Liebe Josephine
27 Mär 2013 22 Kommentare
in infosachen, sonstsachen Schlagworte: bücher, e reader, house of god, josephine, Josephine im Chaos, kollegen
… vielen Dank für das tolle Buch. Ich bin sofort am letzten Donnerstag in den Buchladen um die Ecke und habe es gesucht, und ja: auch gefunden. Gleich neben dem Feuerlöscher, wie schön. In direkter Gesellschaft mit Eckhart, und glücklicherweise in der Sparte “Humor”, bei den Sachbüchern hätte es sowieso keiner gefunden. Aber wenn Frau Doktor ein Buch schreibt, muss es wohl primär als Sachbuch (siehe Fischer) laufen.
Ganz ehrlich: Dann habe ich´s doch nicht gekauft – sondern einen neuen E-Reader – und das erste Buch, was ich mir da gezogen habe, war das Deine. Cool, oder? Ich hoffe, das geht so für Dich in Ordnung. Jetzt warte ich noch auf die Audiobook Version mit Frau Frier – die hatte ich zum Teil schon im Ohr, als ich Deine Erlebnisse durchlesen habe. Was übrigens nur zwei kurzweilige Abende mit Husten und Schnupfen (nicht Deine Schuld) gedauert hat.
Ich fand´s super, liebe Josephine! Der Drive Deines Blogs setzt sich gleichmäßig fort und erhält durch Deine Schwangerschaft noch den nötigen spannungserhaltenden Rahmen, um hier mal etwas offiziöser zu rezensieren. Ein Wiedersehen mit Soli, Doktor Napoli und Bambi – ächt, traumhaft. Ich werde hier auch nicht spoilern, wie die ganze Sache ausgeht – aber wer könnte es sich nicht denken, hihi.
Du schaffst den guten Kompromiss zwischen den verschiedenen Zielgruppen: Ärzte, ganz bestimmt, dazu alle, die je im Krankenhaus gearbeitet haben – ausreichend gespickte Insider-Jokes, eine schöne House-of-God-Athmosphäre (ohne dessen, hüstel, Schlüpfrigkeit) und Kollegen, die wir alle so oder so ähnlich und ganz vor allem genau *SO* kennen.
Dienstplanbesprechung: Jawoll!! Mein Lieblingsspruch bei uns damals: “Da habe ich schon gebucht…” Nächste Zielgruppe Mütter, Schwangere, damit auch deren Männer – herrje, beim Um”switchen” auf die eigenen Erfahrungen in Sachen Entbindung (also… die meiner Frau: No.1 achtzehn Stunden Wehen, dann doch Verzweiflungs-Sectio, No.2 binnen 5 Minuten herausgepurzelt, dass die Kollegin nicht mal zum Viggolegen kam – Zitat der Hebamme: “Lassen Sie mal, Frau Doktor, die Frau kriegt jetzt ihr Kind!”) – wunderbare und auch gruselige Erinnerungen, wie das auch hätte alles laufen können.
Du hast die traurigen Dinge ausgeblendet. Das ist ok. Gyn besteht nicht nur aus Kinderkriegen, und nicht alle Säuglinge schlüpfen putzmunter – das brauche ich ehemaliger “Neo-Team”-Angehöriger Dir als Gyni nicht sagen – aber das ist wirklich in Ordnung. Das Buch soll Spass machen, und das tut es auch.
Leute: Kaufen! Ächt jetzt (noch fünf Jahre und zwei Bücher weiter, und das ist Teil des Duden-Wortschatzes).
Darf ich was vorlesen? “Dann nur noch schnell das Neo-Team, das wie immer kein bisschen Konversationsbedarf hat. Einmal “Not-Sectio” ins Telefon gebrüllt, schon stehen die Jungs stramm vor der Tür. Ich liebe Kinderärzte!” Ja. Immer gerne.
PS. Unser Mutterpass war eher DinA6, ganz sicher nicht DinA4. “Schlaumeiermodus aus”
Ich hab da mal ´ne Frage
22 Jan 2013 51 Kommentare
in infosachen Schlagworte: bücher, kollegen, medikamente
auch wenn ich bei Formspring eingetragen bin (und ich leider immer zu faul bin, dort zu antworten), kommen doch auch immer wieder per mail Fragen herein. Bitte, liebe Leser, ich kann keine Fragen zu Euren persönlichen medizinischen Themen beantworten, das verbietet schlicht das Standesrecht, zumal das Blog anonym geschrieben ist. Ich versichere, hier nach bestem Wissen und Gewissen zu schreiben, aber spezielle Probleme kann und darf ich nicht beantworten (sonst erfüllte ich schon längst den HON-Standard), weder per Mail, noch hier im Blog. Ihr habt sicher einen eigenen guten Doc, der sich freut, sein Wissen mit Euch zu teilen. Traut Euch.
Nichtsdestotrotzdesweiterenundüberhaupt beantworte ich gerne unspezifische Sachen. So schrieb mir zuletzt A.M. aus Puckmuckelshausen:
“Lieber Kinderdok,
als fleissige Leserin Ihres Blogs mag ich Ihre Bodenständigkeit und
Ihre nüchternen Erklärungen, was die Entwicklung ud Erziehung von
Kindern angeht.
Mein Mann und ich sind nach England ausgewandert und würden dieses
Jahr gerne eine Famlie gründen. Natürlich möchte ich mich so gut es
geht vorbereiten, und bin daher auf der Suche nach einem guten Buch,
das Müttern die ersten Lebensmonate und -jahre des Kindes erklärt, und
Tips und Tricks parat hat. Hätten Sie da eine Empfehlung für mich?
Nachdem sich mittlerweile jeder Heini, der einmal ein Kind von Weitem
gesehen hat, berufen fühlt, zu diesem Thema seinen Senf dazuzugeben,
ist die Auswahl an Büchern so groß, dass ich nicht weiss, wer denn da
nun Ahnung hat, und wer einfach Blödsinn verzapft. Gerade
überkandidelte englische/amerikanische Autoren neigen da zum
Dramatisieren und zum Verbreiten von Paranoia (siehe das Lieblingsbuch
aller werdenden Mütter “What to expect when you’re expecting”)- dabei
werden Kinder doch nicht erst seit gestern geboren. Ich brauche auch
keine 1:1 Anleitung, es kommt ja doch immer alles anders, als man
denkt, und Kinder lassen sich sicht in Form pressen. Ein Buch, dass
mir sachlich erklärt, was mich erwartet, und wie ich meinem Kind einen
guten Start ins Leben gebe, reicht völlig.
Ich bedanke mich im Voraus für ihre Hilfe und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
(Sie dürfen die Email natürlich gerne auch bloggen, ich bitte aber
höflichst um Anonymisierung.)”
Ganz klare Antwort: “Gesundheit für Kinder” vom Kollegen Renz-Polster. Lässt sich bestimmt auch overseas über Amazon bestellen. Zwar ein kleiner Wälzer, aber doch umfassend geschrieben und auch zum Rein- und Fest- und Zwischendrinmallesen richtig gut. Gute Mischung aus gelebter Medizin, fundiertem Wissen und einer Prise Naturheilkunde für die Ausprobierer unter den Eltern. Über die paar Glaubuli im Text kann ich hinwegsehen.
Klar ist hier der Schwerpunkt bei der Medizin, wenn es um Entwicklung geht: Lest “Babyjahre” vom Entwicklungs-Guru Largo, und alles wird gut.
bisher
11 Okt 2012 17 Kommentare
in sonstsachen Schlagworte: bücher, haruki murakami, mo yan, off topic
… lag ich ja immer falsch – aber wer liegt schon bei den Nobelpreisen immer richtig. Nachdem ich die letzte Jahre stets auf einen Amerikaner getippt habe (MacCarthy, Roth, Pynchon), ist dieses Jahr mein absoluter Wunschkandidat für den Literaturnobelpreis Haruki Murakami. Da er haushoch gehandelt wird, kriegt er ihn sowieso nicht. Am Ende wirds wahrscheinlich einer, dessen Name ich noch nie gehört habe – bei den vielen Europäern zuletzt.
Vielleicht der hier: Mo Yan.
von Chemie und Physik habe ich keine Ahnung, deshalb gibts immer nur Tipps für die Literatur.
in one book
10 Mai 2012 3 Kommentare
in infosachen Schlagworte: bücher, john irving, persönliches
es ist da (und ich bin schon auf seite 20):
zwischen den jahren …
30 Dez 2011 14 Kommentare
in sonstsachen Schlagworte: bücher, persönliches
… hat der kinderdok frei, und im zweifelsfall wird in dieser zeit geshoppt. hurra. neben den klamotten für die kinder, das parfum für frau kinderdok und sonstiges unwichtigkeiten hier die literarische ausbeute der ganzen familie für den heutigen tag – mal nicht per internet, sondern nach zweistündigem aufenthalt beim buchhändler der größten auswahl – also f-o-x des vertrauens:
das zweite bild zeigt den part, der auf mein konto geht. ich liebe es, wenn die wünsche zu weihnachten nicht alle erfüllt sind, und aus der riesigen amazon-wishlist nur ein oder zwei dinge herausgepickt wurden. alle freiheiten beim bücherkauf! was will ich mehr!
ohje, und nur noch zwei tage und ein silvester, dann geht´s wieder mit dem arbeiten los. ihr kinderlein, ich kommet!
falls ich morgen nicht mehr dazu komme:
allen lesern ein gutes neues jahr 2012, may the force be with you.





























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