Die Mauer

Ich gestehe, dass ich mich mit der politischen Situation in Israel und mit den Palästinensern nicht gut auskenne. Lese ich mal einen Übersichts- oder Erklärartikel in Spiegel, Zeit oder der hiesigen Tageszeitung, habe ich eine gewisse Ahnung, die aber sofort wieder verpufft, wenn einige Zeit vergangen ist. Was ist die Westbank, wer kontrolliert den Gaza-Streifen, warum bauen die Israelis eine Mauer, warum kann es keinen autonomen Palästinenserstaat geben?IMG_0393.JPG

Das Hauptgefühl ist Verfahrenheit der Situation auf beiden Seiten. Ob es eine richtige Seite gibt, weiß ich nicht, jede beansprucht diese für sich, Kompromisse scheinen nicht möglich. So genannte Vermittler stehen unter dem Verdacht, die eine oder die andere Seite zu bevorzugen und vielleicht eigene Ziele durchzusetzen.

In der Westbank – die eigentlich Westjordanland heißt – leben überwiegend Palästinenser, sie gehört zu den offiziell palästinensischen Gebieten, wie der Gazastreifen. Und dennoch gibt es hier Enklaven, in denen Israelis leben, die außerdem unter israelischer Militärverwaltung stehen, dies ist Teil einer ehemals offiziellen Siedlungspolitik Israels, auch wenn diese inzwischen eigentlich eingefroren sei.

David lebt in der Westbank, und durch einen Zufall gerät er auf die andere Seite. Wir erleben in dem Buch Auf der richtigen Seite von William Sutcliffe (im Original “The Wall”, übersetzt von Christiane Sheen, 2014 bei rowohlt rotfuchs, 16.99€), wie der Junge eine ganz neue Welt entdeckt, die für ihn bislang mit Angst, Terrorismus und Feinden besetzt war. Für ihn geht es erst einmal nur ums Überleben. Dann um das Zurückkommen. Und schließlich um das Selbstbehaupten in der eigenen Welt, in der er sich nicht mehr wohlfühlt. David wird zu einem Außenstehenden auf der eigenen Seite und zu einem Fremden auf der anderen. Er scheint alles zu verlieren, dabei befindet er sich nur auf der Suche nach der richtigen Richtung in seinem Leben.

Vordergründig geht es in “Auf der richtigen Seite” um den Israel/Palästina-Konflikt, für David geht es irgendwann aber um mehr, denn die Weltpolitik kann er nicht lösen. Es geht für ihn um alles, was einen Jungen im Übergang zum Erwachsenen beschäftigt: Die Beziehung zu seinen Eltern, seinen Freunden, um die Liebe, und die Rolle, in der jeder einzelne in seinem Theaterstück agieren muß.

Genau wie David kann dieses Buch keine entscheidenden Antworten geben, ohne dass sie vordergründig naiv wirken könnten. ‘Aber wenn jeder Einzelne…’ ist der Gedanke, der sich am Ende der Lektüre aufdrängt, und der für Jugendliche, die das Buch lesen, sicher tröstlich und ideal erscheint. Aber Sutcliffe weiß über die Verantwortung seinen jungen Lesern gegenüber und findet für seinen Helden eine andere Lösung, die wiederum der politischen aus dem Weg geht. Das ist zwar schade, aber für einen Jugendroman auch sonst zu schwer zu schultern. Es bleibt die Idee, dass Davids Geschichte auch woanders spielen könnte, in Ostberlin, im Warschauer Ghetto, in Londonderry. Und das wiederum macht die Größe dieses Romans aus. Sehr lesenswert.

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Gelesen im Juli

Ohje, es war (noch) der Monat der Fussball-WM, darunter litt auch dieses Mal mein Leseverhalten. Am Abend haben die beste Ehefrau von allen und ich zudem den letzten Episoden von Breaking Bad gefrönt – noch weniger Lesen. Der August wird hoffentlich besser, da gibts auch noch etwas Urlaub. Hier die Lektüre vom Juli:

Der 13. Brief: Lila Zieglers erster Fall von Lucie Klassen
Gab´s als Sonderangebot für den kindle – habe ich mir das ebook geholt. Ein Krimi über die von zu Hause geflohene Lila Ziegler, die sich bei einem Privatdetektiv einquartiert und undercover in einer Schule ermittelt. Nette Idee, liest sich auch zügig, aber mir ging der abwertende schnoddrige Diktus der Heldin unglaublich auf den Keks (“Pickelfresse”, “Schlampe”, wenn es um Umschreibungen von Schülern und Lehrern ging), außerdem die gewollt unterschwellige Erotik. Vielleicht kam ich auch einfach nicht mit der ich-Perspektive zurecht. Ne, das war nichts. Abgebrochen. 1/5

Die Liebe der Väter von Thomas Hettche
Das Buch spielt auf Sylt. Das spürt man zwischen jeder Zeile durch (auch wenn ich selbst noch nie auf der Insel war) – Peter trifft auf seine dreizehnjährige Tochter, um mit ihr den Sommer zu verbringen. Die Eltern sind schon lange getrennt, trotzdem hält die Bande zwischen Vater und Tochter. Der Urlaub bedeutet eine Belastungsprobe, für Peter ist es auch eine Heimkehr zu seiner Kindheit. Im typischen Neu-Deutsch-Roman-Stil geschrieben, ich musste mich etwas einlesen, am Ende war´s aber ein angenehmes Lesevergnügen. Vielleicht weil ich Vater einer Tochter bin? 4/5

Die Einladung von Jim & Mermoux
Eine graphic novel. Raphael wird von seinem Kumpel Leo in der Nacht aus dem Bett geklingelt, er brauche Hilfe bei einer Autopanne. Zögernd und genervt fährt Raphael zum vereinbarten Treffpunkt und erlebt eine Überraschung. Die ich nicht verrate. Ein netter Comic über Freundschaften und Verpflichtungen – am Ende fand ich die Idee etwas zu sehr in die Länge präpariert, aber für zwischendurch mal gelesen völlig ok. 3/5

Paradise von Benoit Sokal und Brice Bingono
Noch ein Comic, diesmal irgendwo in Afrika (?) oder so spielend, mehr ein erfundenes Land. Ein Mädchen stürzt mit dem Flugzeug ab und gerät in den Strudel einer Rebellion gegen einen grausamen Monarchen. Viel Mystik und Symbolik, Anleihen bei Tomb Raider und Indiana Jones, wohl sei dieser Comic ein nachgemaltes Computerspiel. Ganz nett gezeichnet, nicht mein Geschmack. 2/5

Rumo – Hörbuch von Walter Moers, gelesen von Dirk Bach
Endlich geschafft. Ich höre “Rumo” ungefähr seit Weihnachten via Hörbuch und iphone auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen und Fahrradfahren. Doch, es ist ein dickes Buch. Wer nur eine Spur Interesse an Fantasy hat, sollte sich dieses Buch zulegen. Es stellt sogar den “Blaubär” in den Schatten. Nie war Dirk Bach so gut, so einfühlsam, so dramatisch, so lustig, so spannend. Ein Genuß. Das beste Hörbuch, das ich bisher gehört habe. 5/5

Breaking Bad” Staffeln 3-6
Wie oben schon verkündet, die beste Ehefrau von allen und ich haben uns neben der Fussball-WM den sonstigen Fernsehkonsum gespart und dröhnten uns mit den fehlenden Staffeln Breaking Bad zu – welch ein Rausch. Du fragst Dich wirklich von Staffel zu Staffel, ob sich die Spannung, die Einfälle, die Verwicklungen noch steigern können, aber: es geht. Bis zur letzten Folge der letzten Staffel hat man keine Ahnung, wie das alles endet, das finale furioso toppt alles. Die Ehefrau und ich haben uns zum Schluß nur stumm angesehen. Was soll jetzt noch Besseres gedreht werden? Das geseufzte “Jessie!” ist bei uns zum geflügelten Wort geworden. 5/5

P.S. Kurz vor dem Ende, aber noch nicht im Juli geschafft: Sterben von Karl-Ove Knausgard

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Schneller Buchtipp

Edit: Leider gibt es das Angebot nicht mehr, trotzdem bleibt der Tipp natürlich bestehen:

Wer es noch nicht kennt und einen Ebook-Reader sein eigen nennt: Zuschlagen! Aktuell gibt es das Krankenhausbuch aller Krankenhausbücher, die Bibel aller Assistenzärzte, der Quell der klassischen Abkürzungen wie GOMER und Wortschöpfungen wie das “turfen” – als ebook gerade gesenkt, also die Chance nutzen:

kinderdok proudly presents:
House of God von Samuel Shem – , in english, too, if you want. Und natürlich auch als epub.

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P.S. — 7:1 :-)

Gelesen im Juni

Die Fussball-WM durchdringt meinen Kulturkonsum, daher gibt es diesen Monat nur drei Bücher – dafür aber in der Summe 14 mögliche Punkte. Und ein Bonus.
Gelesen habe ich:

autoreverse von Kai Thomas Geiger
Sehr nett, ein deutscher Coming-of-age-Roman, angelehnt an HardRock-Fandom einer Clique von Jugendlichen – vermutlich unglaublich autobiographisch. Leser aus Stuttgart und Umgebung werden sicher diverse déjà-vu erleben, das Buch strotzt nur so von Lokalkolorit. Alle anderen (auch ich) stehen dann etwas daneben. Wer aber selbst schon mal eine “HardRock”-Phase hatte und in den Achtzigern gross wurde, für den ist das Buch stimmig und nostalgisch. Netter Zeitvertreib. Homepage dazu. 4/5

Vor dem Fest von Sasa Stanisic
Nach dem “Distelfink” nun also ein zweiter Top-Roman dieser Saison, sonst gar nicht meine Art. “Vor dem Fest” bekam verdientermaßen den Preis der letzten Leipziger Buchmesse. Stanisic schildert die Tage “vor dem Fest” in einem Nest in der Uckermark, verknüpft intelligent Geschichte und aktuelles Geschehen, webt spannende Figuren in einen einfachen Plot und suhlt sich in Klischees und verblüffenden Wendungen. Ich las den Roman auf dem kindle mit abgeschalteter Fortschrittsanzeige, da war ich etwas überrascht, als er plötzlich zu Ende war. So sehr hat er mich gefesselt und so wenig ist der Roman “auf den Punkt” formuliert. Dennoch: 5/5

Zeiten des Aufruhrs von Richard Yates
(Deutsch von Hans Ulrich Wolf)
Im Gegensatz dazu ein Roman von 1961, hier wird eine Ehe peinlich seziert, die Beziehungen zerpflückt, die Verlogenheit der Mittelschicht offengelegt. Richtig gut übersetzt, mit den besten Dialogen, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe (und davon gab es viele in diesem Roman). Es gibt keinen Charakter, der dem Leser eine Identifikation bietet, das ist bitter, aber es öffnet die Augen für die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen – gerade mit dem Partner, der Partnerin – und was Unausgesprochenes anrichten kann. Der Roman wurde mit Leo DiCaprio und Kate Winslet verfilmt, leider wußte ich das und hatte immer die Schmierlocke von Leonardo vor Augen. Wenn ich den Film sehe, werde ich sicher umdenken. Er soll wohl richtig gut sein. 5/5

Bonus:Breaking Bad” Staffeln 1 + 2
Dank dem Amazon Instant Video Stream komme ich endlich in die Verlegenheit, all das zu schauen, was ich bisher in Fernsehen oder Kino verpasst habe: World War Z, The Office, Biutiful oder eben Breaking Bad. Es ist alles über diese Serie geschrieben worden, ganz ehrlich, ich habe praktisch gar nichts davon gelesen, weil ich mir nicht die Spannung verderben lassen wollte. Ich wußte nur: Chemielehrer wird Meth-Kocher. Aber da ist ja noch so viel mehr. Höchst intelligent konstruierte Staffeln, schöner schwarzer Humor, gemeine Anspielungen und Symboliken, Farb- und Szeneneinstellungen, die für sich bereits Botschaften vermitteln. Und mein neuer Lieblingsschauspieler … Aaron Paul. Aktuell bin ich mittendrin in der dritten Staffel, wehe jemand spoilert hier ;-) 5/5

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Gelesen im Mai

Nach dem “Distelfink” vom letzten Monat hatte ich Zweifel, ob mich ein Buch in diesem Monat ausreichend fesseln würde, damit ich es “durchhielt”. Nach einem guten Schmöker ist man da schwer zu überzeugen, finde ich. Ich habe trotzdem ein paar Bücher für diesen Monat.

Ein Wispern unter Baker Street von Ben Aaronovitch
(Übersetzt von Christine Blum)
Mit den Büchern um Peter Grant von Ben Aaronovitch ist es bei mir so eine Sache: Das erste habe ich in Englisch in London gelesen und fand´s ganz ok. Harry Potter für Erwachsene. Der zweite Band, dann aus Faulheit auf deutsch, war zwar etwas spannender und lustiger. Aber auch nicht der Brüller. Nun also der dritte. Irgendwie kehre ich immer wieder zu Peter Grant, den Zauberconstable aus London, zurück, aber wirklich packend spannend sind die Bücher nicht. Eher was für den gepflegten London-Witz. Und London-Fans sowieso. 3/5

Der Trafikant von Robert Seethaler
Ein Tipp aus den Weiten des Netzes, immer mal wieder beim Fremdbloglesen aufgetaucht, und zuletzt auch hier in meinem Gästebuch empfohlen. Ich habe das Buch genossen, mit eigenwilliger Sprache, die zugleich veraltet und doch junggeblieben wirkt. Auch wenn es vordergründig um die Zeit des Anschlusses Österreichs an das Dritte Reich geht, ist es letztendlich ein coming-of-age-Roman mit der ersten Liebe, dem ersten Sex, dem ersten und weiteren Verlusten. Ein tieftrauriges Buch, das Mut verleiht. Ein schwieriger Spagat in 250 Seiten. 5/5

Driver von James Sallis
(Übersetzt von Jürgen Bürger)
Sollte ein Mal-so-zwischenrein-Buch sein, aber war die Entdeckung des Monats. Ein Buch wie ein Schnaps, ein Whiskey, eine Dröhnung. Kurz, knackig und dreckig. Endlich kapiere ich, was der Begriff “hard-boiled” bedeutet. Ein Actionthriller vom Kaliber eines Don Winslow oder Josh Bazell. Auch wenn ich es zwischendrin nicht glauben wollte: Ein Krimi kann literarisches Format haben. 4/5

Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums von Salah Naoura
… ist mein Vorlesebuch gewesen in diesem Monat. Es lag schon einige Zeit bei mir herum, und hatte beim Sohn aktuell keine Chance gegen Harry Potter und Percy Jackson. Außerdem dauerte das Vorlesen vom Blaubär so lange. Trotzdem haben wir beide die schöne Geschichte von Matti und Sami sehr genossen. Ich tat mich nur etwas schwer mit dem finnischen Akzent von Mattis Vater. Ein sehr lehrreiches Buch über die Lügen des Alltags, und wie Kinder sie erkennen. 4/5

Kinderland von Mawil
Ein Comic, der gerade überall zu finden ist und das zu Recht. Mawil schildert ein paar Wochen im Leben eines Siebtklässlers kurz vor der Wende in der DDR. Auch wenn ich selbst im Westen groß geworden bin, finde ich mich in vielen Kinderängsten, -bildern und -sprüchen wieder. Ein Acker ist das gleiche im Osten wie im Westen, und dass Tischtennisbälle brennen können, gehört auch zum Kinderweltwissen. So einfache Bilder, aber so eindrücklich. 5/5

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Gelesen im April

Das erste Buch war der Grund, warum ich diesen Monat nicht so viel Bücher abgearbeitet habe, schließlich hat der Distelfink gute 1000 Seiten. Die Zeiten, in denen ich einen solchen Schmöker in einer Woche gelesen habe, sind wohl vorbei (Arbeit, Arbeit, Arbeit.)

Der Distelfink von Donna Tartt
(übersetzt von Rainer Schmidt und Kristian Lutze)
Oft berichtet, schreibt Donna Tartt ein Buch in zehn Jahren oder so, und tatsächlich gelingt dann jeweils der grosse Wurf. Auch die beiden Vorgänger habe ich genossen, der neueste Roman “Der Distelfink” hat sogleich den Pulitzerpreis gewonnen – verdientermaßen. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt, ich habe mich jeden Abend darauf gefreut und genoss jede Wendung, jedes Wortspiel, jede Symbolik, jeden neuen coolen, witzigen und weisen Charakter, den die Geschichte mit sich bringt. Glücklicherweise wusste ich gar nichts über den Inhalt – bei der Werbung für das Buch kaum zu schaffen – und war daher auch extrem gut unterhalten, weil ich nie wusste, was sich hinter dem nächsten Kapitel verbirgt. Ich werde auch hier nichts preisgeben.
Man bekommt Lust, das Buch zu interpretieren, wie damals in der Schule, die Entwicklung zu philosophieren, die Personen und ihre Beziehungen, die Metaphern der Geschichte. Und über allem schwebt die Resilienz der Zuversicht, der Freundschaft und der Mutterliebe. Jetzt gebe ich doch zuviel preis.
Für Donna Tartt erweitere ich meinen Bewertungsrahmen: 7/7 Punkten.

Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers
Das Buch muss man sicher nicht mehr vorstellen. Hier erscheint es als Vorleseprojekt mit Kinderdoks Sohn seit … ja, bestimmt November letzten Jahres. Schließlich ist der Blaubär ordentlich dick, und mein Sohn liest inzwischen selbst soviele Potters und Jacksons, dass kaum mehr Zeit blieb für den ollen Leseschinken von Papa. Vorgestern haben wir das letzte Kapitel beendet. Es hat ihm gefallen. Und mir sowieso. Auch wenn ich nicht so gut lese wie uns aller Dirk Bach (das Hörbuch!). 5/5

Dixie Road von Dufaux und Labiano
Ein Roadmovie als Graphic Novel, angesiedelt im Amerika des frühen 20.Jahrhunderts, Zeit des Rassismus und der des erwachenden Kommunismus, aber auch des Strassen- und Waffengesetzes. Ein bisschen “Bonnie und Clyde”, ordentlich “Früchte des Zorns” und ein wenig “Road to Perdition”. Athmosphärisch coloriert, im Spannungsbogen etwas schwächelnd. 3/5

Vinci von Didier Convard und Gilles Chaillet
Naja, mehr aus Verlegenheit aus der Bücherei mitgenommen. Ich dachte, ich erfahre etwas über Leonardo. Am Ende war’s eine zu konventionell (also langweilig) gezeichnete Story über da Vinci als Erfinder mit krimineller Energie und heroischer Rächer. Achnee. 1/5

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