisch für Fritzele.

        Antwort

        • sakasiru
          Mai 09, 2011 @ 15:12:45

          Wenn das Kind in dem Alter ist, wo man es über die Gefahren von Gift aufklären kann, sollte es schon lange gelernt haben, welche Schränke in der Wohnung tabu sind. Das ist dann der Zeitpunkt, wo diese dann nämlich nach und nach wieder enttabuisiert werden, und das Kind den sachgerechten Umgang mit Porzellan, Werkzeugen und Putzmitteln lernt. Wie man allerdings sichergehen will, dass ein Kind, das grad ins Krabbelalter kommt, nicht an offene Schränke geht ist mir rätselhaft. Gehst du dan Tag über nie aufs Klo oder so und lässt dein Kind mal ein paar Minuten aus den Augen?

        • Danny Wilde
          Mai 09, 2011 @ 15:37:57

          „Wie man allerdings sichergehen will, dass ein Kind, das grad ins Krabbelalter kommt, nicht an offene Schränke geht ist mir rätselhaft. Gehst du dan Tag über nie aufs Klo oder so und lässt dein Kind mal ein paar Minuten aus den Augen?“

          Das ist wie gesagt individuell. Möglichkeiten gibt es da viele. Geschlossene Zimmertüren sind eine. Das Erreichen der Klinke dürfte meist in einem Alter liegen, in dem sie es kapieren.

          Die Klofrage stellte sich bei uns nicht, weil Bobele diese Gänge immer höchst interessant fand, also dabei sein wollte, und sich auch sonst in der Wohnung nie aus eigenem Antrieb in Räume begab, in denen wir nicht waren. In die Küche kam es also nur, wenn wir drin waren und da reichten uns unsere Augen im Kopf.

          War ich mit Bobele allein in der Küche und abgelenkt, z.B. durch Kochen, dann war das Kind meist auf eigenen Wunsch im Tripptrapp, um alles beobachten zu können, und somit immobil.

          Ganz allgemein funktioniert bei uns das Wort „nein“ überdurchschnittlich gut und uns zu hintergehen, war nie Bobeles Art. Wenn, dann ist offener Widerstand das Mittel der Wahl.

    • Carrrie
      Mai 25, 2011 @ 16:49:21

      *hysterisch lach*
      Blöd wirds wenn 2 Kinder in 2 Räumen Blödsinn machen.
      Da ist schauen nicht so einfach 😀
      Meine Kinder kommen auf Ideen, davor hat mich keiner gewarnt und ich bin eindeutig zu phantasielos.
      Aber die Putzmittel sind verschlossen und Spüli schmeckt ihnen nicht 😉

      Antwort

  11. Annika
    Mai 09, 2011 @ 14:58:14

    Bei uns war auch immer alles unter Verschluss, Putzzeug und Medikamente zwei Meter über dem Erdboden in einem abgeshlossenen Schrank.
    Trotzdem hat es meine Schwester geschafft, sich einen Schluck Terpentin zu genehmigen. Wenn auch mit Wasser und Lack verdünnt, aber das gesicht meiner ma werd ich nie vergessen.
    Glücklicherweise hat der Würgreflex das meiste sofort hinauskatapultiert, doch eine gewisse Chlorsensibilität ist geblieben. Da war sie 7. Und wer denkt, dass 7-jährige nichts trinken würden, das so widerlich nach Terpentin und Lack stinkt … Einmal umgedreht uns schon ist es passiert. Nur, eigentlich reicht einem doch der Schock beim ersten Mal, muss so was denn wiederholt werden?

    Antwort

  12. sakasiru
    Mai 09, 2011 @ 15:20:35

    Ja, dass Kinder kreativer sind als man für möglich hält hab ich auch schon erfahren dürfen.
    Ich wurde meine halbe Kindheit mit der Geschichte aufgezogen, ich hätte als Kind in eine Weihnachtskugel gebissen. Erstes Weihnachten als Neufamilie: MamaSakasiru hängt an die unteren Zweige nur Pappkugeln, damit der 10 Monate alte Spross nicht auf Mamis Spuren wandelt. Was macht das Kind? Klettert am nebenstehenden Regal hoch und beißt beherzt in eine der oberen Glaskugeln. Ich durfte mich dann auch noch vom Arzt in der Notfallambulanz aufklären lassen, dass es doch auch hübsche Pappkugeln gibt… Trau nie einem Kind weiter, als du sprinten kannst!

    Antwort

    • Danny Wilde
      Mai 09, 2011 @ 15:43:24

      „Trau nie einem Kind weiter, als du sprinten kannst!“
      Und prüfe regelmäßig Deine Sprintfähigkeiten. 😉

      Gilt aber auch nur für die Wohnung. Auf der Straße ist jegliche Distanz zuviel. 80 cm große Fußgänger/Bobbycarfahrer kommen im Kosmos vieler abbiegender oder aus Ausfahrten schießender Autofahrer nicht vor. Motto: Wo kein Erwachsener zu sehen ist, da ist niemand.

      Antwort

  13. Sisi
    Mai 09, 2011 @ 16:08:29

    Ahhhhhhhhhhh…. Was gibtd denn blos für Menschen. „An die Chemikalien gehts aber nicht ran“. Ist ja schon fast ein Fall fürs Jugendamt. Die Eltern wiessen um die Problematik und unternehmen -> NICHTS
    Echt Wahnsinn

    Antwort

  14. Arzt4Empfaenger
    Mai 09, 2011 @ 17:56:32

    D: Ich bin entsetzt!

    Antwort

    • Arzt4Empfaenger
      Mai 09, 2011 @ 17:57:46

      Natürlich entsetzt über die Mutter. Verständige Kinder hin oder her, wenn das Kind einmal die Spüliflasche ansetzt sollte das Grund genug sein, alles wegzuschließen, was man bis dahin noch nicht weggeschlossen hat!

      Antwort

  15. michathecook
    Mai 09, 2011 @ 18:53:26

    Mein Gott wie schlecht….Koennen Eltern wirklich so ignorant und krank sein und in einer Spuelitrinkenden Tochter wirklich eine Mangelerscheinung sehen und das auch noch an den Doc ran tragen ? Das ist so krank das ich es sofort glaube.

    Antwort

  16. Arwyn
    Mai 09, 2011 @ 19:35:22

    Würde mal sagen, dem Kind mangelt es an intelligenten Eltern

    Antwort

  17. Elawen
    Mai 09, 2011 @ 20:42:35

    nee, oder? Das ist dann bestimmt die Mama, die ihre festen Kontaktlinsen auf die Zunge legt, nachdem sie sie mit Spüli abgewaschen hat.
    Das hatte ich wirklich im Laden. Da bin ich bald vom glauben abgefallen und hab erstmal die versteckte Kamera gesucht.

    Aber das Kind tut mir echt leid. Arwyn hat so recht… 😉

    @sakasiro: *gröhl* Den letzten Satz muss ich mir merken. Der ist genial. 🙂

    Antwort

  18. Cerise
    Mai 09, 2011 @ 22:32:30

    @ Danny Wilde: Geschlossene Zimmertüren? Hmja. Wenn dein Kind alles was du tust so interessant findet das es dir folgt, was glaubst was passiert wenn Mama/Papa weggehen und das Kind vor dem unüberwindlichen Hindernis namens Tür steht? Viel Spaß dann noch, denn später, viel später, nach dem Beruhigen des hysterisch schreienden Kindes wird es eine ganze Weile keine geschlossenen Türen mehr geben.
    Das mit dem „Nein“ ist gut, so läufts bei uns auch. Leider scheint es immer noch die Ausnahme zu sein.

    Bei uns standen die die Putzmittel, ganze 2, unter der Spüle und der Schrank war verschlossen. Das Spüli stand auf der Spüle, ganz hinten an der Wand, da kam Bobele auch nicht dran.
    Was offen lag waren meine Medikamente. Ja. Böse Rabenmama, ich weiß. Aber da ich sie ständig (mehrmals am Tag) brauche war es mir sehr wichtig das Bobele eben so früh es geht lernt das die Sachen tabu sind (Und er wußte das noch bevor er krabbeln konnte). Ganz davon abgesehen das, wie Danny Wilde ja auch schon sagte, jedes Kind eh anders ist. Bei meinem funktionierte das Nein hervorragend, bei anderen bringt alles nichts, die sind so neugierig das man sie wirklich vor sich selbst schützen muss.

    Was man meiner Meinung nach mit Eltern machen sollte die kein Problem daran sehen das ihr Kind mehrfach Spüli trinkt und das freien Zugang zu Chemikalien hat darf ich hier nicht schreiben.

    Antwort

    • Danny Wilde
      Mai 10, 2011 @ 08:50:32

      „Wenn dein Kind alles was du tust so interessant findet das es dir folgt, was glaubst was passiert wenn Mama/Papa weggehen und das Kind vor dem unüberwindlichen Hindernis namens Tür steht? Viel Spaß dann noch, denn später, viel später, nach dem Beruhigen des hysterisch schreienden Kindes wird es eine ganze Weile keine geschlossenen Türen mehr geben.“

      Was meinst Du mit „weggehen“? Ein Kind, das nicht an Klinken kommt, lässt man nicht allein in der Wohnung. Gehe ich innerhalb der Wohnung „weg“, folgt mir das Kind. Wo ist das Problem? Ich schließe ja keine Türen zwischen mir und dem Kind, es sei denn, die Mutter ist beim Kind. Bei uns gab es zwar schon eine Menge Trotz…, pardon: Autonomieanfälle, aber nicht wegen der verschlossenen Zimmertüren.

      Selbst WENN das mal der Grund gewesen wäre, wie dumm wäre ich, sinnvolle Regeln abzuschaffen, nur weil das Kind dagegen trotzt?

      Antwort

      • Cerise
        Mai 10, 2011 @ 20:23:30

        Ah, du meinst mit geschlossene Türen also was anderes als ich vermutet habe. Tut mir leid, da habe ich dich falsch verstanden.
        Ich gehöre zu den Menschen wo immer alle Türen auf sein müssen, darum hat sich die Frage nie gestellt bei uns. Schranksicherungen sind sehr praktisch.

        Autonomieanfall, das merke ich mir! „Nein Mum, dein Enkel ist nicht trotzig. Das er deine Gemüsesuppe nicht isst ist ein Zeichen seiner Autonomie.“ (Schreibt sich das sicherheitshalber auf, sowas braucht man immer für Lehrer, Omas, Tanten, Fremde Leute auf der Straße)

        Antwort

  19. Bolze
    Mai 09, 2011 @ 23:09:25

    Es ist ein Mangel der Sorgfaltspflicht, Spülmittel da hinzuräumen, wo das Kind nicht (!) drankommt?

    Ich hätte jetzt gesagt, es wäre ein Mangel, würde das Zeug da hingeräumt werden, wo das Kind drankommt. Aber naja. Der Doktor will ja auch was verdienen.

    Antwort

  20. sueder80
    Mai 09, 2011 @ 23:23:02

    Mal eine vorsichtige frage:
    Wie alt ist den das Kind zum Zeitpunkt der Vorfälle gewesen?

    Antwort

    • kinderdok
      Mai 10, 2011 @ 08:04:48

      zwoeinhalb

      Antwort

      • sueder80
        Mai 11, 2011 @ 22:17:24

        Eigentlich schon ein alter in der Kinder mehr oder weniger auf ihre Eltern hören sollten.

        Ich meine ich hab mal als 10ähriger beim Baden irgendwie Flüssigseife in den Mund bekommen. Geschmacklich konnte ich mich daran nicht mehr so gut erinnern. Was ich aber noch weiss ist das ich mit meinem Speichel Seifenblasen machen konnte.

        Antwort

  21. Blogolade
    Mai 10, 2011 @ 11:23:01

    Ich bin seeehr froh über Schranksicherungen und anderen Kindersicherungskram denn ich habe hier ein Kind das ein Nein nicht interessiert und was sich ohne Eltern frei in der Wohnung bewegt. Alles wird angeschaut, ausprobiert, erforscht. Restlos alles.
    Der würde auch Putzmittel austrinken, Tüten über den Kopf ziehen und so weiter. Wenn man ihn ließe.

    Antwort

  22. Ursel
    Mai 10, 2011 @ 14:31:09

    🙂 Vielleicht mangelt es dem Kind ja an Sauberkeit? 🙂

    Naja, Spaß beiseite! Kinder sind von Natur aus neugierig. Und darum gehört alles was ihnen nicht zuträglich ist unter Verschluss!

    Antwort

  23. Jenny
    Mai 10, 2011 @ 17:01:22

    bei uns wird ohne chemikalien geputzt… kann zur not auch verzehrt werden…
    und deswegen muss bei uns nichts durch wegschliessen interessant gemacht werden…

    Antwort

    • Chrs
      Mai 10, 2011 @ 20:13:41

      Ich möchte mal wissen, wie man Fettiges ohne Tenside (Seife, Spüli, alles Dinge, die ein Kind nicht essen sollte) anständig sauber bekommt. Das bleibt der ganze Siff doch dran. Wähh!

      Antwort

      • Arzt4Empfaenger
        Mai 10, 2011 @ 22:44:39

        Ich habe manchmal – aus Not, da kein Spüli/Pulver da – eine Geschirrspülmaschinenladung ohne Reinigungsmittel laufen lassen. Wird auch i.d.R. sauber, außer es ist ein stinkendes Lachstellerchen dabei gewesen… dann müffelt alles! Heißes Wasser und Zitronenextrakt reinigen schon, es geht alles(!), aber ich schließe persönlich auch lieber die herkömmliche Spüliflasche weg.

        Antwort

    • Franzi
      Mai 11, 2011 @ 09:32:41

      und das würde dann bedeuten, dass ein Kind lernt: Reinigungsmittel sind ok, weil bei euch nicht gefährlich?!

      Antwort

  24. EinMopskamindieKüche
    Mai 11, 2011 @ 17:19:51

    Also ich sehe das mal von der esoterischen Seite: Dieses Kind besitzt eine sehr alte Seele und diese hat ein großes Bedürfnis sich innerlich (mental) zu reinigen….und da das Kind aber geistig noch nicht soweit entwickelt ist, um Mediation, Yoga und Co zu betreiben, schluckt es halt Spüli.

    Antwort

  25. MinnieMay
    Mai 11, 2011 @ 22:48:33

    Also, geht denn nicht Beides? Ich habe die Putzmittel immer weggeschlossen und meinen Kindern trotzdem erklärt warum sie da niemals dran dürfen und was für Gefahren es birgt. Sie sind zwar neugierig und schlecht hören können beide gut, aber blöd sind sie nicht und mittlerweile ist der Putzmittelschrank auch nicht mehr fest verschlossen. Es stehen auch keine hochgiftigen Sachen drin, aber allemal ungesundes Zeugs…

    Ach ja, meine Kinder bewegen sich auch mal frei in der Wohnung ohne das ich ihnen permanent im Rücken sitze. Sie sind jetzt 4 und 6 und das klappt ganz gut 🙂

    Mit 2 hat Töchterchen es, obwohl neben mir sitzend, geschafft Waschpulver zu essen… Nicht viel, nur was an der Hand kleben blieb wurde abgeleckt, es hatte auch keine Spätfolgen, aber ihr haben die 30 Sekunden gereicht, in denen ich Wäsche in die Trommel gestopft und sie nicht angesehen habe… Es kann also letztlich JEDEM passieren…

    Antwort

  26. Ursel
    Mai 13, 2011 @ 12:35:18

    Eine HorrorErinnerung hab ich. Bin fleißig am Putzen, die Tochter (ca. 18 Monate) *hilft* mir dabei. Alles OK, alles unter Kontrolle! Ein Schritt ins Treppenhaus, drei Worte mit der Frau die über uns wohnte, Tochter im Auge. Da drückt dieses Kind, schneller als ich reagieren kann, die Tür zu. Groß genug (wirklich jetzt von der Länge her) um wieder aufzumachen ist sie nicht. Bis der Schlüsseldienst kam, hatte ich echt ein Scheißangst. Zum Glück ist nix passiert.

    Antwort

  27. Marzipankartoffel
    Mai 13, 2011 @ 13:10:41

    Ich habe als Kind Spülmaschinenpulver geschluckt. Muss wohl reichlich gewesen sein. Meine Tante hatte auf mich aufgepasst und es ist einfach irgendwie passiert. Auf die Idee, ihr Vorwürfe zu machen, ist keiner gekommen, so etwas (wenn nicht grob fahrlässig wie bei der Spülimami) gehört zum Lebensrisiko. Statt dessen wurde sie gelobt, dass sie so besonnen reagiert hat. Sie hat mich Unmengen Wasser trinken lassen (und nicht etwa zum Erbrechen gebracht) und sofort 112 angerufen.

    Antwort

  28. Sasa
    Mai 15, 2011 @ 22:40:01

    Komisch.
    Unsere Putzmittel standen schon immer unter der Spüle mit nicht-verschlossener Tür. Irgendwie hatten wir auch bei 3 Kindern nie die Situation, dass die lieben Kleinen sich darüber her gemacht haben. Nicht mal angeguckt haben die das Zeug. Was mach ich denn falsch?? 😉

    Antwort

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