danke glaxo-smith-kline
9. Februar 2010 at 07:51 | In impfsachen, infosachen | 15 CommentsTags: impfen
ok – im letzten jahr ist viel diskutiert worden über die h1n1-impfung, die panikmache, die strategie einer pandemie, die planung eines impfstoffes, dessen verteilung und abgabe. zuerst wurde zu wenig bestellt, dann zuviel, dann wurde zuwenig produziert, dann zuviel, dann wollte sich plötzlich keiner mehr impfen lassen – was sicher ergebnis dieses chaos war – und am ende wurde der übriggebliebene impfstoff noch weiter verscherbelt in andere länder. spitzensache soweit.
nun kommts noch besser: dank der überproduktion des h1n1-impfstoffes pandemrix kommt es nun bei der firma glaxo-smith-kline zu engpässen in der herstellung anderer impfstoffe: allen voran der routinemäßige sechsfach-impfstoff für säuglinge und der vierfach-impfstoff gegen masern, mumps, röteln und windpocken. bedeutet: säuglinge bekommen keinen ausreichenden impfschutz, weder zum starten, noch zum vervollständigen. das ist fatal und imho so nicht vertretbar.
gsk hat sich mit dem sechsfachimpfstoff eine monopolsituation erarbeitet, der mitanbieter musste vor jahren seinen impfstoff vom markt nehmen, nicht zuletzt aufgrund massiver lobbyarbeit von gsk. damit gibt es hier keine alternative zur impfung, außer man verimpft einzeln, was sicher nicht im interesse der kinder sein kann, bedeutet doch ein splitten der impfungen auch ein mehr an impfnebenwirkungen, da ein mehr an konservierungsmitteln. vom stechen an sich ganz zu schweigen.
die pandemie war nicht planbar, auch das impfverhalten der bevölkerung nicht, ok. aber dass pro quartal soundsoviel impfstoffe für die routineimpfungen vonnöten sind, ist sehr gut planbar. soviel weitsicht kann man von einem impfstoffhersteller, der global agiert, erwarten. weiter: bei einer monopolisierung, wie sie beim sechsfachimpfstoff stattfindet, muss der oberste gesundheitsbeauftragte, sprich herr rösler, einwirken, dass hier eine reibungslose prävention laufen kann.
aber wir sind die endversorger mit impfstoffen, und selbstredend lassen sich diese umstände im praxisalltag schwerlich vermitteln. die sorge und die wut der eltern wird in den praxen abgeladen. ich benenne in solchen gesprächen klar ross und reiter: wer seine impfkapazitäten nicht für ein jahr vorausberechnen kann, handelt fahrlässig. gsk behauptet, es habe nichts mit der pandemie zu tun, ein teil der impfstoffbestandteile sei nicht durch die qualitätskontrollen gekommen. was sollen sie auch sonst sagen? so bleibt sogar noch die werbung für qualität übrig. mensch, sind die verantwortungsvoll, die von gsk!
wer sich beschweren möchte, beim verursacher, hier gsk.
kinder verstehen – eine buchkritik
5. Februar 2010 at 19:26 | In infosachen | 8 CommentsTags: tipps
auf meinem bücherstapel war es schon zu sehen, jetzt schreib ich auch mal was dazu:
kinder verstehen vom kollegen renz-polster. 
der mann hat mich schon bei seinem vorgängerbuch “gesundheit für kinder” begeistert, dort war er nur mitautor, aber sicher in seiner schreibe maßgeblich beteiligt, und während er dort die kinderheilkunde im ganzen beleuchtet, eltern einen guten (auch alternativen) blick auf die kindergesundheit liefert – ist das neue buch ganz anders.
zunächst wirkt es wie ein klassischer ratgeber für frustrierte eltern (“ich verstehe mein kind nicht mehr!” – komm, dann lies doch mal “kinder verstehen”!) – aber das ist sicher zu kurz gedacht. renz-polster zeigt anhand der typischen eltern-kind-probleme (essen, schlafen, trotzen), dass all diese probleme nicht immer hausgemacht sind – dem vorwurf stehen doch viele eltern gegenüber -, sondern evolutionsbedingt sind. das kind isst schlecht? vielleicht isst es nur gezielt, nämlich die dinge, von denen die evolution weiss, dass sie vermeintlich nicht gefährlich seien , weil energie bringen (nämlich nicht etwa der bittere, aber gesunde broccoli, sondern das süße schokoladeneis). das kind kann nicht alleine einschlafen? vielleicht lebt es einfach in der steinzeitbedingten geborgenheit der höhle, die so anders ist, als das einsame kinderzimmer mit den ungeheuern im wandschrank und den klappernden jalousien?
ein spannender gedanke, eine interessante reflexion, und ich liebe diese gedankengänge und -konstrukte, ähnlich denen von winterhoff und seinen kleinen tyrannen, der allerdings als kinder- und jugendpsychiater einen ganz anderen hintergrund und damit denkansatz bietet. renz-polster ist kinderärztlicher kollege und auch vater, auch das liest man seiner schreibe hinterher.
nun sollte man aber nicht meinen, der evolutionsgedanke entschuldigt alles. so wird schnell aus einem “mein bobele hat nun einmal einen starken charakter” auch dazu noch ein “… und einen enormen evolutionsdruck”. ganz im darwinschen sinne, dass die auslese die entwicklung der geschöpfe prägt. das wäre doch eine zu kurze denkweise. denn schließlich bedeutet doch evolution auch, sich den begebenheiten der umwelt bestmöglich anzupassen – und das bedeutet, dass evolution auch im kleinen kosmos der familie stattfindet: wer seinem kind zu wenig soziale prägung gibt, zu wenig halt, zu wenig grenzen, der sorgt auch nicht für die kleine evolution in der familie, die sich erziehung nennt, sondern entlässt sein kind erziehungsfrei in die welt und wird vermutlich stranden.
so ist dieses buch kein typischer ratgeber, aber seine lektüre entlässt einen deutlich gelassener mit den widrigkeiten des kindlichen verhaltens umzugehen, hinterlässt sogar manche schmunzelgeschichten und “ja, so ist es bei uns doch auch.” der mensch ist nun einmal teil der evolution, er ändert sich, im verhalten, in der psyche, aber manche urinstinkte halten sich über jahrmillionen. und wie wir alle wissen, ist die menschheit des homo sapiens bisher für die evolution im ganzen nur ein mückenschiss. was ärgern wir uns also, wenn klein-bobele mal sein lecker´s broccoli-gepampe nicht isst? und für erziehung brauchts vielleicht auch wieder ein wenig mehr instinktives und authentisches handeln, ohne zuviel kopfsteuerung.
ein empfehlenswertes buch – sollte entgegen der ratgeberflut häufiger gelesen werden. eine nette homepage, die das buch ergänzt, aber auch als guter einstieg in die materie dient, gibt es noch dazu.
blutabnahmen
3. Februar 2010 at 13:43 | In infosachen | 44 CommentsTags: helden, praxis
das blutabnehmen bei kinder ist eine künstlerische tätigkeit. bei erwachsenen kann das ja fast jeder solange der patient nicht adipös oder chemotherapiert ist
. kinder wehren sich – verständlich. sie pfeifen oft auf gutes zureden – nachvollziehbar. und die bemühungen von gummibärchen vorneweg und hintennach, betäubenden hautsalben und ablenkungen verpuffen oft genauso schnell, wie der dokter die nadel setzt.
blutabgenommen wird in den seltensten fällen in der ellenbeuge. da zapft man am handrücken (sehr beliebt), am handgelenk (v.basilica – ganz grosses kino), auch mal oberhalb des handgelenkes (v. cephalica – die anästhesistenvene), in verzweifelung auch am fuss oder an den kopfvenen (letzteres doch eher bei säuglingen – nicht bei jugendlichen …).
ein wichtiger faktor ist selbstredend die hilfe bei blutabnehmen. eine superkompetente arzthelferin, die weiss, in welchen momenten sie das kind wie halten muss, die dabei noch beruhigend spricht und gleichzeitig auf die geschnauztenraunten anweisungen des dokters achtet, ist eine multitaskingwunderperson perle. bei säuglingen muss das halten des armes oft gleichzeitig eine staufunktion der venen erfüllen – auch das will gelernt sein. ein zuviel lässt den blutfluss stocken (zu wenig arterieller nachfluss), ein zuwenig ebenso (zu wenig venöse stauung – und das risiko des “wegziehens”).
oft tropft des blut. nein, es wird nicht immer schön säuberlich in röhrchen gezapft per butterfly, bajonett-system oder sonstige segnungen der medizintechnik. kinderärzte sind mitunter metzger vampire handwerker: der kanülenkonus wird abgeknickt und die nadel solo zum blutabnehmen geschoben – das will geübt sein. jahrelanges krankenhaustraining in allen altersklassen. und stehts eine enorme sauerei auf dem praxisboden oder dem wickeltisch. immer immer mit handschuhen.
achja klar: eltern gibt es auch. danke denen, die ruhig und liebevoll mit ihrem kind reden, egal ob neugeborenes oder schulkind. toll die, welche ablenken, welche singen, welche zuhause schon vorbereiten auf die gemeine prozedur. und die wirklich trösten können, ohne zu bejammern oder zu bedauern. gerne auch die, welche selbst eine träne zerdrücken. und authentisch bleiben. und entgegen aller vorurteile: noch ist keiner umgekippt. auch kein vater.
blutabnahmen. es gibt schöneres in der kinderheilkunde. ich gestehe. bei jedem kind, das morgens dazu ansteht, habe ich noch immer nach jahren der übung ein grimmen im bauch. ich mache es nicht gern. ich vertraue zwar meinen fähigkeiten, und kinderärzten gelingt es oft blut zu finden, wo man weit und breit nichts sehen kann – die anatomie ist doch bei allen mehr oder weniger gleich. aber zu tief sitzen die erfahrungen der krankenhauszeit, in der man oftmals kleinlaut den kollegen die kollegin zu hilfe holen musste, um die prozedur zu übernehmen. man war erst erfahren und gross, nachdem man einmal selbst hinzugezogen wurde.
“schau mal, kirschsaft!” – “der dokter ist heute ein vampir!” – “um gottes willen, soviel blut?” (in fact 3ml) – “ich denke, wenn ich mein kind (3 monate) auf dem arm halte, gehts besser.” – und wie immer: “das tut nicht weh.”
fliessband
2. Februar 2010 at 15:36 | In sonstsachen | 17 CommentsTags: familien, impfen
ich habe auch zwei oder drei wirkliche grosse familien – mit jeweils fünf, sechs und sieben kindern (keine mehrlinge darunter) – und naturgemäß sind diese dann oft auch gemeinsam krank. unschön ist das natürlich bei läusebefall oder anderen parasiten – auch wenn das diese familie wieder von bestimmten personen in bestimmte schubläden steckt – , häufiger aber die klassischen erkältungsinfekte. und dann gibt es schon so situationen, in denen die geschwister wie orgelpfeifen aufgereiht auf der untersuchungsliege hocken, alle machen sie den schnabel auf und lupfen die t-shirts, damit per fliessband abgehört und die rachen inspiziert werden können. dann noch schnell in vierzehn ohren geschaut – da muss man in der tat den überblick behalten. also links anfangen und eine(n) nach dem/der anderen anschauen.
“haha – herr kinderdok – ich war schon dran!” grinst no.6 in der reihe, der vorher schon no.3 gewesen war – hat der sich einfach weggemogelt, während sich kinderdok auf no. 5 konzentriert hat. so gehts. beim nächsten mal werden nummern vergeben.
problematisch wird das nur bei impfungen. da darf das nicht passieren. nicht lachen: wir haben eine arbeitsanweisung nach den kriterien des qualitätsmanagements, dass ab drei geschwister-impfungen eine arzthelferin mit anwesend sein muss und die restlichen geschwister im anderen zimmer geimpft werden.
wir machen das hier häufiger
1. Februar 2010 at 08:35 | In elternsachen | 18 CommentsTags: väter
“huch. vorsicht! ohje, der arme! uiuiui. na, sie gehen aber mit den kindern um! ohje, du armes kind. da wird dir doch ganz übel! sehen sie, jetzt weint er! auweia!”
ausrufe eines vaters angesichts der untersuchung seines viermonatigen bobele während der u4-untersuchung. doch, ja, da muss man das kind auch einmal auf den bauch drehen, auch einmal nach oben halten, zur seite drehen, in der schwebelage halten usw. – immerhin habe ich ihm schon die kopfhängelage erspart. keine sorge, wir machen das hier häufiger.
dafür hat der papa danach noch zeit gehabt, eine viertelstunde lang ´s bobele wieder anzuziehen.
wochenendbeschäftigung
30. Januar 2010 at 14:04 | In blogsachen | 13 CommentsTags: bücher, buch.de, lesen, stöckchen
ok, eigentlich bin ich nicht so ein riiichtiger fan von blogstöckchen, aber beim hinterhersurfen bei den links meiner kommentatoren und -innen bin ich über diesen buchstapelstock gestolpert, der mir doch als lesefan sehr zusagt und den ich dann als wochenendbeschäftigung gleich umsetzen musste. andere stapel finden sich hier oder auch hier.
Das fördert doch so richtig den lesegedanken und die blogg-gomjuniti. also fünf bücher aus der näheren umgebung suchen und dann die untenstehenden aufgaben erfüllen. bei mir sinds übrigens keine irgendwo in der wohnung gefundenen bücher (ist für die aufgabe aber auch ok), sondern tatsächlich exakt die fünfe, die ich gerade parallel lese.
herbert renz-polster: kinder verstehen
reif larsen: die karte meiner träume
terry pratchett/neil gaiman: good omens
haruki murakami: sputnik sweetheart
john irving: last night in twisted river
erster satz des ersten buches (ich habe freierweise das vorwort – von remo largo – übersprungen):
“kinder verhalten sich oft nicht so, wie es ihr eltern von ihnen erwarten und sich wünschen: babys weinen ohne angabe von gründen, sie haben wochenlang koliken, und sie wollen partout nicht im eigenen bettchen schlafen.”
letzter vollständiger satz auf seite 50 des zweiten buches:
“der eisengraue schnurrbart war getrimmt und nicht so energisch, dass er nach einem eitlen dandy oder nach einem landei ausgesehen hätte – eher ein schnurrbart, der die ehrfurcht und das vertrauen zum ausdruck brachte, das man verspürt, wenn man bei sonnenuntergang in die endlose weite der natur blickt.”
zweiter vollständiger satz auf seite 100 des dritten buches:
“do unto others before they do unto you.” (äh … vermutlich soviel wie “tue anderen etwas an, bevor andere dir etwas antun.”)
vorletzter vollständiger satz auf seite 150 des vierten buches:
“aber was ist, wenn miu mich nicht will?”
letzter satz des fünften buches:
“he felt that the great adventure of his life was just beginning – as his father must have felt, in the thoes and dire circumstances of his last night in twisted river.” (ungefähr: er spürte, dass das grosse abenteuer seines lebens gerade erst begann – genau wie es sein vater gespürt haben musste, in den entsetzlichen umständen seiner letzten nacht in twisted river.”)
finale: aus all diesen sätzen eine geschichte bilden: (schwierig… und das ergebnis etwas gruselig)
“er spürte, dass das grosse abenteuer seines lebens gerade erst begann – genau wie es sein vater gespürt haben musste, in den entsetzlichen umständen seiner letzten nacht in twisted river. der eisengraue schnurrbart war getrimmt und nicht so energisch, dass er nach einem eitlen dandy oder nach einem landei ausgesehen hätte – eher ein schnurrbart, der die ehrfurcht und das vertrauen zum ausdruck brachte, das man verspürt, wenn man bei sonnenuntergang in die endlose weite der natur blickt. kinder verhalten sich oft nicht so, wie es ihr eltern von ihnen erwarten und sich wünschen: babys weinen ohne angabe von gründen, sie haben wochenlang koliken, und sie wollen partout nicht im eigenen bettchen schlafen. tue anderen etwas an, bevor andere dir etwas antun. aber was ist, wenn miu mich nicht will?”
so. das war witzig. wer mag – darf das stöckchen aufnehmen – wünschen würde ich mir nessy, pharmama (gerne nach dem urlaub), blogolade und eigentlich benedicta (aber du liest und schreibst gar nicht selbst?). also dann dazu possum.
ohjeohgott
29. Januar 2010 at 12:02 | In elternsachen | 21 CommentsTags: eltern
ich: “naja, kind spuckt, durchfall – jetzt einfach mal schonkost einhalten die nächsten tage, achten sie aufs trinken, blablabla.”
mutter: “ok. mach ich. aber so eine magen-darm-grippe ist das jetzt nicht?”
ich: “äh… was sonst? doch. erbrechen und durchfall – ist eigentlich immer eine magen-darm-grippe.”
mutter: “oh gott.”
ich: “nein keine sorge. das geht grad rum. ihr kind ist alt genug, die schafft das schon. sie trinkt ja auch gut.”
mutter: “ohjohje, magen-darm-grippe. aber ansteckend ist das nicht?”
seufz.
eigentlich gar nicht
27. Januar 2010 at 20:00 | In sagmalsachen | 41 CommentsTags: schnuller, vernunft
“wissense, im kindi hat sie den schnulli ja gar nicht. wenn sie aber dann nach hause kommt, will sie ihn haben. für den nachmittag nur. und dann auch beim schlafengehen. aber sonst hat sie den schnulli ja gar nicht.”
antwort der mutter auf die frage, warum die dreieinhalbjährige noch mit einem schnuller auf dem wickeltisch in der praxis sitzt. nachdem ich ihr den geklaut habe, und sich die bobbeline daran gar nicht gestört hat. kopfschüttel.
kinderdok live
26. Januar 2010 at 18:55 | In infosachen | 12 Commentsdie aktuellen vorstellungsgründe des heutigen nachmittags (jeweils):
husten seit 4 wochen (d: frühkindliches asthma) /u7 /u7 /u8/ u10/ sechsfach + pneumokokken – impfung/ husten (d: halsentzündung)/ lungenfunktion (d: asthma, dauertherapie)/ blaue hände (d: raynaud-phänomen)/ impfung meningokokken/ impfung fsme (dazu “ich hätte da noch eine frage – mein kind ißt so schlecht”)/ unruhiger säugling (d: eitrige otitis)/ husten (d: bronchitis)/ impfung fsme/ husten (d: tonsillitis)/ trockene haut am mund (d: lutschekzem vom schnuller)/ ohne termin: erkältung (d: bronchitis)/ ohne termin: erkältung (d: luftwegsinfekt)/ kopfhautekzem (d: tinea capitis)/ erkältung (d: gesundes kind)/ knoten am hals (d: normaler lymphknoten bei erkältung)/ erkältung (d: luftwegsinfekt)/ noch ein lymphknoten (d: auch harmlos)/ erkältung (d: luftwegsinfekt)/ besprechung pricktestung (d: keine hausstaubmilbenallergie)/ erkältung (d: luftwegsinfekt)/ erkältung säugling – keine besserung (d: luftwegsinfekt, besserung
)/ impfung windpocken, ohrenweh (d: alles ok im ohr)/ durchfall (d: enteritis)/ kontrolle nach krankenhaus (d: kind gesund)/ erkältung (d: luftwegsinfekt)/ erkältung (d: pharyngitis)/ ohrenweh (d: eitrige otitis)/ impfung fsme/ bauchweh (d: chronische verstopfung)/ bauchweh (d: beginnende enteritis)/ husten (d: luftwegsinfekt)/ halsweh und fieber (d: streptokokken-pharyngitis)/ telefongespräch: mangelnde entfieberung trotz antibiotika bei halsentzündung (d: fehlende geduld nach zweimaliger gabe)/ eiter im auge (d: konjunktivitis bei luftwegsinfekt)/ ohrenweh (d: beginnende otitis)/ roter finger (d: beginnendes panaritium)/ schmerzen beim wasserlassen (d: balanitis)
müder doktor (d: somnolentia postlaboris)
falsch verstanden
25. Januar 2010 at 17:47 | In infosachen | 33 CommentsTags: tipps
vierjähriges bobele mit spucken und durchfall.
ich: “und, achten sie ein bisschen auf die ernährung?”
mutter: “ja, ich habe schon extra die salzstangen weggelassen.”
ich: “achso? die wären jetzt nicht so schlimm gewesen.”
mutter: “äh … ich dachte cola und salzstangen soll man nicht mehr geben? da habe ich ihm eben nur die cola gegeben.”
tja. da hat sie wohl was falsch verstanden. an der kombi cola und salzstangen ist nicht die kombi, sondern vor allem die cola das problem, da a) zu süss, b) zu sprudelig, c) meist zu kalt und d) grundsätzlich nichts für kinder
salzstangen sind zwar als süßigkeit auch nicht der brüller, aber sicher weniger schädlich. als häppchen, stichwort kleine mahlzeiten, sind sie doch ganz praktisch.
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