Adventskalendertürchen 22. Dezember

Rund ums Weihnachtsfest ranken sich viele Gerüchte, Gebräuche und Personen, die in verschiedenen Kulturen und Länder das Fest prägen. Welche Person suchen wir hier?

Eine südländische Schönheit ist sie wirklich nicht mit ihrem faltigen Gesicht, den kaputten Schuhen und dem seltsamen Hut. Trotzdem lieben sie die Kinder. Kein Wunder, wo sie sich die Mühe macht, in kalten Winternächten durch die Lüfte zu fliegen, durch Schornsteine zu rutschen und den Kindern großzügig allerlei Süßigkeiten und Geschenke in die Strümpfe zu stopfen! Den braven Kindern zumindest – alle anderen bekommen nur ein Stück Kohle oder etwas Asche.

Wer ist hier gemeint? Von ihrem Namen brauchen wir den vorletzten Buchstaben.

An welcher Stelle des Lösungswortes der Buchstabe steht, erfahrt Ihr erst am 24.12.

(Damit keiner spicken kann, sind die Kommentare moderiert. Genauere Hinweise zum Ablauf finden sich im Posting vom 30.11. – auch die Preise)

Süß = So tun als ob > Nichts

Das hatten wir Kinder- und Jugendärzte schon lange vermutet: Wenn’s um Husten geht, hilft nichts wirklich.

Eine neue Studie hat dies jetzt bestätigt. 120 Kinder, die bereits seit einer Woche nächtens husten, wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Die eine bekam Agarven-Dicksaft, also Süßpampe, die andere ein Placebo (farbiges, irgendwie schmeckendes Wasser) und die dritte gar nichts. Ergebnis: In der Saft- und Placebogruppe gaben die Eltern eine signifikante Besserung der Hustensymptomatik an, während die Kontrollgruppe keine Änderung bemerkte. (1) (2)

Die Forscher folgern, dass “etwas zu tun” immer noch besser ist, als gar nichts zu tun. Placebo kann aber auch das Rosa Rezept mit den beliebten Efeu- oder Primelsäften sein, die viele Kinderärzte mitgeben, “um wenigstens etwas mitzugeben”, – immer noch besser als die chemischen Schleimlöser wie Amb.rox.ol u.ä., die Generationen von Kindern verabreicht wurden. Letztere führen oftmals zu einem Aufrechterhalten der Hustensymptomatik durch unnötige Schleimproduktion (Dass man Schleim nicht “lösen” muß, wie es die Werbung ständig suggeriert, dürfte inzwischen bekannt sein). Aber: Mehr Effekt als Placebo haben auch die “pflanzlichen” Säfte nicht!

Es tut aber auch der gute warme Tee zum Abend, mit aller Placeboliebe zubereitet, die die Eltern für ihre kranken Knirpse aufbringen können, ohne vom ständigen Gehuste genervt zu sein. Mischt man dann noch Honig hinein (bitte erst ab einem Jahr), dann toppt man sogar den Placeboeffekt (3). Das zu vermitteln, ist eine wichtige Aufgabe des behandelnden Arztes, leider erwarten viele Eltern immer noch den Süßsaft mit Efeu, statt sich auf die Hausmittel einzulassen. “Was, Sie schreiben gar nichts auf?” – “Nein, weil die üblichen Mittel nicht wirklich etwas helfen, Tee mit Honig ist das Beste.” – “Also, wirklich kein Rezept, und wie soll mein Theo-Martin dann gesund werden?”

Übrigens: So genannte Over-the-counter-Hustenpräparate sind in den USA seit 2008 praktisch völlig vom Markt verschwunden, da das Wissen um die fehlende Wirksamkeit und etwaige Nebenwirkungen inzwischen in der Öffentlichkeit angekommen ist.
Wir schaffen das auch noch.

(1) Ian M. Paul et al, Placebo Effect in the Treatment of Acute Cough in Infants and Toddlers, JAMA Pediatr. 2014;168(12):1107-1113.
(2) Placebo Treatment May Quiet Kids’ Cough, Parents report a spoonful of agave nectar or flavored water reduced symptoms, http://www.nlm.nih.gov/medlineplus/news/fullstory_149139.html
(3) Cohen HA et al, Effect of honey on nocturnal cough and sleep quality, Pediatrics. 2012 Sep;130(3):465-71.

Adventskalendertürchen 21. Dezember

Jetzt geht es auf die Zielgerade, 

– mit dem folgenden erinnere ich an ein…, ja, sagen wir, schönes Ereignis aus dem letzten Jahr:

Wer war der “Spieler des Spiels”? Von seinem Nachnamen suchen wir den letzten Buchstaben. An welcher Stelle des Lösungswortes der Buchstabe steht, erfahrt Ihr erst am 24.12.

(Damit keiner spicken kann, sind die Kommentare moderiert. Genauere Hinweise zum Ablauf finden sich im Posting vom 30.11. – auch die Preise)

Adventskalendertürchen 20. Dezember

Um die Ecke gedacht:

Wenn der Diplomat im Mittelalter für die Innere Medizin lernt, benutzt er ebensolchen.

Benötigt wird der erste Buchstabe des Begriffes. An welcher Stelle des Lösungswortes der Buchstabe steht, erfahrt Ihr erst am 24.12.

(Damit keiner spicken kann, sind die Kommentare moderiert. Genauere Hinweise zum Ablauf finden sich im Posting vom 30.11. – auch die Preise)

Adventskalendertürchen 19. Dezember: Peinlich + BONUS

Au weia, heute muß ich leider zu Kreuze kriechen….

Es gab einen kleinen Fehler beim Türchen No. 12 – dank der geistigen Umnachtung der beginnenden Erkältungssaison habe ich Euch da einen falschen Buchstaben geschenkt. Entschuldigung! Streicht bitte das dortige “C”, Ihr bekommt ein (jetzt richtiges) “T”.

Und damit Ihr seht, dass ich es ernst meine mit der Entschuldigung, hier ein zweiter Bonusbuchstabe:

letter T

Ja, noch ein “T” – zu Kreuze kriechen… T… checko?

An welcher Stelle des Lösungswortes der Buchstabe steht, erfahrt Ihr erst am 24.12. So, und morgen gibt es wieder ein richtiges Rätsel. Die Zielgerade ist in Sicht!

(Damit keiner spicken kann, sind die Kommentare moderiert. Genauere Hinweise zum Ablauf finden sich im Posting vom 30.11. – auch die Preise)

(c) Foto bei Leo Reynolds

Adventskalendertürchen 18. Dezember

Wir sehen hier einen rein zufälligen Ausschnitt meines Bücherregals.

image

In einem dieser Bücher spielt ein Arzt, der keiner ist, eine wichtige Rolle, die er nicht haben möchte. Zum Ende nimmt er einen falschen Namen an, um diese Rolle zu erfüllen. Von diesem Namen brauchen wir den letzten Buchstaben des Nachnamens.

An welcher Stelle des Lösungswortes der Buchstabe steht, erfahrt Ihr erst am 24.12.

(Damit keiner spicken kann, sind die Kommentare moderiert. Genauere Hinweise zum Ablauf finden sich im Posting vom 30.11. – auch die Preise)

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